Autotest: Ford Focus CC - Teil 2
Super Fahrkomfort: Vorne sitzen die Insassen auf gut gepolsterten, beheizbaren Sportsitzen - inklusive Lendenwirbelstütze für den Fahrer. Hinten haben zwei Personen ausreichend Platz. Nur sehr große Menschen müssen mit wenigen Zentimetern Luft zwischen Kopf und Dachhimmel auskommen.
Sicher - auch oben ohne: Ist man in einem Cabriolet bei geöffnetem Verdeck wirklich geschützt? Was passiert bei einem Unfall? Als Mutter von zwei Kindern stellte ich mir selbstverständlich solche Fragen - und wurde beruhigt. Denn im Notfall schießen aktive Überrollbügel blitzschnell hinter den rückwärtigen Kopfstützen hervor. Außerdem habe ich ABS, ESP sowie Front- und Seitenairbags für Fahrer und Beifahrer serienmäßig an Bord.
Einstieg mit Hindernissen: Wollen Lasse und Malte hinten einsteigen, machen die vorderen Sitze unseres Zweitürers auf Hebeldruck Platz. Schade, dass das nicht ganz so leichtgängig funktioniert, wie in der Betriebsanleitung angekündigt. Ganz zu schweigen vom Zurückmanövrieren der Sitze in ihre Ursprungsstellung!
Tolles Schlüssel-Erlebnis: Beide Arme voller Taschen und Tüten - und dann auch noch das Auto aufschließen? Ein Alptraum. Aus diesem Grund habe ich mir das „KeyFree-System“ gegönnt (460 Euro): Komme ich mit dem schlüsselgroßen Teil nur in die Nähe meines Autos, entriegelt der Focus CC automatisch. Und zum Verriegeln genügt es, einfach nur einen Knopf am Türgriff zu drücken.
Alle Preisangaben entsprechen der unverbindlichen Preisempfehlung des Herstellers
Fotos: Autobild/Bittmann, Sonntag (2)