Blitz muss bei Babyfotos nicht sein


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Blitz muss bei Babyfotos nicht sein

Bei Babyfotos so wenig wie möglich mit Blitz arbeiten! Entgegen landläufiger Meinung schaden Aufnahmen mit Blitzlicht aus einigem Abstand zwar den Augen des Babys nicht, sie liefern in der Regel aber auch keine guten Ergebnisse: Denn durch die zu starken Kontraste wird oft die Stimmung zerstört. Und gerade bei Gesichtern ist die Gefahr groß, dass sie durch die Überbelichtung ungesund ausgebleicht wirken; ganz zu schweigen von den roten „Kaninchenaugen“, die durch das Blitzlicht entstehen können. Stattdessen empfiehlt es sich, die Digitalkamera auf hohe Lichtempfindlichkeit einzustellen. Die Einstellungsoptionen entsprechen üblicherweise denen von Farbfilmen: Bei einer Lichtempfindlichkeit von 400 ASA kommen Sie in Innenräumen auch ohne Blitz zu gut belichteten Babyfotos. In der Regel sind Digitalkameras ausreichend lichtstark; selbst wenn Sie es bei der voreingestellten Empfindlichkeit belassen, können Sie bei der Bildbearbeitung am Computer noch viel aus dem Motiv herausholen. Zur Sicherheit können Sie aber die Blitzfunktion Ihrer Kamera auf Automatik einstellen, sodass sie den Blitz immer dann zuschaltet, wenn zu wenig natürliches Licht vorhanden ist. Mögliche Überbelichtungen lassen sich dann übrigens leicht vermeiden, wenn man über das Kamera-Menü die Blitzintensität verringert. Wer bereit ist, einen höheren technischen Aufwand zu betreiben, sollte sich einen externen Blitz zulegen, mit dem man indirekt blitzen kann. Natürliches Licht für Babyfotos nutzen So weit wie möglich natürliches Licht für Babyfotos nutzen! Ob bei Innenräumen mit Tageslicht oder bei Babyfotos im Freien: Die besten Ergebnisse erzielen Sie, wenn Sie "mit dem Licht" fotografieren, die Hauptlichtquelle sich also hinter Ihnen befindet. Aufnahmen bei Gegenlicht führen dazu, dass das Objekt im Vordergrund viel zu dunkel erscheint. Fotografieren Sie also Ihr Baby vorm offenen Fenster, überlagert das von draußen kommende Licht alle Gesichtskonturen. Ins Zimmer hinein fotografiert, kann das Licht jedoch alle Nuancen hervorheben - gerade Seitenlicht sorgt dabei für einen attraktiven Hell-Dunkel-Kontrast. So verhindern Sie auch, dass der Gesichtsausdruck Ihres Kindes angestrengt wirkt, wenn es in die Sonne blinzelt; und Sie müssen nicht darauf achten, ob Ihr Schatten ins Babyfoto hineinragt.