Second Hand online: Shops im Vergleich

Auf Empfehlung unserer User haben wir uns vier Anbieter von Second Hand für Kinder einmal genauer angeschaut: Mamikreisel, KiBa, Kilenda und Kirondo. Dabei zeichnet sich jeder Shop durch ganz eigene Besonderheiten aus. Welcher wird Ihr neuer Favorit?


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Mamikreisel


Günes Seyfarth von Mamikreisel

Günes Seyfarth von Mamikreisel


© Mamikreisel

www.mamikreisel.de

Mamikreisel ist kein Online-Shop sondern ein Online-Flohmarkt. Auf der Plattform kann jeder die ausgedienten Kinderklamotten direkt verkaufen oder tauschen. Es gibt keinen „Zwischenhändler“.

Das Besondere: Mamikreisel ist auch eine Community, in der sich Mütter austauschen können. Damit wechseln neben den Klamotten auch die gesammelten Erfahrungen den Besitzer.

Der bequeme Online-Flohmarkt mit persönlicher Beratung.


Mamikreisel
  • 1 / 5
    Gründung

    „Ich finde den Gedanken des Tauschens und Gebrauchtkaufens toll, fand es aber immer schrecklich, mich auf Flohmärkten um die schönsten Teile schlagen zu müssen“, so erklärt Günes Seyfarth den Gründungsgedanken von Mamikreisel. Im Oktober 2012 wurde der Online-Flohmarkt dann gelauncht. Inzwischen werden hier eine Millionen Second-Hand-Teile angeboten.

  • 2 / 5
    Mamikreisel-Prinzip

    Mamikreisel ist ein Online-Flohmarkt für gebrauchte Kinderklamotten. Da es keinen Zwischenhändler gibt, können sich Käufer und Verkäufer direkt treffen und austauschen. So wechseln neben den Klamotten auch gesammelte Erfahrungen den Besitzer. Wie ziehe ich mein Baby im Sommer richtig an? Ist ein Gehfrei wirklich schlecht für mein Kind? Günes Seyfarth: „Man bekommt mit Second Hand auch immer eine Erfahrung zu dem Produkt mit - man kauft eben ein Ding mit Geschichte. Dieser intensive Austausch untereinander macht Mamikreisel so besonders."

  • 3 / 5
    Qualitätsgarantie

    Mamikreisel stellt nur die Plattform für die Kleider-Tauscher, die Qualität der einzelnen Produkte kann daher nicht direkt überprüft werden. Grundsätzlich setzt man hier also auf das Vertrauen und die Ehrlichkeit der User. Das wird in der Regel aber auch nicht enttäuscht: die Produktangaben sind ehrlich und auch kleine Mängel werden dokumentiert. Außerdem haben Sie immer die Möglichkeit direkt Kontakt mit dem Verkäufer aufzunehmen und ihre Fragen zu stellen – die Antworten kommen meist prompt. Außerdem gibt es eine Rücknahmepflicht für den Verkäufer.

  • 4 / 5
    Second-Hand-Plädoyer

    Günes Seyfarth:  „Das Geld ist natürlich immer ein Thema, mit Second Hand lässt sich einfach wirklich viel sparen. Aber natürlich ist für uns auch der Aspekt des Austausches entscheidend. Mit jedem Produkt geben die Mamis auch ihre Erfahrungen weiter und helfen sich so gegenseitig.“ Das sei vor allem deshalb so wichtig, da es heutzutage nicht mehr üblich ist, dass einem die eigene Mutter immer mit Rat Tat beiseite stehen kann. Die Hilfe suche man sich dann woanders.

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    5 Second-Hand-Tipps

    1. Habe ich die Möglichkeit dem Verkäufer Fragen zu stellen?
    2. Stimmt die Qualität des Materials (z.B. Bio-Baumwolle)?
    3. Passt der Zustand der Klamotten (keine zu großen Gebrauchsspuren) ?
    4. Wurden die Klamotten vor dem Kauf nochmals gewaschen?
    5. Die Klamotten stammen im Idealfall aus einem rauch- und tierfreien Haushalt





Daphne Hering von KiBa

Daphne Hering von KiBa


© KiBa
KiBa

www.kiba-berlin.de


KiBa ist ein Online-Shop für Second-Hand-Klamotten, der vorwiegend komplette, aufeinander abgestimmte Sets verkauft. Jedes Teil wird dabei nochmals vom KiBa-Team gewaschen, damit nur saubere und wohlriechende Klamotten bei Ihnen zu Hause ankommen.

Das Rund-um-Sorglos-Paket für Eltern und Kinder.


