Männer in Kitas: Erzieher als Berufsziel


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Männer in Kitas: Bisher selten, aber dank Kinderfördergesetz bald die Regel? Das Video zum Erzieherberuf in Kindertagesstätten zeigt, was den Beruf so interessant macht.
Erzieher Sebastian betreut mit seiner Kollegin zusammen 20 Kinder im Alter zwischen 3 und 6 Jahren. Der gelernte Vermessungstechniker tauschte seinen Beruf vor 2 Jahren in den des Erziehers. Er wünscht sich mehr Anerkennung für den Beruf des männlichen Erziehers und eine gute Ausbildung für männliche Erzieher im Kindergarten. Neben 20 Kolleginnen gibt es außer Sebastian nur noch einen männlichen Erzieher in seiner Kita.
Durch das Kinderfördergesetz des Bundesfamilienministeriums sollen bis 2013 alle Kleinkinder einen Rechtsanspruch auf einen Kitaplatz haben. Um die Plätze auszubauen wird für mehr Männer in Kitas geworben, wie zum Beispiel mit der Kampagne Vielfalt, Mann! Um das Recht auf einen Kitaplatz zu ermöglichen, kann auf die männlichen Erzieher nicht mehr verzichtet werden. Eine andere Initiative zielt nicht nur auf Männer, sondern auch auf Migranten und Quereinsteiger. Gut ausgebildete Fachkräfte unabhängig von Alter, Geschlecht und Nationalität müssen her. Um Nachwuchs für den Beruf zu begeistern, muss das Berufsbild, vor allem die Vergütung und  langfristige Berufsperspektiven, attraktiver werden.

Für noch mehr Infos lesen Sie dazu: Mehr Männer in Kitas



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