10 Tipps für Patentanten

Patentante werden ist nicht schwer – Patentante sein dagegen sehr! Ganz so ist es nicht - aber um eine gute Patentante oder ein guter Patenonkel zu sein, braucht es von Anfang an Ihr Zutun und Ihren Einsatz. 10 Tipps für Patentanten & Patenonkels:


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Patentante: liebevolle Begleitung durchs Leben


Pate für ein Kind zu sein ist eine verantwortungsvolle Aufgabe! Und eine, die glücklich macht. Denn die Beziehung zwischen Paten und Patenkind ist oft eine ganz besondere. Dazu braucht es aber einiges an Engagement. Mit diesen zehn Tipps werden Sie zur "besten Patentante ever"!


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➤ 1. Pate eines Kindes zu sein ist eine Ehre! Wenn Sie als Pate ausgewählt wurden, zeugt das von großem Vertrauen der Eltern. Auch wenn sie vielleicht von alleine nicht angesprochen werden, sind damit Erwartungen an Sie als Patentante oder Patenonkel verbunden. Am besten klären Sie gleich zu Anfang, was die Eltern von Ihnen erwarten. So kann unschönen Missverständnissen vorgebeugt werden.
 
➤ 2. Die eigentliche Bedeutung der Patenschaft impliziert, das Kind auch bei seiner religiösen Entwicklung zu begleiten. Heute rückt diese Aufgabe immer weiter in den Hintergrund: Die christliche Erziehung liegt allermeist bei den Eltern, den Kindergärten und Schulen. Aber um Missverständnisse zu vermeiden, sprechen Sie mit den Eltern des Kindes, ob sie in diesem Punkt Erwartungen an Sie haben. Und überprüfen Sie, ob Sie diesen gerecht werden wollen und können.

➤ 3. Viel wichtiger als Geschenke zum Geburtstag und Weihnachten ist es, sein Patenkind auf seinem Weg durchs Leben zu begleiten und ihm mit Rat und Tat zur Seite zu stehen - als eine Art "beste große Freundin", bzw. "bester großer Freund".

➤ 4. Schenken Sie Zeit! Wenn Ihr Patenkind noch klein ist, können Sie den Eltern anbieten, zum Babysitten zu kommen und so erste zarte Freundschaftsbande knüpfen. Wichtig ist, dass Sie an den großen Tagen dabei sind: An den Geburtstagen (vielleicht auch an den Kindergeburtstagen als Unterstützung für die Eltern), bei der Einschulung etc..
 
➤ 5. Wenn die Kinder etwas größer sind, sind gemeinsame Unternehmungen immer die schönsten Geschenke und besser als jedes Buch oder Spiel. Vielleicht wollen Sie es ja zur Tradition werden lassen, dass Sie Ihr Patenkind zum Geburtstag in den Zoo, ins Kindertheater oder zu einem Picknick am See einladen!
 
➤ 6. Karten und Briefe sind nett - aber Anrufe sind viiiiel netter! Wenn Ihr Patenkind nicht in der Nähe wohnt, melden Sie sich regelmäßig telefonisch. So lässt sich viel besser eine Beziehung aufbauen als über Geburtstagsbriefe und Weihnachtskarten.

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➤ 7. Patentanten sind keine Zweit-Mamas. Das heißt: Das Erziehen dürfen Sie getrost den Eltern überlassen, Sie sind dafür für verrückte Ideen zuständig. Überraschen Sie Ihr Patenkind mit lustigen Events: Modenschau im Wohnzimmer inklusive Foto-Shooting, Pyjama-Party mit dem Lieblingsfilm und viel Chips, Zelten im Garten, Plätzchen backen im Sommer und und und. Ihnen fällt garantiert noch viel mehr ein!

➤ 8. Ihre Aufgabe ist es, für Ihr Patenkind da zu sein. Wenn es beispielsweise in der Pubertät zu größeren Auseinandersetzungen in der Familie kommt, sollten Sie derjenige sein, der beim Vermitteln hilft.

➤ 9. Aber auch sonst gilt: Haben Sie immer ein offenes Ohr für die kleinen Problemchen und Sorgen Ihres Patenkindes.
 
➤ 10. Sollten Sie das Gefühl haben, die Eltern Ihres Patenkindes haben Erwartungen an Sie, die Sie nicht erfüllen: Sprechen Sie darüber. Das Engagement in die Beziehung zu Ihrem Patenkind macht sich in jedem Fall bezahlt. Im besten Fall wird daraus eine Freundschaft, die bis ins Alter hält.
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