
Autotest: Der Kia Cee’d Sporty Wagon ist hübsch anzusehen – und überzeugt im Alltag dank seiner üppigen Grundausstattung
Ich war unsicher: Wie soll ich diese riesige Kofferraumklappe öffnen, wenn ich – wie üblich – mein Auto mit dem Heck dicht an der Wand der Tiefgarage parke? Dabei überzeugte mich doch gerade der stattliche Kofferraum mit seiner großen Öffnung! Als ich dann die Klappe probeweise aufmachte, kam ich aus dem Staunen nicht mehr raus: Der Öffnungsradius ist gering, sodass sie auch auf engem Raum problemlos aufschwingt. Der simple Grund: Die Konstrukteure meines neuen KiaCee’d Sporty Wagon haben den Anschlag der Klappe weit ins Dach hineingezogen – und so den Platzbedarf minimiert. Doch mein kleiner Koreaner kann zum Glück noch mehr.
Mit Netz und doppeltem Boden: Der Kofferraum des Kia Cee’d ist eine ganz große Nummer. Nicht nur wegen seiner Dimensionen. Nein, unter dem Filzboden sind noch einmal diverse Ablagefächer verborgen. Und als Schutz vor herumfliegendem Gepäck gibt’s ein Trennnetz. Wirklich super, dass diese Dinge zur Serienausstattung gehören.
Platz 1 für die 2. Reihe: Auch auf langen Fahrten weiß ich meine Kinder Finn (8) und Mette (5) gut aufgehoben. Für ihre Kassetten, Quizspiele und Getränke stehen ihnen ausreichend Ablagen zur Verfügung, und als i-Tüpfelchen lässt sich der Mittelsitz zur Armlehne umfunktionieren. Noch ein Pluspunkt: Ich kann die Hinterbank umlegen, sodass sie mit dem Kofferraum eine große, ebene Fläche bildet.
Immer im Bilde: Muss ich langsamer fahren, weil die Straßen möglicherweise glatt sind? Kann ich meinem Vater noch die Fußballzeitschrift vorbeibringen, bevor ich tanken muss? Mit der Außentemperatur- und Reichweitenangabe liefert mir der Bordcomputer des Kia Cee’d wichtige Entscheidungsgrundlagen.