Kommunikation mit Kindern verzichtet auf Ironie


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Kommunikation mit Kindern verzichtet auf Ironie

Wer mit Kindern spricht, sollte nicht alle Register seines rhetorischen Könnens ziehen. Zum Schein das Gegenteil sagen - das ist witzig, wenn die Beteiligten gleich starke Gesprächspartner sind und alle verstehen, wie es gemeint ist. Im Umgang mit Kindern ist Ironie nicht angebracht. Denn das Schöne ist gleichzeitig auch das Heikle an ihr. Ironie sagt Ja und meint Nein. Oder vielleicht auch Jein. Und weil das so ist, können wir mit Ironie Kritik heiter entschärfen und Probleme humorvoll relativieren. Aber gleichzeitig bleiben Gefühle unausgesprochen, Standpunkte verschwinden im Nebel. Kurz: Ironie ist das Gegenteil von klarer, eindeutiger Kommunikation. Und besonders kleine Kinder verstehen noch nicht, was ernst und was als Witz gemeint ist. Und: Sie können sich noch nicht gegen solche Verbalattacken wehren, selbst wenn sie lustig gemeint sind. Ironie verursacht womöglich sogar: Misstrauen. Das ist der beste Scherz nicht wert!