Forum Baby-Talk



  1. #1
    Senior Member Avatar von Cysira
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    Kind mit im Schlafzimmer?

    Hallo zusammen,
    ich habe mal eine Frage, weil das Thema bei uns zu Hause für Diskussionsbedarf gesorgt hat.
    Ein befreundetes Pärchen bekommt jetzt ihr 2. Kind und sie sagen, das Baby schläft bis es ein Jahr alt ist bei ihnen mit im Schlafzimmer.
    Wie handhabt ihr das bzw. was haltet ihr davon?
    Da ich ja noch am "probieren" bin und noch keine Kinder habe, kann ich nicht so sagen, wie ich reagieren werde, wenn ein Baby da ist, aber grundsätzlich finde ich das nicht so gut.
    Dann wird es meiner Meinung nach zu doll verhätschelt, wird vielleicht nökelig wenn es später nicht das bekommt was es möchte.

    Wenn das Kind mal Angst hat oder so, ok, aber generell? Das stört doch auch die bestimmt eh schon viel zu kurz kommende Zweisamkeit nach der Geburt.

    Ich bin auf eure Meinungen gespannt.

    Cysira


  2. #2
    ich finde, du solltest dir das mit dem Kind noch ein mal überlegen. Wenn dir die Zweisamkeit wichtiger ist als das Wohlergehen des Kindes solltest du dich besser darauf konzentrieren. Besorge dir am besten einen Hund und sperr ihn aus.


  3. #3
    Senior Member Avatar von Muck
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    Hallo Cysira,
    unser 11 Monate alter Sohn schläft auch in seinem Zimmer in seinem eigenenBett. Jedes Kind ist anders und ich denke du solltest dann nach dem Bedürfnis des Kindes entscheiden. Unser Sohn hat die ersten vier Monate auch bei uns mit im Bett geschlafen, weil er das einfach gebraucht hat. Genauso habe ich Ihn in den ersten vier Monaten tagsüber fast nur getragen, sobald ich versucht habe, Ihn mal abzulegen, war das Geschrei groß. Heute hab ich einen glücklichen, ausgeglichenen Sohnder auch keine Verlustängste hat. Irgendwann hatte ich gemerkt, dass er bei uns im Bett nicht mehr so gut schlief.Ich denke es lag daran, dass er immer beweglicher wurde und sich dann nicht so drehen und wenden konnte bei uns im Bett, wie er das gerne wollte. Außerdem neigt mein Mann dazu, Nachts zu schnarchen und das nicht unbedingt leise.Vermutlich hat Ihn das auch irgendwann wach gemacht. Er schläft total gerne in seinem Bett. Wir legen Ihn hin und in der Regel ist der nach 5 Minuten eingeschlafen. Ich kenne viele Mütter, da schlafen die Kinder wesentlich länger mit im Elternbett. Ich finde das prinzipell OK, wenn es für das Kind das Beste ist. Ich muss sagen, mir fehlt sogar das gekuschel Morgens zu dritt im Bett. Wie ich noch kein Kind hatte, hatte ich auch immer gesagt, dass ich nicht will, dass das Kind Jahrelang mit im Ehebett schläft, aber die Meinung hat sich so schnell geändert, nachdem erst mal der Wurm da war.Hör einfach auf dein Mutterherz, dann wirst du schon richtig handeln.


  4. #4
    Avatar von blume75
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    Wenn er bei euch schläft, ist man natürlich gleich näher dran, wenn es irgendwelche Probleme gibt. Ansonsten muss man immer aufstehen und gucken, was der oder die Kleine so hat. Wenn ihr ein großes Bett habt, dann könnt ihr das mit dem Baby ja erstmal ausprobieren. Finde es dabei aber wichtig, dass ihr ein gutes Bett für euch und das Kind habt. Sonst kann man nicht gut schlafen und für die Gesundheit ist es auch nicht so toll. Falls da noch Bedarf besteht, kann ich euch empfehlen, mal hier vorbeizuschauen. Da gibts eine ganz gute Auswahl und vor allem Qualität. Da man ja mit einem kleinen Baby schon häufiger mal Nachts aufstehen muss, hat mir der Umstieg zu einem guten Bett echt was gebracht. Die Zeit die ich schlafen dürfte, konnte ich dann auch schlafen.


  5. #5
    Avatar von Joanna1984
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    Also mein Sohn wird im Sommer 5 Jahre alt.

    Er hat das erste Jahr mit im Schlafzimmer geschlafen! Ich finde einen Säugling später ein Baby, kann man nicht verhätscheln. Meiner Meinung nach kann man so einem kleinen Würmchen nicht genug Nähe und Liebe schenken. Mein Sohn hat das erste halbe Jahr auf meinem Körper geschlafen und auch tagsüber, war er sehr viel auf meinem Arm. Ist finde ich auch klar. Das kind war 40 Wochen in meinem Bauch. Hat meine Nähe, Atmung und Herzschlag gehabt. Ich glaube es ist nicht gut das sofort nach Geburt zu entziehen.

