Die Schule - letzter Schliff für Team-Player


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Die Schule - letzter Schliff für Team-Player

Als Schüler bekommt der künftige Team-Player sozusagen den letzten „Schliff“. Einerseits sind Gruppenarbeit und soziale Kompetenz wichtige Teile des Unterrichts, andererseits wird die eigene „Solo“-Leistung immer wichtiger. Diesen Spagat zu schaffen, an gemeinsamen Zielen zu arbeiten, ohne Individualität und eigene Persönlichkeit aufzugeben - dabei spielt die Schule eine entscheidende Rolle. „Sie sollte Wertschätzung für soziale Kompetenz zeigen und Teamfähigkeit immer wieder durch Verstärkung fördern“, sagt Michael Thiel. „Denn sie kann gezielt gelehrt werden.“ Die Schule macht Ihr Kind zum Team-Player, wenn sie...
  • ...den Vorteil von Gruppenarbeit zeigt. Einige Aufgaben sind überhaupt erst als Team-Player lösbar - und schneller, ideenreicher oder ausgewogener zu schaffen. Umfangreiche Übungen werden auf mehrere Schultern verteilt.
  • ...das Wir-Gefühl fördert. Notendruck bringt Konkurrenzdenken in eine Klasse. Lehrer, denen die Gruppendynamik wichtig ist, bieten während des Unterrichts Möglichkeiten zur Kooperation in Teams, dazu Klassenreisen und gemeinsam organisierte Feste.
  • ...Wertschätzung zeigt. Ein Punkt, den Schüler an Gruppenarbeit nicht mögen, ist die Tatsache, dass der Erfolg allen gehört - auch den weniger engagierten. Kein Problem, wenn es den Lehrern gelingt, jedem Einzelnen im Team für seinen Anteil Wertschätzung zu zeigen.
  • ...Außenseiter und Einzelkämpfer integriert. Das gelingt nur, wenn der Lehrer klar dafür einsteht, dass andere Meinungen toleriert werden, jeder mitmacht und sein Bestes zur Lösung der Aufgabe beiträgt, Angriffe und Beleidigungen nicht geduldet werden.