Wärmesocken im Test: familie.de testet die PowerSocks von Therm-ic

Kalte Füße auf dem Spielplatz, beim Spaziergang im Schneckentempo und beim Rodeln? Davon haben wir genug! Deshalb haben wir die PowerSocks von Therm-ic getestet.


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Kindern ist komischerweise nie kalt. Mamas schon! Wenn’s im Schlendergang zum Kindergarten geht. Wenn die Kinder auch bei Minusgraden auf den Spielplatz wollen. Wenn der Schneemann auch nach gefühlt stundenlangem Kugelrollen noch nicht fertig ist. Die Statistik besagt: Acht von zehn Frauen leiden unter kalten Füßen. Vor allem im Winter. Eine davon bin ich. Und da kalte Füße nicht nur unangenehm sind, sondern auch krank machen, bin ich schon seit einiger Zeit auf der Suche nach Abhilfe. Der Erfahrungsbericht dazu in kurzer Zusammenfassung: Lammfelleinlagen: Helfen. Ein bisschen. Rumhüpfen: Hilft. Macht aber nach drei Minuten keinen Spaß mehr. Thermopad-Zehenwärmer: Helfen. Aber irgendwie stören die Pads im Socken bei längerem Gehen doch. Beheizbare Sohlen: Helfen. Passen aber nicht in den Schuh. Das kommt das Versprechen der PowerSocks von Therm-ic gerade recht: Nie wieder kalte Füße! Das wollten wir genauer wissen und haben die Socken auf Herz und Nieren getestet.
Eins gleich vorneweg: Sie funktionieren. Aber teuer sind sie. Richtig teuer leider...
Wie funktionieren die Therm-ic PowerSocks?


Es gibt zwei Modellvarianten Comfort Heat (funktionelle Allroundsocke, in Damen- und Herrenversion, UVP 79,95 Euro) und Uni Heat (unisex, für den täglichen Einsatz, UVP 69,95 Euro) sowie drei verschiedene Akku-Typen. Die Socken sind geringfügig dicker als Wintersocken, die man sonst bei Winter-Aktivitäten trägt. In die Socken ist eine kaum spürbare Warm-Transfer-Zone mit außen angebrachten Heizelementen integriert, am oberen Sockenrand angebrachte Mini-Akkus versorgen die Heizelemente mit Energie.
So verlief unser Test


Laden: Quick and easy


Die Bedienungsanleitung ist erschreckend dick. Aber es wird schnell klar: Erstmal müssen die Akkus geladen werden. Einstöpseln. Wenn das Lämpchen grün leuchtet, sind die Akkus geladen, die Socken sind einsatzbereit - für den ersten Testlauf beim morgendlichen Einsatz als Schulweghelfer. Also: Socken anziehen, die Akkus am oberen Sockenrand an den Druckknöpfen befestigen. Gewünschte Temperatur einstellen. Und gespannt warten. Nach ein paar Sekunden werden die Socken an der Fußsohle tatsächlich warm. Mutet wie ein kleines Wunder an! Jetzt raus zum morgendlichen Dienst als Schülerlotse. Eine dreiviertel Stunde ohne Bewegung bei Temperaturen um den Gefrierpunkt. Juhu, funktioniert! Die Füße sind warm, die Schülerlotsen-Mama happy. Warme Füße auf Knopfdruck, das ist fast zu schön, um wahr zu sein! Die Akkus halten – abhängig vom Akku-Typ – bis zu 14 Stunden. Nachgeprüft haben wir das nicht - denn das ist eindeutig mehr als man jemals Zeit mit Kindern im Freien verbringt.


Thermosocken plus Akku


Übrigens:
Die Socken können ganz normal bei 30 Grad in der Waschmaschine gewaschen werden. Sie tragen sich bequem, da sie anatomisch gestrickt sind. Ein bisschen lästig allerdings: Jedes Mal, wenn man die Wärmestufe ändern möchte, muss man die Hose hochziehen und sich als Kaltfüßler outen. Hilft nichts. Weiteres Manko: Durch die Akkus tragen die Socken an der Wade auf. In der Praxis heißt das: Enge Jeans lassen sich nicht mit warmen Füßen kombinieren. Eine weit geschnittene Hose oder eine Schneehose verdecken aber das elektronische Accessoire am Bein perfekt.

Weitere Testsituationen:
➤ Rodeln: Auch bei längerem Gehen tragen sich die Socken angenehm. Je nach Gehtempo der Kinder lässt sich die Wärmestufe leicht anpassen.
Spielplatz: Auch nach einer Stunde Kinder auf der Schaukel anschupsen und Balancierkünste bewundern sind die Füße noch wunderbar warm.
Skifahren bei Minusgraden: Ein Glück, die Socken passen auch gut in die Skistiefel und sorgen für warme Füße von früh bis spät. So macht Skifahren gleich noch mehr Spaß!

Produkt Thermosocken - Testergebnis
Inbetriebnahme
Bedienbarkeit
Preis
Alltagstauglichkeit
Wärmeleistung
Gesamtwertung 4
Fazit

Teuer, aber wow! Wer wirklich unter kalten Füßen leidet und länger unbeschwert mit den Kindern den Winter genießen möchte, dem seien die innovativen Socken wärmstens empfohlen.


PowerSocks von Heizspezialist Therm-i. Powersocks ab 70 Euro, Akku-Set ab 170 Euro.



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