Die EnergyLight von Philips im Test: familie.de testet das Energielicht von Philips

Dieses Mal testen wir das EnergyLight von Philips, weil wir keine Lust auf eine Winterdepression haben.


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familie.de testet ... das EnergyLight von Philips

Das EnergyLight tritt gegen den Winterblues an. Hat die Lampe eine Chance?


Ich bin ein echter Licht-Junkie – nichts ist schlimmer, als um 7 Uhr aufzustehen mit dem Gefühl, dass es mitten in der Nacht ist. Und das ist ja nicht alles – je dunkler der Winter, desto schlechter meine Stimmung. Grübeln, nicht gut schlafen können, keine Konzentration – der Winterblues und ich, wir sind gute Freunde. Und genau deswegen teste ich das EnergyLight von Philips. In der Hoffung, dass die Lichttherapie mich glücklicher macht.

Volle Pulle Tageslicht ohne UV-Strahlung


Mit bis zu 10.000 Lux hellem Licht und vollem Tageslichtspektrum soll das Energy Light meine Schlafhormon-Produktion stoppen und den Serotonin-Stoffwechsel in Schwung bringen. Eben jenes Hormon, das ausgeglichen, konzentriert und aktiv macht. Ungefähr eine Woche soll ich mich je nach Abstand am besten morgens 30 Minuten bis 2 Stunden vor die Lampe setzen, bevor der erste Effekt zu spüren ist. Was übrigens nicht heißen soll, dass ich braun werde – denn das Licht des EnergyLights ist frei von schädlichen UV-Strahlen.
Das ist richtig hell!
Das erste, was ich denke, als ich das Gerät auspacke: "Ganz schön groß, das Ding." Aber gut, groß heißt schließlich auch viel Licht. Aufgebaut ist es schnell und da es nur einen einzigen Drehregler statt tausend Knöpfe gibt, auch leicht bedienbar.
Los geht’s, erst einmal die Lampe per Dimmer auf volle Leistung bringen. Was ehrlich gesagt ganz schön hell ist! Da meine Büro-Sonne direkt neben dem Monitor steht, fühle ich mich erst mal ein wenig geblendet. Aber dank dem Dimmer kann ich das Lichtmaß auf eine angenehme Stärke zurückfahren. Was nicht dramatisch ist, schließlich kann die Anwendungsdauer einfach noch oben korrigiert werden. Praktisch ist auch der Timer, der anzeigt, wie lange das EnergyLight schon in Betrieb ist. Maximal zwei Stunden werden angezeigt, mehr ist auch nicht notwendig. Übrigens: In der Zeit muss ich nicht wie ein Kaninchen vor der Schlange verharren und ins Licht starren, ich kann meiner Arbeit ganz wie gewohnt nachgehen. 
Morgenmuffel adé
Nach einer Woche Büro sonnen, in der ich auch die Lichtintensität gesteigert habe, ist der Gebrauch der Lampe für mich schon Normalität geworden. Ich spüre zwar noch keinen raketengleichen Energieschub, aber ein eindeutig positives Zeichen. Ich bin nämlich ein echter Morgenmuffel und am Vormittag komme ich schwer in die Gänge. Und genau das ist schon besser geworden, ich schaffe meine Arbeit effektiver und konzentrierter. Und ich grantel nicht ganz so arg. Drei Wochen später ist der Effekt schon deutlicher: Ich bin ausgeglichener, kann besser schlafen und bin am Morgen produktiver. Zwar ist mir immer noch nicht danach, Bäume auszureißen und auch das Aufstehen im Dunkeln ist doof – aber es macht mir nicht mehr so viel aus. Ganz schön heftig, was ein bisschen mehr Licht im Leben doch ausmacht!

Produkt EnergyLight von Philips
Bedienung
Wirkung
Lichtintensität
Preis
Größe
Gesamtwertung 3
Fazit

Das EnergyLight von Philips kann zwar die echte Sonne nicht ersetzen, aber der Winterblues und ich – wir sind ab jetzt keine Freunde mehr. Wenn Sie also keine Lust auf einen miesepetrigen Winter haben, weil Sie nicht genug Tageslicht abbekommen: Probieren Sie die Lichttherapie einfach mal aus!

Achtung: Wenn Sie unter Augenerkrankungen oder unter einer Depression leiden, sollten Sie vor der Anwendung Ihren Arzt aufsuchen und sich das Okay geben lassen. Dasselbe gilt für die regelmäßige Einnahme von Medikamenten.

Ca. 200 Euro, zum Beispiel über philips.de erhältlich







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