Eltern sind beim 2. Kind gelassener


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Eltern sind beim zweiten Kind gelassener

Das 2. Kind verlangt noch einmal den ganzen Einsatz von den Eltern, aber natürlich profitieren sie auch von ihrem „Zweitling“. Die Baby-Ausstattung muss meist nicht noch einmal gekauft werden und Anfängerfehler sind längst überwunden. Beim 2. Kind bekommen Eltern viel schneller ein Gespür für ihr Baby. Mechthild Deringer sagt: „Die Eltern des 2. Kindes sind gelassener und selbstbewusster und werden deshalb zum Beispiel von Kinderärzten ernster genommen. Und die vielen guten Ratschläge lassen sie leichter an sich abperlen. Schließlich haben sie schon die Erfahrung gemacht: Wir können das.“ Gängige Vorurteile ums zweite Kind - alles Quatsch?
  • Nr. 1: Das zweite Kind ist viel pflegeleichter.
    Jein - es scheint Eltern oft nur so, weil sie selbst entspannter sind und mehr Erfahrung haben.
  • Nr. 2: Zwei Kinder zu haben ist heute schon fast eine Seltenheit. Stimmt nicht. Zwei Kinder sind in Deutschland noch Standard. Zwar sinkt die Geburtenrate, aber das erklärt sich durch die vielen Paare, die gar keine Kinder bekommen. Und laut Shell-Studie wünschen sich 52 Prozent der 14- bis 25-Jährigen zwei Kinder.
  • Nr. 3: Zweitgeborene werden seltener krank. Stimmt. Jüngere Kinder in Familien sind weniger anfällig, weil das große Geschwisterkind genügend Keime einschleppt - der häufige und frühe Keimkontakt trainiert das Immunsystem.
  • Nr. 4: Beim 2. Kind fällt es schwerer, den Schwangerschaftsspeck wieder loszuwerden. Stimmt. Erstaunlicherweise steigt auch für Väter mit jedem Kind die Gefahr von Übergewicht, ergab eine Studie der Duke-Universität/USA. Vermutlich weil mehrfache Eltern aus Zeitmangel wenig sporteln und oft zu Fastfood greifen.