    Dazu kommt noch das es erwiesen ist, das Babys und Säuglinge ruhiger schlafen und weniger Atemausetzter haben wenn sie nah oder sogar auf Mamas Brust schlafen. Sie orientieren sich am Atem der Mutter.

    Meinem Sohn hat es nicht geschadet kann ich nur sagen.

    Zur Zweisamkeit......... Meinen Mann und mich hat das nie gestört. Zweisamkeit kann man trotzdem ausleben. Diese muss man ja nicht abends im Bett ausleben. Und das die Zweisamkeit erst mal für die ersten Monate in den Hintergrund rückt ist doch normal. Ein Mann der sich mit für ein Kind entschieden hat versteht das auch!!


  6. #6
    Avatar von Manuela80
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    Ess gibt für beides Vor- und Nachteile. Jedes Elternpaar muss das ganz für sich entscheiden.

    Denke aber auch nicht, dass es einem Kind schadet im eigenen Bett zu schlafen.


  7. #7
    Senior Member Avatar von Mutschekiepchen
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    unser Kind hat die ersten 9 Monate bei uns im Zimmer geschlafen. Erst in der Mitte, dann im Beistellbett und dann noch im Reisebett. Das eigentliche Bett war für den Abstand zur Wand zu breit. Irgendwann ist er aufgewacht, wenn wir ins Bett kamen und hat sich nur in unserem Bett zum schlafen bringen lassen. Da war uns klar, so geht es nicht mehr. Das umgewöhnen war leichter als gedacht. und er hat noch so oft die halbe Nacht bei uns gepennt. heutzutage schläft er hin und wieder durch. Bei uns war es mit zweisamkeit nicht viel. ich hatte noch Verletztungen von der Geburt und noch gar keine Lust auf Sachen die man mit dem Partner tut. Ich hatte nur mein Kind im Kopf.
    Es ist auch toll, wenn das Kind im eigenen Bett schläft. Man geht wickeln und im Bett gibt man dem Kind die Brust und kann glatt weiter pennen. Das Baby meldet sich schon, wenn es die andere Brust noch braucht. ich habe Nachts generell im liegen gestillt. ich habe viel geschlafen und war tagsüber fit um für das Baby dazu sein. Nachts musste er sich selber bedienen und hatte keine Probleme damit. Wenn man die Beine anwinkelt und den Arm austreckt auf dem man liegt, kann man sich nicht auf das Baby rollen sondern höchstens auf den Rücken landen. und wenn, dann ist das auch nicht schlimm. Man wird sofort wach, wenn das Baby was hat. Kein Baby der Welt stirbt ohne sich zu wehren. Wenn es im Nebenzimmer liegt, kriegt man nicht mit, wenn das Baby erbrochen hat und in dem Zeug drin liegt und kalt wird oder Probleme bekommt.
    Man hört viel Propaganda wo die Eltern sich auf das Kind drauf legen. aber wenn beide Elternteile absolut nüchtern und ohne irgendwelche Betäubungsmittel (auch Schlaftabletten) ins Bett gehen, besteht keine Gefahr fürs Kind. und wenn man sich zu unsicher ist, kann man das Baby auf das zusammengerollte Stillkissen legen. Das haben wir gemacht, als unser kleiner gerade frisch gekommen war. Da ist alles 100%ig sicher. Man muss sich auch noch keine Sorgen um die Wirbelsäule machen, Im Bauch war das Baby ja auch im Rundrücken und hat keinen Haltungsschaden bekommen.


  8. #8
    Senior Member Avatar von Mutschekiepchen
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    einmal reicht


  9. #9
    Das muss jeder für sich entscheiden. Ich selbst war immer der Meinung, dass alle besser schlafen, wenn jeder sein Bett hat. Auch als Elternteil schläfst Du erholsamer. Denke nicht, dass es einem Kind schadet, in seinem Bettchen im eigenen Zimmer zu schlafen. Aber das ist allein meine Meinung.


  10. #10
    Senior Member Avatar von Cysira
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    Die Frage ist ja auch, ob es das Kind nicht stört, wenn z.B. mein Mann schnarcht. Weil dem Baby ja auch nicht geholfen ist, wenn es ständig wach ist Nachts.
    Naja wir haben uns auf jeden Fall dazu entschlossen es erstmal zu versuchen. Kaufen so ein Beistellbett, weil es mit ins Bett zu nehmen, da hab ich doch etwas zu viel Angst vor. Mein Mann und ichschlafen beide sehr unruhig und wälzen uns zum Teil die halbe Nacht im Bett rum.
    Außerdem habe ich gelesen, dass es ja kein Kopfkissen benutzen sollte, weil das den plötzlichen Kindstot begünstigen kann. Wenns dann neben mir liegt und mein Kopf liegt aufm Kissen, würde sein Kopf ja auch automatisch aufm Kissen liegen.
    Aber naja vielleicht mach ich mir auch einfach zu viele Sorgen



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