Selbst gemachte Obstsäfte - optimal
Vollends zur gesunden und köstlichen Bereicherung wird Saft, wenn Sie ihn per Zitruspresse, Entsafter oder Mixer selbst machen. Dann stecken nämlich auch noch jede Menge Fruchtfleisch und wichtige Ballaststoffe im Glas. Bei Kindern, die Saft mit Stückchen nicht mögen, kommt er allerdings nicht so gut an. Und Vorsicht: Selbst gemachter Saft ist nicht lange haltbar und sollte deshalb so frisch wie möglich getrunken werden.
Weil jede Obstsorte ihren ganz eigenen Nährstoff-Mix hat, gilt auch bei Saft: Je abwechslungsreicher, desto besser.
Bei Kindern besonders beliebt sind Apfel- und Orangensaft. Warum also nicht mal beide mixen?
Wer sich genauer in der Saftabteilung umsieht, wird staunen, welche Vielfalt es dort gibt, und kann ganz einfach aus dem Vollen schöpfen. Auch bei Fertigmischungen sollten Sie allerdings solche aus reinem Saft bevorzugen. Alles, was anders bezeichnet wird, wurde in der Regel verdünnt und kann Zusatzstoffe enthalten. Zum Beispiel Zucker oder Süßstoff.
Fruchtsaftgetränk und Nektar
Fruchtsaftgetränke bestehen nur aus höchstens 30 Prozent Fruchtsaft. Nektar aus höchstens 50 Prozent. Das allerdings muss gar nicht immer schlecht sein, denn manche Fruchtsaftsorten lassen sich pur überhaupt nicht trinken, weil sie entweder zu sauer sind (wie Johannisbeersaft) oder zu dickflüssig (wie Bananen- oder Pfirsichsaft).
Von solchen Säften darf es also ruhig auch „Nektar“ sein - wenn er nicht vor Zucker strotzt.
Bei Apfel- und Orangensaft ist reiner Saft dagegen immer am besten. Wer ihn verdünnen will, kann sich zu Hause seinen Nektar mit Mineral- oder Trinkwasser selber mischen.
Obstsäfte: „Ursäfte“ und exotische Mischungen
Entsprechendes gilt für sogenannte „Mutter- oder Ursäfte“ aus dem Reformhaus oder dem Bio-Laden. Dahinter verbergen sich nämlich die reinen Säfte, die so intensiv schmecken, dass sie pur nicht getrunken werden können, wie Schlehe, Preiselbeere, Sanddorn oder schwarze Johannisbeere.
Für Mix-Getränke können sie allerdings zum i-Tüpfelchen werden. Es lohnt sich also, die Saftregale in allen möglichen Geschäften ganz genau unter die Lupe zu nehmen. Da findet sicher jeder in der Familie seinen eigenen Lieblingssaft - und viele Anregungen, welche Früchte sich gut kombinieren lassen.
Besonders lecker sind Mischungen aus Frucht- und Gemüsesäften. Sehr gut schmecken Zitrussäfte in Kombination mit Karotten- oder Tomatensaft.
Gemüsesaft
Gemüsesäfte enthalten viele Mineralstoffe, aber so gut wie keinen Fruchtzucker. Damit sind sie kalorienarm und besser für die Zähne. Allerdings gilt für sie keine strenge Verordnung wie bei Fruchtsaft. Da heißt es, besonders genau auf die Zutatenliste zu gucken.
Besser als „extrahierte Säfte“ sind Rohsäfte, denn sie sind schonender verarbeitet.
Eine geschickte Kombination von frischen Obst- und Gemüsesäften, die auch kleine Gemüsemuffel begeistert.

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