KiBa
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    Gründung

    Das Konzept für KiBa entstand 2011. Ideengeber waren die beiden Mütter Daphne Hering und Claudia Nagel. Beide suchten nach einem Weg, um einfach und unkompliziert Kinderklamotten zu kaufen. Weil dabei auch das Thema „Nachhaltigkeit“ eine Rolle spielen sollte, war die Idee geboren einen Online-Second-Hand-Shop zu launchen, der statt Einzelteile ganze Sets verkauft.

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    KiBa-Prinzip

    KiBa verkauft keine Einzelteile sondern komplette Sets. Die Idee dahinter: ein Rundum-Sorglos-Paket für Ihr Kind. Mit einem Klick können Sie hier 25 aufeinander abgestimmte Teile kaufen, mit denen Ihr Kind immer gut angezogen ist. Daphne Hering: „Prinzipiell bekommt man in einem Set alles, was man grundlegend für eine Woche braucht: praktisch und ganz unkompliziert in einer Box.“

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    Qualitätsgarantie

    Das KiBa-Team kauft die Second-Hand-Klamotten persönlich und kontrolliert sie nach strengen Kriterien. Außerdem wird jedes Teil vor dem Verkauf nochmals sorgfältig gewaschen, so dass nur garantiert saubere und wohlriechende Sets zu Ihnen nach Hause kommen. Daphne Hering: „Uns ist es wichtig, dass unsere Kunden mit dem Kauf von Second-Hand-Kleidung ein positives Lebensgefühl verbinden können.“

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    Second-Hand-Plädoyer

    Daphne Hering: „Als Eltern beginnt man sich Gedanken über das Thema generationenübergreifende Nachhaltigkeit zu machen. Also haben wir die modischen Second Hand KiBa-Sets entwickelt. Unsere Kinder wachsen in kürzester Zeit aus ihrer Kleidung heraus und diese ist zu schade um sie wegzuwerfen. Wir nutzen diese bereits verwendeten Ressourcen weiter und machen damit einen Schritt, um uns von der Wegwerfgesellschaft zu entfernen.“

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    5 Second-Hand-Tipps

    1. Für Online-Shops: Kann ich die Kleidung bei Nichtgefallen zurückgeben?
    2. Wie fühlt sich das Material auf der Haut an?
    3. Sind die Klamotten sauber oder beschädigt?
    4. Sind die Farben schon ausgewaschen?
    5. Ist der Preis angemessen?




Hendrik Schlereth von Kirondo

Hendrik Schlereth von Kirondo


© Kirondo
Percentil (ehemals Kirondo)

www.percentil.de

Percentil ist ein Second-Hand-Shop unter anderem für Kinderklamotten. Allerdings wird hier hauptsächlich Markenware verkauft. Ziel soll es sein, allen Eltern hochwertige Markenwaren zu erschwinglichen Preisen anzubieten.

Das Besondere dabei: Sie können das Produkt-Portfolio mitgestalten. Denn Percentil kauft Ihnen ausgediente Kinderklamotten ab, die dann im Online-Shop landen.

Der Marken-Shop zum Mitgestalten.


Kirondo
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    Gründung

    Kirondo ist ein noch recht junges Startup aus Berlin. es wurde erst im Juni 2013 gegründet. Auch hier waren es die Erfahrungen im eigenen Freundeskreis, die zum Launch des Shops angeregt haben. Geschäftsführer Hendrik Schlereth. "Wir wollen das bereits quirlige Leben von Eltern erleichtern. Dabei steht bei uns sowohl der Kundenservice als auch die Qualitätskontrolle alles Artikel im Vordergrund."

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    Kirondo-Prinzip

    Kernstück von Kirondo ist die „Kirondo-Tüte“. Diese können Sie bei Shop kostenlos bestellen, zu Hause mit aussortierten Kinderklamotten befüllen und versandkostenfrei wieder an Kirondo zurückschicken. Das Shop-Team kontrolliert die Kleidungsstücke dann nach strengen Kriterien und macht Ihnen dann dafür ein unverbindliches Angebot – Sie geben also alte Kinderkleidung für „neue“ Second-Hand-Klamotten in Zahlung und gestalten damit auch indirekt den Shop mit. Wichtig: Kirondo setzt vor allem auf Markenware, also sollten Sie auch nur diese einschicken.

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    Qualitätsgarantie

    Kirondo kauft nicht jedem Interessenten alles ab. Abgesehen von dem Kriterium „Markenware“ müssen die Kleidungsstücke durch eine strenge Qualitätskontrolle. Nur wenn sie allen Prüfkriterien entsprechen, werden sie angekauft. Hendrik Schlereth: „Qualität bedeutet für uns, dass wir dem Kunden definitiv die Sorge nehmen wollen, mit Second-Hand Kleidung wohlmöglich beschädigte, dreckige oder stinkende Kleidung zu bekommen“ Klamotten vom Discounter entsprechen den grundsätzlichen Qualitätsansprüchen von Kirondo nicht, deshalb werden sie nicht in das Sortiment aufgenommen.

