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Autotest: Fiat Scudo

In diesem Artikel:

Autotest: Fiat Scudo - Teil 2

Fehlende Gangway: Für kleine Kinder wird der Einstieg in den Scudo leider zu einer anstrengenden Sache - ohne Hilfe kaum zu schaffen. Der Abstand zwischen Boden und Türschwelle ist für kurze Beine einfach zu groß. Auch unsere Omi hatte Mühe, ins Auto einzusteigen.

Riesiger Gepäckraum: Passt bei einer Bestuhlung mit neun Sitzen mehr als eine Zahnbürste in den Kofferraum? Meine anfängliche Skepsis erwies sich schnell als unnötig: Eine Getränkekiste und zwei große Einkaufstaschen verschwinden locker hinter der Heckklappe. Da ahnt man, was das Auto alles schlucken kann, wenn die beiden hinteren Sitzreihen ausbaut sind. Absolut top: Der Innenraum ist so hoch, dass auch unsere Fahrräder problemlos mitreisen können.

Große Spiegel, ganz schmal: Beim Verriegeln des Wagens klappen die großflächigen Außenspiegel automatisch an die Karosserie. Vorteil: Kein Fußgänger oder Autofahrer fühlt sich mehr durch die abstehenden Teile gestört.

Fitnesstraining: Bevor ich rückwärts in eine Parklücke rangiere, muss ich mich tüchtig recken und strecken. Nur so habe ich eine Chance, mir über alle sechs Sitze hinweg einen freien Blick nach hinten zu verschaffen. Richtig unangenehm ist das Abbiegen nach rechts: Fußgänger und Radfahrer hat man einfach nicht im Blick.

Ganz schön flott: Dieselgetriebene Autos dieser Größenordnung kommen nur schwer in die Gänge - so das Vorurteil. Die Realität sieht anders aus: Wie mein Scudo an der Ampel so manchen kleinen Flitzer abhängt, begeistert mich immer wieder.

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