Bio-Produkte oft recht teuer
Allerdings schreckt bei Bio oft der Preis. „Können wir uns das leisten?“, fragen sich viele Eltern mit Blick auf die Haushaltskasse. Und tatsächlich kann man viele Bio-Produkte nicht gerade als „Schnäppchen“ bezeichnen. Aus gutem Grund: Traditionelle Biobetriebe sind überwiegend kleine Unternehmen, die mit verhältnismäßig hohem Aufwand und in niedriger Stückzahl produzieren. Aber: Die Abnehmer von Bio-Produkten sind eben längst nicht mehr nur Naturkostläden und Reformhäuser. Eine Vielzahl der Produkte mit dem sechseckigen EU-Bio-Siegel hat mittlerweile in den Regalen fast jedes Supermarkts Einzug gehalten. Und dieser Trend hat positive Folgen für die Verbraucher: Die immer größere Konkurrenz drückt die Preise.
Dabei setzen die großen Lebensmittelketten vor allem auf eigene Hausmarken. Bei Rewe werden Bio-Produkte unter dem Handelsnamen „Füllhorn“ vermarktet, bei Edeka und Marktkauf unter „Bio Wertkost“ und beim Discounter Lidl als „Bioness“. Auch bei Aldi ziert längst das eine oder andere preisgünstige Bio-Produkt die Regale - Tendenz steigend. Und so lohnt es sich auch bei den Discountern immer mehr, in Sachen „Bio“ genauer hinzusehen. Günstig sind hier vor allem Grundnahrungsmittel wie Milch, Brot, Eier, Kartoffeln, Äpfel und Bananen - also vieles, was häufig auf der Einkaufsliste steht und sich daher „rechnet“.

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