Autotest: Citroën C-Crosser
Der Citroën C-Crosser überzeugt im Autotest durch Luxus und Komfort
Rückwärtsgang einlegen, sanft Gas geben - und immer schön nach vorn schauen! Kein Trick, sondern Technik. Zur Ausstattung meines neuen Citroën C-Crosser gehört nämlich eine Rückfahrkamera, die mir auf dem Monitor im Armaturenbrett zeigt, was sich hinter dem Fahrzeug abspielt. Ein integrierter Abstandmesser warnt mich obendrein, z.B. vor Blumenkübeln, Pollern oder hinter dem Auto spielenden Kindern. Perfekter Service aus Frankreich. Das ist aber noch lange nicht alles, was uns am Citroën C-Crosser aufgefallen ist.
- Diplomatisch: Sobald ich die Türen per Fernbedienung verriegele, bewegen sich die großen Außenspiegel surrend in Richtung Karosserie und legen sich dort flach an. Das spart jede Menge Ärger mit Fußgängern oder dem Nachbarn auf dem Parkplatz. An Details wie diesem merkt man, dass der Citroën C-Crosser aus dem Mutterland der Diplomatie kommt.
- Eine Bank, viele Möglichkeiten: Meine Töchter Helena (10) und Theresa (9) freuen sich über ihre Gestaltungsmöglichkeiten im Fond. Ganz nach Lust und Laune können sie mit der verschiebbaren, zweigeteilten Rückbank auf Abstand zu mir gehen und bei längeren Fahrten die Lehnen nach hinten neigen. Möchte ich zum Beispiel ein größeres Flohmarkt-Schnäppchen transportieren, kann ich die Bank platzsparend hinter den Vordersitzen zusammenklappen - und zwar per Knopfdruck! Der Haken an der Sitz-Nummer: Das Wiederaufrichten der Bank von Hand erfordert viel Kraft. Und wenn wir schon mal am Meckern sind: Leider entpuppt sich auch das Installieren der beiden im Wagenboden versenkbaren Notsitze als unnötig kompliziert.
- Fahren im Flüstermodus: Dass ich einen Diesel fahre, hat bis jetzt noch keiner gemerkt. Brav hält sich das Motorgeräusch im Hintergrund. Auch Straßenlärm dringt kaum ins Innere des Wagens. Umso besser kann ich mich mit meinen Kindern unterhalten!
- Offen für alles: Wer schwere Gegenstände hinten einladen möchte, profitiert von der zweigeteilten Heckklappe. Sie öffnet sich nicht nur nach oben, sondern auch nach unten - und bringt die oft hinderliche Ladekante fast zum Verschwinden. Da freut sich der Rücken!
- Problem A-Säule: Außer dem toten Winkel gibt es leider noch die schwer einsehbaren Bereiche hinter den massiven A-Säulen links und rechts der Frontscheibe. Fußgänger und Radfahrer sind dort nur schwer auszumachen.
- Sinnvolle Details: Die Kosten für die teurere Ausstattungsvariante bereue ich nicht, denn sie beinhaltet hervorragend ausleuchtende Xenon-Scheinwerfer, einen elektrisch verstellbaren Fahrersitz und eine - für Fröstelmamis wie mich ideale - zweistufige Sitzheizung. Savoir-vivre - die feine Lebensart eben!