Kindererziehung: Gesellschaftlicher Konsens fehlt


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Kindererziehung: Gesellschaftlicher Konsens fehlt


Na also. Was man selbst furchtbar fand, will man seinen Kindern ersparen - und macht es eben anders. Klingt simpel, ist es aber nicht. Denn das Anders-Machen hat es in sich. Es gibt neue Anforderungen, Bedürfnisse, Werte. Und die meisten Eltern wissen eigentlich nur eines: Was sie nicht wollen. Sie wollen nicht autoritär sein. Sie wollen ihren Kindern Grenzen setzen, aber dabei viel Freiraum lassen. Regeln aufstellen, aber gleichzeitig ihre besten Freunde sein. Das alles wollen sie - aber wie das geht, wissen die wenigsten. Denn „während früher Werte allgemein gültig erschienen, gibt es heute keinen gesellschaftlichen Konsens mehr“, erklärt der dänische Familientherapeut Jesper Juul. „Vielmehr muss jeder Mensch, jede Familie aus einer Vielzahl von Werten und Sinnangeboten die für sie gültigen wählen.“