Autotest: Opel Antara - Teil 2
Einleuchtend: Es ist dunkel, die Kinder sind todmüde, und ich stochere mit dem Schlüssel am Armaturenbrett herum - und kann das Zündschloß nicht finden. Dieser Klassiker gehört mit dem Opel Antara der Vergangenheit an. Das beleuchtete Schloß weist mir den Weg.
Nichts für Kleinigkeiten: Das große Auto hat mit Krimskrams wenig im Sinn. Zwar gibt es ein großes Handschuhfach, doch weitere Ablagen fehlen vorne wie hinten.
Bloß nicht anecken! Auch wenn ich mir trotz meiner geringen Körpergröße auf dem Fahrersitz des Antara fast wie ein Riese vorkomme - die Rundumsicht ist leider nicht optimal. Da kommt der Parkpilot, der zur Ausstattung meines Wagens gehört, gerade recht. Mit einem Piepston warnt er mich, wenn der Abstand vorne oder hinten knapp wird.
Durstiger Kraftprotz: Beim Blick auf den Bordcomputer wird mir manchmal ganz blümerant. Zeitweise zeigt er mir einen Verbrauch von über 15 Litern an. Das geht ins Geld und ist weder umwelt- noch familienfreundlich. Nächstes Mal wähle ich bestimmt einen Diesel.
Gute Figur: Geschmeidig und edel. Das Design des Opel Antara ist gelungen - und mein Problem mit Geländewagen damit endgültig gelöst.
Fotos: Adam Opel GmbH