Forum Geburt und Wochenbett



  1. #11
    Avatar von Tocka
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    Ich hätte gerne die Wahl gehabt. Aber es kann alles anders kommen als man sich das denkt und erhofft. Ich wollte immer eine natürliche Geurt und hatte auch nie Angst davor. Da ich leider eine Schwangerschaftsvergifutng hatte musste ich früher ins KH. Dort wurde es erst eingeleitet und dann habe ich über 6 Stunden die Erfahrung einer natürlichen geburt mitbekommen dürfen. Ingendwann wurden meinen Blutdruckwerte total hoch und die Herztöne meines babys nahmen ab. Daher haben sich die Ärzte nach kurzer Beratung für einen Kaiserschnitt entschieden. da ich vorher schon die PDA bekommen hatte konnte ich viel vom kaiserschnitt mitbekommen. Unsern Sohn habe ich schrein gehört und er wurde mir auch sofort auf die Brust gelegt. das war toll. Danach war ich irgendwann nicht mehr bei Bewußtsein. Da aber mein mann die ganze Zeit mit dabei wusste ich das unser Sohn bestens versorgt ist. Irgendwann kam ich in einem Aufwachraum zu mir . Dort waren dann eine Hebamme und eine Ärtzin aus dem OP die kurz meinen medizinischen Zustand überprüften. Dann gings sofort in unsere Familienzimmer wo mein mann und unser Sonnenscheinchen schon auf mich warteten und Alles war gut.
    Trotz meines ursprünglichen Wunsches nach einer natürlichen Geburt habe ich mich nie schlecht gefühlt mit dem Kaiserschnitt. Uns war nur wichtig das unser Sohn gesund ist da wir durch die Schwangeschaftsvergiftung schon genug Sorgen hatten. Ich habe auch nit das Gefühl das die Bindung zwischen meinem Sohn und mir durch den Kaiserschnitt behindert wurde. Sie ist wohl eher durch die Sorgenwährend der Schwangerschaft richtig stark geworden.


  2. #12
    Avatar von Trrr09
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    Zitat von 16127;Leo Redakteurin familie.de

    Aber, wenn ihr wählen könntet, welche Art würdet ihr bevorzugen? Und warum?

    Ich habe gewählt und mich für einen geplanten Kaiserschnitt entschieden, da ich darin mehr Vorteile für mein Baby und mich sehe.

    Der KS verlief auch super und ich bin sooo froh so entschieden zu haben und werde auch meine anderen Kinder per KS bekommen.

    Meinem Sohn ging es perfekt, er hatte überdurchschnittlich gute Werte, er ist nicht öfter krank als andere Kinder auch und ein absolut charakterstarker, schlauer Junge.

    Meine Narbe ist sehr schnell verheilt und ich fand die Schmerzen wirklich erträglich. Bin so froh dass ich jetzt keine Narbe im Intimbereich habe, die mir ganz bestimmt Einschränkungen im Liebesleben bringen würde und mein Beckenboden nicht ausgeleihert ist und ich Tröpfchen Urin verliere.

    Die Bindung zu meinem Baby war so stark, stärker geht nicht, da kann mir keine Frau die spontan entbunden hat versuchen zu erzählen, sie liebt ihr Baby ja mehr - absolut lächerlich.

    Nach einer natürlichen Geburt würde ich mich einfach nicht mehr als Frau fühlen. Vor allem vor meinem Mann, der mich schreiend, stöhnen, auf das Kreissaalbett urinierend, mir der Kot weggewischt werden muss und meine Vagina am Ende ein großes eingerissenes Loch ist. Sorry mag sich ja alles wieder normalisieren, aber diese Situation und Anblick möchte ich wirklich jedem und vor allem meinem Mann (der mich attraktiv finden soll) ersparen. Ich kenne ein paar Männer die zugegeben haben, dass es absolut ekelig war, die Geburt und diese Bilder auch aus ihren Köpfen nicht mehr rausgehen.

