Junge Väter unter der Geburt und im Kreißsaal


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Junge Väter unter der Geburt und im Kreißsaal

Junge Väter, die gut vorbereitet in den Kreißsaal kommen, sind eine große Hilfe. Während der Schwangerschaft können junge Väter schon folgendes tun:
  • an einem Geburtsvorbereitungskurs teilnehmen. Ein guter Kurs klärt Sie auf über den Verlauf der Geburt, Gebärpositionen, Entspannungsübungen, Schmerzlinderung bei der Geburt, Wochenbett und Stillzeit
  • Kreißsaalführungen mitmachen und Krankenhaus auswählen
  • Hebamme für eine Hausgeburt suchen,
  • Nachsorgehebamme suchen.
Bei der Geburt selber sind junge Väter sehr oft anwesend, um den großen Moment gemeinsam zu erleben. So können junge Väter Mutter und Kind unterstützen:
  • Anwesend sein: Der Mann legt zwar nicht selber mit Hand an, dennoch ist seine Rolle bei der Geburt nicht zu unterschätzen: Allein durch seine Anwesenheit fühlt sich die Mutter geborgener und sicherer.
  • Kommunizieren: Händchen halten, loben und gut zureden ist dabei nur ein Teil der Aufgaben des Partners. Ebenso wichtig kann es sein, dass der Vater mit der Mutter mitatmet und so dafür sorgt, dass sie nicht "gegen die Wehen" atmet, sondern die Muskulatur in den entscheidenden Momenten lockert.
  • Vermitteln: Der Vater kann auch als Vermittler zwischen der Mutter und dem ärztlichen Personal wirken - wenn Ihre Partnerin durch die Anstrengung nicht mehr voll aufnahmefähig ist, wird sie am ehesten noch das mitbekommen, was Ihre vertraute Stimme sagt. Generell ist es an Ihnen (zumindest zu versuchen), ruhig zu bleiben, auch wenn es hektisch werden sollte.
Doch auch wenn es inzwischen fast zur Regel geworden ist: Es gibt keine "Pflicht" für junge Väter, bei der Geburt dabei zu sein! Selbst eine komplikationslose Geburt ist nichts für Zartbesaitete. Wer "kein Blut sehen kann" oder fürchtet, mit der psychischen Belastung nicht fertig zu werden, sollte besser vor dem Geburtszimmer warten. Denn das Letzte, was Mutter, Kind und das Klinikpersonal in dieser Situation brauchen, ist ein kollabierender Vater. Die Entscheidung darüber sollten Sie aber auf jeden Fall rechtzeitig vorher gemeinsam mit Ihrer Partnerin treffen.


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