Wenn Großeltern die Kinder mit erziehen

Die Regeln in der Kindererziehung sind nicht in allen Generationen  gleich. Doch wenn sich Eltern und Großeltern einig sind, können alle davon profitieren


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Wenn Eltern ihren Kindern beim Einkaufen nicht erlauben einen Becher Schokoladenpudding für sich in den Wagen zu packen - beim Einkaufen den Großeltern durfte sie das doch immer- gibt es meist ärger! Der Grund für den Lärm: Eltern und Großeltern widersprachen sich beim Erlauben und Verbieten. Ein Kleinkind verwirrt das natürlich, mit Beginn der Kindergartenzeit kann es dann zu Ausbrüchen wie dem im Supermarkt kommen. Denn irgendwann beginnen gewitzte Kinder, das, was vielleicht einmal als Ausnahme gedacht war, als regelmäßiges Recht einzufordern, ob es nun um ein Extrastück Schokolade geht oder um die Erlaubnis, einmal abends nicht aufräumen zu müssen. „Den Protest muss man dann aushalten“, sagt Diplom-Psychologin Dr. Angelika Faas. Denn das, was Eltern als Manipulationsversuch erscheinen mag, als Egoismus oder gar als Bosheit, ist vor allem eines: ein enormer Lernschritt. Das zeigt sich auch deutlich, wenn man den Kampf eines Kindes um den Schokopudding einmal aus den Perspektiven der einzelnen Beteiligten betrachtet: des Kindes, der Eltern und der Großeltern.




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