    Ein geplanter KS nahe amTermin ist auch sicherer für die Babys und bedeutend stressfreier. Ich hatte unglaubliche Angst vor Geburtsschäden wie Sauerstoffmangel und Nervenschäden, bzw. Knochenbrüche.

    Ne ich finde dass muss heut zu Tage nicht mehr sein und über so Aussagen wie KS-Kinder sind anders kann ich nur lachen. Mein Kind ist anders - nämlich für mich einfach das besonderste was es gibt und somit anders
    Aber ich denke und hoffe so sieht das jede Mutter.


  3. #13
    Ich habe 2 x einen Kaiserschnitt gehabt Meine erste Geburt war normal Die Beziehung zu den Kindern ist bei allen 3 Kinder gleich eng


  4. #14
    Ich habe 2 x einen Kaiserschnitt gehabt Meine erste Geburt war normal Die Beziehung zu den Kindern ist bei allen 3 Kinder gleich eng


  5. #15
    Mal ehrlich - was gibt es bei einem Kaiserschnitt tatsächlich für Vorteile für Mutter und Kind? Der einzige Vorteil an einem geplanten Kaiserschnitt (und damit meine ich keine Notkaiserschnitte) mag sein, dass die Mutter ihre Angst vor einer natürlichen Geburt umgehen kann. Also ich fand meine Spontangeburt klasse -@trrr09 - ich hatte bereits nach 4 Wochen wieder großartigen Sex ganz ohne Schmerzen - trotz Dammschnitt (der übrigens nicht schlimm war). "Kot" habe ich ganz bestimmt nicht mehr unter der Geburt abgelassen, das war alles schon vorher raus. Und mein Mann findet mich seit der Spontangeburt noch genauso attraktiv wie vorher, er kann gar nicht genug von mir bekommen. Stressfrei ist eine Kaiserschnittgeburt ganz bestimmt nicht weniger für ein Baby - ganz im Gegenteil. Viele Babys haben tatsächlich große Schwierigkeiten mit dieser Geburt - die meisten Babys die spontan geboren sind, haben wirklich viel stabilere Werte als die Kaiserschnittbabys, ganz besonders was die Atmung angeht! Das ist also ganz bestimmt kein Argument FÜReinen Kaiserschnitt. Und mein Kind ist auch für MICH das tollste, das es auf der Welt gibt, da hätte kein Kaiserschnitt etwas dran geändert.
    Warum entscheiden sich so viele Frauen für einen Kaiserschnitt??? Habt ihr alle keinen Mumm mehr in den Knochen? Also bitte, den einen Tag im Leben werden wir Frauen die Schmerzen doch wohl aushalten können?!
    Und eine Kaiserschnitt MUSSNICHT sein - eine Spontangeburt ist eine tolle Erfahrung, die wirklich JEDE Frau aushält. Also habt mehr Mut, bitte!


