Ihre Rechte als berufstätige Eltern


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Ihre Rechte als berufstätige Eltern

  • Kündigungsschutz
    Während der Elternzeit darf Ihnen der Arbeitgeber nicht kündigen und muss Ihren oder einen anderen, gleichwertigen Arbeitsplatz für sie freihalten. Die Elternzeit muss sechs Wochen vor Beginn beim Arbeitgeber angemeldet werden. Sie endet spätestens nach drei Jahren. Einen Anspruch darauf haben auch geringfügig Beschäftigte und Azubis.

  • Teilzeit
    Seit 2001 müssen Arbeitgeber den Teilzeitwünschen ihrer Mitarbeiter zustimmen. Vorausgesetzt, das Arbeitsverhältnis bestand mindestens sechs Monate, der Betrieb hat mehr als 15 Mitarbeiter und es stehen der Teilzeit keine betrieblichen Gründe entgegen.

  • Beratung für Mütter
    Nach dem dritten Sozialgesetzbuch haben alle Berufsrückkehrerinnen das Recht auf Beratung bei den Arbeitsagenturen und - unter bestimmten Voraussetzungen - auf die Übernahme von Kosten der Weiterbildungen sowie der Kinderbetreuung (bis zu 130 Euro pro Kind/Monat).

  • Ansprechpartner
    Unbedingt bei der Agentur für Arbeit einen individuellen Beratungstermin mit einem Vermittler vereinbaren - selbst wenn kein Anspruch auf Arbeitslosengeld besteht.

  • Kiga-Platz ab 3 Jahren
    Kinder, die das dritte Lebensjahr vollendet haben, haben Anspruch auf einen Kindergartenplatz. Verantwortlich dafür ist die Gemeinde.

  • Im Krankheitsfall
    Wenn ein Kind krank ist, braucht es jemanden, der es pflegt. Dafür stellt Sie der Arbeitgeber bis zu 10 Arbeitstage jährlich pro Kind frei (maximal 25 Tage), und die Krankenkasse zahlt den Lohn. Alleinerziehende haben sogar Anspruch auf 20 Tage pro Kind. Voraussetzung ist eine Bescheinigung des Kinderarztes (Infos: www.familien-wegweiser.de).