Kind vor Gefahren im Internet schützen: 10 Regeln


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Sohn mit Vater vor dem Computer

Mit schlauen Regeln können sie ihr Kind vor Gefahren im Internet schützen.


Kind vor Gefahren im Internet schützen: 10 Regeln

Mit diesen 10 Regeln können Eltern ihr Kind beim Umgang mit dem Internet unterstützen (nach der „Schau hin!“- Initiative des Bundesfamilienministeriums):
  • Internetkenntnisse: Unterstützen Sie die positive Einstellung Ihres Kindes zum Internet. Surfen Sie selbst, um Ihrem Kind interessante, möglichst werbefreie Seiten zeigen zu können. Den Umgang mit dem Internet sollten Eltern grundsätzlich mit ihren Kindern gemeinsam erlernen.
  • Gemeinsam surfen: Begleiten Sie Ihr Kind beim Surfen. Dies bedeutet nicht, dass Sie es durchgängig beaufsichtigen oder kontrollieren müssen. In Rufweite zu sein, genügt, um dem Kind gegebenenfalls Hilfestellung zu geben. Aber: Kinder, die noch nicht richtig lesen und schreiben können, sollten nicht allein ins Internet gehen.
  • Über Probleme sprechen: Verabreden Sie mit Ihrem Kind, dass es Ihnen die Dinge im Internet zeigt, die ihm seltsam vorkommen oder Angst machen. Sprechen Sie mit Ihrem Kind über gute und schlechte Angebote im Netz und melden Sie problematische Seiten an www.jugendschutz.net
  • Zeitplan: Vereinbaren Sie feste Surf-Zeiten. Erklären Sie Ihrem Kind, dass das Surfen Geld kostet und es deshalb sparsam und dosiert mit dem Medium umgehen sollte. Bei älteren Kindern kann sich eine Flatrate lohnen.
  • Kindgerechte Schutzsoftware: Installieren Sie auf dem Computer eine kindgerechte Startseite (z.B. www.seitenstark.de) und eine Filtersoftware entsprechend dem Alter Ihres Kindes.
  • Adressenverzeichnis anlegen: Erstellen Sie mit Ihrem Kind ein eigenes Verzeichnis mit Lesezeichen bzw. Favoriten, das gemeinsam gepflegt und erweitert werden kann. So kann Ihr Kind seine Lieblingsseiten direkt anwählen und muss nicht wahllos im Netz herumsuchen.
  • E-Mail-Konto einrichten: Richten Sie Ihrem Kind eine E-Mail-Adresse ein, bei der sein wirklicher Name nicht erkennbar ist. Erklären Sie Ihrem Kind, dass es seine E-Mail-Adresse nicht achtlos weitergeben darf, da sonst „Junk-Mails“ (Werbung und sonstiger Datenmüll) in seinem Postfach landen.
  • Persönliche Daten: Machen Sie Ihr Kind mit den Sicherheitsregeln im Internet vertraut. Dazu gehört, dass es persönliche Daten über sich und die Familie nicht online weitergeben darf. Kinder müssen wissen, dass sie sich niemals allein mit einem anonymen „Cyberfreund“ treffen dürfen.
  • Downloads und Bestellungen: Vereinbaren Sie mit Ihrem Kind, dass es Sie fragen muss, bevor es etwas herunterlädt oder an Gewinnspielen teilnimmt. Darüber hinaus sollten Sie Ihrem Kind keine Kreditkartenummern zugänglich machen, die einen Einkauf per Mausklick ermöglichen.
  • Erfahrungsaustausch: Erkundigen Sie sich über den Internet-Einsatz in der Schule. Sprechen Sie auch mit anderen Eltern über deren Erfahrungen mit „Kindern im Internet“.