Fünf Kuss-Fakten zum Angeben

Am 6. Juli ist der Tag des Kusses. Wir verraten ein paar Details über das Küssen.


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1. Küssen ist Training


Küssen trainiert ungefähr 32 unserer Gesichtsmuskeln und wir verbrennen Kalorien: zwölf in drei Minuten. Durch den Austausch von Speichel wird zusätzlich unser Immunsystem gestärkt. Und je leidenschaftlicher der Kuss ist, umso mehr Druck entsteht zwischen den Lippen. Der kann bis zu 15 Kilogramm schwer werden.

Tag des Kusses


© iStock
Beim richtigen Küssen, also beim Zungenküssen, läuft eine ganze Batterie von Prozessen ganz automatisch ab. Glückshormone und Oxytocin werden ausgeschüttet, das stärkt die Partnerbindung. Noch ein Hormon spielt beim Küssen eine Rolle: Vasopressin sorgt für das Kribbeln, denn es erhöht den Blutdruck.
2. Woher kommt der Kuss?

Früher haben Mütter zuerst die Nahrung in ihren Mündern zerkleinert und den Kindern anschließend über den Mund weitergegeben. Diese Form der Fütterung, die gleichzeitig Fürsorge, Nähe und Liebe zeigt, wird auch heute noch in wenigen Ländern praktiziert. Das Ritual war irgendwann nicht mehr nötig, aber in seiner Empfindung als wohltuend verbucht worden. Warum also auf das Angenehme verzichten?
3. Küssen dient dem Partnercheck

Küssen ist nicht nur intim und ein Zeichen von Zuneigung, wir erhalten beim Küssen auch nützliche Informationen, die für unseren Nachwuchs von Bedeutung sind. Über den Speichel unseres Partners prüfen wir, ob unsere Immunsysteme genetisch zueinander passen. Auch dieser Prozess läuft automatisch ab und basiert auf Gegenseitigkeit. Die Informationen, die wir rausrücken, erhält unser Küss-Pendant logischerweise auch von uns.


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4. So küssen die anderen


Andere Länder andere Sitten: Während die Franzosen mit Begrüßungsküssen nicht geizen (Drei Wangenküsse rechts-links-rechts), sind die Nordeuropäer und auch die Amerikaner eher zurückhaltender - das Wangenküsschen ist nur nur der Partnerin und Familie vorbehalten. Und der Zungenkuss? Auch hier ticken die Kulturkreise unterschiedlich: Während in Brasilien zum Beispiel wild knutschende Pärchen ganz normal sind, schüttelt man in Thailand über solche Sitten den Kopf. In Indonesien ist Knutschen in der Öffentlichkeit sogar verboten und die "Täter" müssen mit einer saftigen Geldstrafe rechnen. Ganz anders als alle anderen Küsse sieht der Begrüßungskuss Ureinwohner Neuseelands aus: Sie drücken Stirn und Nase zusammen, "Hongi" heißt dieser recht intime Riechkuss. Wunderschön ist die Erklärung dafür: Beim Hongi wird der Atem getauscht, damit die beiden Seelen der Küssenden sich treffen.

5. Es gibt tatsächlich Kuss-Forscher


Last but not least: Die sogenannten Philematologen untersuchen, was körperlich beim Küssen im Körper passiert, aber auch die sozialen und kulturellen Seiten des Küssens. 



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