  6. #16
    Avatar von MamaI
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    Ich habe meine Tochter per Kaiserschnitt bekommen, weil sie verkehrt herum lag und ich natürlich kein Risiko eingehen wollte, doch wir "Kaiserschnittmamas" waren uns alle in der Klinik einig, dass wir keine Frau verstehen können, die freiwillig einen Kaiserschnitt machen läßt!
    Ich glaube die meisten unterschätzen es und sind schlecht informiert - auch mir wurde von nichts ahnenden Laien gesagt, dass ich doch froh sein solle, da das Kind dann "ohne Schmerzen" nach ein paar Minuten unverknautscht da sei. Die Schmerzen sind nach der Geburt da!
    Es war für mich schrecklich, dass sie mein Kind aus mir herausgeschnitten haben, dann sind sie mit dem Kind aus dem OP-Saal raus, kamen nach ein paar Minuten wieder um es mir wenigstens mal kurz zu zeigen, - man kann es in den wenigen Minuten nicht anfassen, weil man ja verkabelt ist und sie panische Angst hatten, dass ich mit meinen Händen in meinen offenen Bauchraum fassen könne. Dann sind sie mit meiner kleinen weg, weil sie versorgt werden musste und der OP zu kalt für ein Neugeborenes ist. Die Mutter muss erst zu genäht werden. Apropos - ein Bauchschnitt ist keine ungefährliche Sache!!!
    Dann musste ich zwei Stunden im Aufwachraum verbringen - auch da keine Chance sein Kind zu sehen!!!
    Als ich eeeendlich auf Station war und mein Kind im Arm hatte, war das natürlich toll, aber an Aufstehen war nicht zu denken. Ich fand es schrecklich, dass ich die ersten Tage mein Kind nicht versorgen konnte, weil ich noch nicht einmal aus dem Bett kam, musste ich das Kind auch nachts ins Schwesternzimmer geben. Ständig musste ich die Schwester bitten mit das Kind abzunehmen und mir zu helfen. Apropos Schmerzen, viel Spaß allen freiwilligen Kaiserschnittmamas, beim ersten Versuch aus dem Bett zu kommen. Ich habe zwar keinen Vergleich zu einer natürlichen Geburt, aber diese Mütter sind frisch und fröhlich direkt mit ihren Kindern über den Flur gesprungen, während die Kaiserschnittmamas mit schmerzverzerrtem Gesicht erst nach ein paar Tagen über den Flur humpelten, immer mit einer Hand auf der Bauchnaht. Natürlich liebe ich mein Kind über alles und da sehe ich keinen Unterschied, aber noch heute sehe ich die kleine an und kann mir überhaupt nicht vorstellen, dass sie je in meinem Bauch war, was bestimmt damit zu tun hat, dass ich nicht ein natürliches Geburtserlebnis hatte.


  7. #17
    Avatar von Annika
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    Also, ich hatte beiunserem Sohn einen Kaiserschnitt.
    Er wurde uns sofort gezeigt und durften einige Minuten miteinander verbringen, bevor er mit meinem Mann zu seiner ersten Untersuchung gebracht wurde. (ist doch bei einer " normalen" Geburt nicht anders.)

    Nachdem ich im OP "fertig" war ging es sofort in den Kreissaal, wo bereits mein Mann und unser Sohn auf mich warteten. Sofort "überreichte" mir die Hebamme unseren Sohn, um Ihn anzulegen.

    Die Entscheidung Ihn mal ins "Kinderzimmer" des Krankenhauseszu geben,lagganz allein bei mir.
    Bereits am Abend durfte ich aufstehen und konnte somit unseren Sohneigenständig versorgen.

    Ichglaubes liegt dann auch an den Krankenhäusern in wie weit dieMutter nach einem Kaiserschnitt eingebunden wird.

    Erwarte in wenigen Wochen unser zweites Kind, werde wieder das selbe Krankenhaus wie bei der ersten Geburt wählen, da die Versorgung von Muter und Kind dort einfach super war.

    Abgeneigteinen weiteren Kaiserschnitt zu machen binich absolutnicht.
    Empfanddie Geburt als sehr angenehm, auch danachfühlte ich mich super.

    Die Bindung zwischen Mutter undKindnach einem Kaiserschnittist doch keineandere als bei einer vaginalen Geburt.

    Totaler Blödsinn, die Bindungzwischen Mutter und Kind beginnt doch nicht erst bei der Geburt.


  8. #18


  9. #19
    oh nein!!!jetzt habe ich meinen Text komplett gelöscht :-(
    jetzt schreibe ich ihn aber nicht nochmal...vielleicht morgen....


  10. #20
    Avatar von lilalaune
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    Die Art der Entbindung hat gar keinen Einfluß auf die Mutter-Kind-Bindung. Von solchen Aussagen halte ich nichts. Ich hatte Kaiserschnitt.
    Und eine natürliche Geburt bringt mit sich nichts positives, wenn die Mutter gestört ist.
    Man trägt das kind 9 Monate lang in sich. Wie können ein paar Geburtsstunden die Bindung zum Baby beeinflussen ?



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