Forum Einschulung und Grundschule


Thema: Adhs



  1. #1
    Avatar von Teddybaer
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    Adhs

    Wer kennt sich mit Kinder mit Adhs aus?Wer kann ratschläge zu Vergleichsmedikamenten geben?Wer hat selber Adhs-Kinder?
    Ich habe ein Sohn im Alter von 9 Jahren,der an Adhs leidet,und würde mich gerne mit anderen Eltern austauschen.Weil mann ja immer nur gesagt bekommt,die Kinder würden mit Tabletten ruhiggestellt,was nicht stimmt.Und ich hasse die Intoleranz der Leute,die keine Ahnung haben,wie es ist ein Adhs.Kind zu haben.


  2. #2
    Avatar von Marge
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    Re: Adhs

    Hi, ja, ich kenne mich aus und bin gegen Medis. Wir haben alle Probleme pädagogisch in den Griff gekriegt. In "spielen und lernen" waren zuletzt Berichte über Naturpädagogik für die ganz argen Leute. Habe einen erwachsenen ADSi kennen gelernt, der ist Professor für Medienpädagogik geworden, weil das Internetzeitalter seine Chance war, mit ADS richtig viel zu leisten. Brillianter Typ, wäre schade um seine Brillanz gewesen, wenn er sein "Problem" medikamentös gelöst hätte, obwohl ich ehrlichkeitshalber zugeben muss, dass er seine Kindheit nicht gerade super gefunden hat. War jetzt nicht genau Deine Richtung, hoffe, Du kannst trotzdem was damit anfangen. Viele Grüße, Marge


  3. #3
    Avatar von f.j.neffe
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    Adhs - Ach, das heilt schon!

    Es gibt keine ADHS-Kinder, es gibt nur Kinder. Wenn sie zappelig und sonst noch was sind und die Erwachsenen das mit ihren Maßnahmen noch verstärken und dann nicht mehr weiterwissen, lenken sie von ihrem eigenen Versagen und ihrer eigenen Ohnmacht ab, indem sie das Problem auf eine "unerklärliche Krankheit des Kindes" reduzieren. Sobald sie nur noch den kindlichen Anteil am Problem durch Förderung verfolgen, wächst das Probnlem unaufhaltsam und so gigantisch, dass wir bisher lediglich einige zeitnahe Aspekte mit wenig Sorgfalt untersucht haben. Wie sich unser Umgang mit den betroffenen Kindern auf das GANZE LEBENauswirkt, werden wir wahrscheinlich nie untersuchen können, weil uns das Problem, so groß wie wir es machen, dazu keinen Raum mehr lässt.
    Als Ich-kann-Schule-Lehrer hätte ich grundsätzlich nichts gegen Medikamente, wenn stets alle beteiligten Erwachsenen (Eltern, Lehrer, Erzieher, Arzt) dieselbe Portion nehmen wie das Kind. Dann könnten die auch endlich mal aus der Praxis mitreden.
    Ich habe schon ca. 1980 in der Zeitschroft für Heilpädagogik und anderen Fachzeitschriften über "Hyperaktivität und Autosuggestion" berichtet. Der "Lebensschlüssel Autosuggestion" wird in Pädagogik und Therapie immer noch missachtet, man erkennt nicht einmal die eigene - oft schädigende - SUGGESTIVE WIRKUNG. Es ginge also hier a) um die Vermeidung von Schädigung und b) um eine Heilchance. Bei Coué ist alles einfach und praktisch nachzulesen. Man muss Autosuggestion auf dem hohen aber einfachen Niveau Coués betreiben, wenn man wie er weltweit Erfolg haben will.
    In einem Coué-Brief kannst Du z.B. lesen, wie Schlafsuggestion funktioniert, die wäre in so einem Fall sehr einfach und tiefgreifend hilfreich.
    Sehr sinnvoll erscheint mir aus der PRAXIS auch, die Wirbelsäule zu überprüfen. Alle Organe werden doch über die Nerven gesteuert, die alle aus der Wirbelsäule austreten. Wo könnte es leichter ein schweres Problem geben als da, wo der Nerv aus der Wirbelsäule austritt? Eine minimale Verschiebung des Wirbels, wengiger als 1 mm, genügt. Man sieht es oft schon, kann es fühlen. Und oft genügt eine einfache Selbsthilfeübung der Dorn-Methode, das Problem zu lösen.
    Ich wünsche Euch guten Erfolg, er ist möglich.
    Franz Josef Neffe


  4. #4
    Junior Member Avatar von familienmensch
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    Kind mit ADHS

    Huhuuu,

    mein Sohn hat auch ADHS und ich muss sagen wir waren oft genug am Verzweifeln... Was Medikamente betrifft war ich schon immer sehr vorsichtig. Schlussendlich muss ich sagen, dass ich mich doch dazu überreden ließ und vieles ausprobiert habe. So richtig gewirkt hat aber nichts und somit habe ich die Behandlung mit Medikamente eingestellt - das schlechte Gewissen hat gesiegt. Zudem wollte ich meinen Kleinen auch nicht ruhig stellen oder Ähnliches.

    Was wirklich geholfen hat - war der Weg zur Therapeutin. Sie hat nicht nur uns Eltern viele Tipps gegeben sondern auch dem Kleinen. Gerade vor der Einschulung wollten wir noch eine gewisse Verbesserung erreichen.
    Bei der Therapeutin bin ich dann auch auf ihre Stühle aufmerksam geworden. Leon schunkelt gerne mit unseren Esszimmerstühlen was mich immer wieder auf´s Neue zur Weißglut treibt - da es ja auch mit einem Sturz enden kann.

    Auf alle Fälle hat die Therapeutin Stühle die sogar zum Schunkeln motivieren. Somit ist unser Kleine nicht gezwungen sich still auf einem Stuhl zu setzen sondern ist in seiner Bewegung nicht eingeschränkt. Auch seine Konzentration ist um einiges besser, wenn er auf so einem Stuhl sitzt.. wirklich unglaublich.

    Kurzerhand haben wir uns auch so einen Stuhl bestellt - und ich bin wirklich mehr als begeistert und kann euch so eine Stuhl nur wärmstens empfehlen!

    Hier haben wir unser Modell her: hipp-manufaktur.de
    Geändert von Redaktion familie.de (08.10.2015 um 11:45 Uhr) Grund: Link entfernt


  5. #5
    Member Avatar von tina2011
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    wenn es so einfach wäre jedes ADHS Kind mit einem Schaukelstuhl zu heilen, wäre das der Hammer.
    Fakt ist aber, dass jedes Kind mit ADHS individuell zu sehen ist. Bei dem einen hilft ein Medikament, dem einen halt nicht.


  6. #6
    Junior Member Avatar von Traumtänzerin81
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    3 einfache Schritte:

    1.Zum Homöopathen gehen
    2. Dort das Kind auf Trigger-Lebensmittel testen lassen
    3. Danach das Kind strikt Diät von den verursachenden Stress-Heerden leben lassen.


    Ergebnis:
    Nach 1,5 bis 2 Jahren ist der Spuk komplett vorbei. Die Schulmedizin verschreibt ja gern Ritalin und Co. Komplett unverantwortlich.