
Autotest: Hyundai Santa Fe: Ab durch die Hecke oder doch lieber genüsslich über den Boulevard gleiten? Mit dem Hyundai Santa Fe geht beides
Was war das früher kompliziert: Wollten meine Söhne Yannick (8) und Julian (6) mit ihrem jeweils besten Freund zum Kindermaskenball gefahren werden, gab´s prompt Probleme - schließlich war auf der Rückbank nur für ein weiteres Kind Platz.
Viel entspannter stellt sich die Situation im Hyundai Sante Fe dar: Der Koreaner bietet mit insgesamt sieben Sitzen gleich fünf kleinen Leoparden, Löwen usw. Platz. Deshalb - und aus einer Reihe weiterer guter Gründe - hat unsere Familie an dem Auto einen Narren gefressen.
Optimales Klima: Der eine mag es mollig warm, der andere lieber kühl. Kein Problem für den Offroader: Fahrer und Beifahrer können die gewünschte Temperatur unabhängig voneinander einstellen, und die Fondpassagiere werden mit einem separatem Gebläse versorgt. Wer die dritte Sitzreihe zum Aufpreis von 1490 Euro ordert, bekommt für diesen Bereich eine zusätzliche Klimaanlage geliefert.
Einfache Handhabung: Ruck, zuck lassen sich die zwei Sitze der dritten Reihe aus dem ebenen Boden hervorzaubern - inklusive Kopfstützen! Auch die Dreipunkt-Automatikgurte befinden sich schon in der richtigen Position und warten nur darauf, benutzt zu werden.
Variable Sitze: Wollen es sich meine Jungs auf der Rückbank richtig bequem machen, neigen sie die Lehne einfach ganz weit nach hinten. Auch der Fahrerrücken wird geschont - dank integrierter Lendenwirbelstütze. Superkomfortabel finde ich die elektrisch einstellbaren Vordersitze. Leider ist der Spaß nur im Comfort-Paket für 2590 Euro extra zu haben.