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    Second-Hand-Plädoyer

    Hendrik Schlereth: "Die Menschen sind der Wegwerfkultur überdrüssig geworden. Durch das Internet ist tauschen und verkaufen von Gebrauchtkleidung kinderleicht und damit attraktiv geworden. Wir wollen unseren Kunden ersparen sich ständig Gedanken darüber zu machen, wo sie für Ihre Kinder gute Kleidung bekommen können und das auch noch nachhaltig und sozial verträglich ist."

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    5 Second-Hand-Tipps

    1. Wie sehen die typischen Verschleißpunkte aus? (z.B. die Knie, Schrittnaht und Säume)
    2. Funktioniert der Artikel noch? (z.B. Reißverschluss, Druckknöpfe)
    3. Ist der Artikel in einwandfreien hygienischen Zustand?
    4. Kann ich die Ware bei Mängeln zurückschicken?
    5. Vertrauen Sie auf Lieblings-Marken




Hendrik Scheuschner und Patrick Trübe von Kilenda

Hendrik Scheuschner und Patrick Trübe von Kilenda


© Kilenda
Kilenda

www.kilenda.de

Mieten oder kaufen, neu oder "wie neu" - bei Kilenda haben Eltern die Wahl. Gegen eine monatliche Gebühr können Baby- und Kindersachen ausgeliehen und später wieder zurückgegeben werden.

Das Besondere: Geht während der Mietzeit mal etwas kaputt, kann es trotzdem zurückgegeben werden, ganz ohne weitere Kosten.

Der Online-Shop, der Kleiderberge verhindert und für Abwechslung sorgt.

Kilenda
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    Gründung

    Alles begann mit einer verzweifelten Mama, die Hendrik Scheuschner und Patrick Trübe von einem Strampler berichtete, aus dem die Tochter mal wieder ruckzuck herausgewachsen war. Das brachte die beiden auf die Idee, einen Onlineshop zu gründen, bei dem man Kindermode mieten kann - und zwar genau so lange, wie man die Teile auch wirklich braucht. 2014 ging der Shop dann online und umfasst mittlerweile mehr als 1.500 Produkte von über 35 Marken.

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    Kilenda-Prinzip

    Mieten statt kaufen. Wie in einem großen Kleiderschrank suchen sich Eltern auf der Webseite die Kleidungsstücke aus, die sie gerade brauchen. Für eine monatliche Gebühr können sie die Teile dann so lange behalten, bis ihr Kind herausgewachsen ist. Dann werden die Sachen einfach an den Shop zurückgeschickt. Wer etwas gar nicht mehr hergeben mag, der kann dem Shop die Sachen aber auch abkaufen. Kleidungsstücke gibt es in den Größen 50 - 128, also für Babys und Kinder bis etwa sieben Jahre.

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    Qualitätsgarantie

    Bei Kilenda bestimmen Eltern selbst, ob die gemieteten Kindersachen „neu“ oder „wie neu“ sind. Neue Sachen kommen direkt vom Hersteller und sind noch originalverpackt. Bei Sachen, die „wie neu“ sind, übernimmt Kilenda die Qualitätskontrolle für Eltern und garantiert, dass jedes Teil in einwandfreiem Zustand ist. Jedes Kleidungsstück wird kontrolliert, gereinigt und neu verpackt. Was nicht passt oder gefällt, kann zurückgegeben werden.

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    Second-Hand-Plädoyer

    Hendrik Scheuschner: „Die Ökobilanz eines Kindershirts ist eigentlich katastrophal: 6.200 l Wasser und 3,1 kg CO2 werden für die Herstellung eines einzigen T-Shirts verbraucht. Jedes Kleidungsstück, das von mehr als einem Kind genutzt wird, verbessert diese Bilanz. Bei Kilenda sieht Nachhaltigkeit nicht nur besonders schick aus, weil wir immer die neuesten Kollektionen toller Marken führen, sondern das Mieten ist auch viel bequemer als Second-Hand-Basare, ebay & Co.“

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    5 Second-Hand-Tipps

    1. Feiner Jeansstoff übersteht das Krabbeln länger als grober.
    2. Besonders weiche Jersey-Stoffe entwickeln schnell Pilling – das kratzt und sieht unschön aus.
    3. Schadstoffe? Bei bereits getragener oder Bio-Kleidung kein Thema!
    4. Gute Drucke, die das Waschen überstehen, erkennt man an der Dicke und leichten Rauheit der Oberfläche.
    5. Reißverschlüsse, die wirklich alles mitmachen, sind von YKK.



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