
Gesund, nahrhaft und abwechlungsreich – Getreide ist nicht nur lecker, sondern enthält wertvolle Inhaltsstoffe für die gesunde Ernährung von Kindern. Tipps zur Zubereitung von Getreide.
Gesundes Getreide
Für die gesunde Ernährung ist die Vielfalt der Körnerküche ein Segen, denn sie schmeckt immer wieder anders und gibt Kraft. Gerade für Getreide gilt: „Je vielfältiger, desto besser“. Denn: Jede Sorte hat sozusagen ein eigenes Ass im Ärmel. Mal ist das Eiweiß besonders hochwertig, mal die Fettsäuren. Oder es stecken besonders viele wichtige Vitamine drin. Oder Mineralstoffe. Oder der Geschmack ist besonders köstlich.
Wie gut, dass mittlerweile auch im Supermarkt die Auswahl immer größer wird. Und was man dort nicht findet, gibt es auf dem Wochenmarkt, im Bioladen oder Reformhaus.
Getreide liefert Ballaststoffe für die Verdauung und das Immunsystem, macht lange satt und bringt mit der Abwechslung viele Vitamine und Mineralstoffe fürs Wachstum auf den Teller, vor allem:
Und das oft im Handumdrehen, denn viele Produkte gibt es bereits vorgegart zu kaufen. So geht das Vorurteil, die Getreideküche wäre zeitraubend, ins Leere. Auch schwer verdaulich muss sie nicht sein, denn es gibt viele weiche Körner für Kinder.
Getreide-Vielfalt im Brot
Zum Frühstück und zum Abendessen ist Brot ein Getreide-Klassiker. Meistens wird es allerdings nur aus Weizen- oder Roggenmehl gebacken. Warum nicht mal für mehr Abwechslung im Brotkorb sorgen?
Zum Beispiel mit Hafer, Dinkel oder Amaranth. Oder mit Kamut, der Urform des heutigen Hartweizens. Dieses erst vor knapp 20 Jahren wiederentdeckte Korn hat einen milden, leicht süßlich-nussigen Geschmack, der vor allem Kinder begeistern kann. Außerdem lässt sich aus seinem Vollkornmehl ein sehr helles Brot backen.
Für Kinder sollte das Korn gut gemahlen sein - grobkörniges Brot erfordert ausgiebiges Kauen, und das ist bei Kindern nicht beliebt. Außerdem reagiert so mancher auf ganze Getreidekörner mit Blähungen.
Getreide-Vielfalt im Müsli
Zuckerfreie Müsli-Mischungen gbt es in jedem Supermarkt. Neben Haferflocken stecken beispielsweise Gersten-, Weizen- und Roggenflocken in der Tüte. Auch Quinoa und Amaranth sind längst keine „Exoten“ mehr.
Wer seiner Familie zum ersten Mal Müsli serviert, sollte auf Fantasie und Spielfreude bauen: Füllen Sie die einzelnen Zutaten in verschiedene Schraubdeckelgläser und lassen Sie Ihr Kind nach Lust und Laune selber mischen. In solchen Gläsern haben neben dem klassischen Flockenmüsli auch die süßen Lieblings-Frühstücks-Flakes, Mais in Form von Cornflakes, Rosinen, Sonnenblumenkerne, Kokosraspel, Bananenchips, Trockenfrüchte, Kakaopulver und Raspelschokolade einen Platz verdient.

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