Forum Weiterführende Schule



  1. #1
    Avatar von Mario_
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    Bildung nach Grundschule

    Die Tochter meines Bruders wird nächtes Jahr die Grundschule beenden und er macht sich schon Gedanken, was danach zu machen. Gesamtschule, Oberschule oder Gymnasium? Oder villeicht Internat?Es ist eine gute Alternative, weil es zur Förderung des einzelnen Schülers kommt. Fakt ist auch, dass prozentuell mehr Schüler an Internaten als an staatlichen Schulen zur Hochschulreife kommen.Seine Tochter ist außerdem musikalisch sehr begabt(spielt Klavier) und auch sportlich(Volleyball). Die 4 Internate in Bayern bieten eine große Auswahl an außerschulischen Aktivitäten, unter anderen auch diese, die sie interessieren. Dakönnte sie sich dann villeicht noch mehr entwickeln und ihre Ausbildung würde nicht darunter leiden. Was ist ihre Meinung dazu?
    Herzliche Grüße

    edit: Link entfernt


  2. #2
    Senior Member Avatar von Mutschekiepchen
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    ich würde auch mit dem kind drüber reden und nicht alles alleine entscheiden. mich hat man nicht gefragt und fand das nicht okay


  3. #3
    Avatar von Mario_
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    Ich habe mit ihr geredet und sie kann sich nicht entschieden, ist sich nicht sicher. Natürlich werde ich nichts ohne ihr Wissen machen. Danke und SG


  4. #4
    Senior Member Avatar von Mutschekiepchen
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    vielleicht schaust du mit ihr zusammen die schulen an. das würde vielleicht helfen einen eindruck zu bekommen. du kannst ihr auch vor und nachteile darlegen und am besten alles aufschreiben.


  5. #5
    Internat für so ein kleines Kind finde ich nicht gut. Das Kind ist noch klein und muss erzogen werden - wer soll das im Internat übernehmen? Ausserdem wird oft von Mobbing zwischen Schülern berichtet. In einem Internat kann das Kind NIEDistanz zu anderen Schülern aufbauen. Meistens sind das ältere Schüler und auf die Qualität dieser Erziehung gebe ich nicht viel. Ausserdem ist es doch schrecklich das Kind weg zu geben und nur noch gelegentlich am WE zu sehen. Meine Cousine hat ein Sipendium im Internat angeboten bekommen und abgelehnt. Jetzt macht sie ein einser-Abi an einem örtlichen Gymnasium.

    Ansonsten gibt es viele Faktoren, die für das Erreichen der Hochschulreife entscheidend sind und am stärksten ist hier der familäre Hintergrund. Kinder von Eltern, die selbst studiert haben machen eher Abi als Kinder von Facharbeitern. Ich würde entsprechend schliessen, dass auf internationalen Schulen eher Kinder von studierten Eltern oder zumindest solchen, die viel Wert auf Bildung legen, zu finden sind. Da hat jemand Ursache und Wirkung verwechselt. Glaube keiner Statistik, die Du nicht selbst gefälscht hast. ;-)

    Wichtig ist, meiner Meinung nach, was man dem Kind in Bezug auf Schule und Bildung vorlebt. Man muss sich mit dem Kind regelmässig beschäftigen, Hausaufgaben kontrollieren und es in der Schule unterstützen und jeden Tag vorleben, wie wichtig Bildung ist. Wenn man immer nur betont, wie wichtig Geld ist, steht Abi und Studium eher im Wege da man doch bereits mit 16 Geld verdienen kann...

    Entsprechend ist meine Empfehlung ein örtliches Gymnasium, oder auch nur gymnasiale Oberstufe auf einer Gesamtschule. Hier hat man Kontrolle und Einfluss auf die Entwicklung des Kindes. Und für die Hochschule ist nur die Note entscheidend, nicht wie man darauf kommt. Passd nur auf, dass die Ausserschulischen Aktivitäten nicht die Oberhand gewinnen. Es muss noch genug Zeit zum Lernen und Ausspannen bleiben. :-)


  6. #6
    Avatar von Mario_
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    Wow, danke Rattenmonster für die ausführliche Antwort! Hast wirklich sehr gute Argumente gegen ein Internat aufgezählt. Werde ich meinem Bruder raten. SG


  7. #7
    Avatar von f.j.neffe
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    Was ZIEHT, bringt voran.
    Also:KIOnd nicht schiebven oder hindrücken!
    In der neuen Ich-kann-Schule ist SOG das Grundprinzip; damit lassen sich Kräfte & Talente lenken und zum Wachsen bringen. Und um Wachstum dreht sich letztlicxh alles:Wer nicht wächst, wird dem Leben nicht gewachsen.

    Guten Erfolg also mit dem wachstuzmsorientierten Umgang mit den Kräften!

    Franz Josef Neffe


  8. #8
    Junior Member Avatar von Schultheiss
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    Hallo,

    also ich will nicht völlig gegen das Internat sprechen, aber nach der Grundschule, finde ich schon etwas früh, vielleicht erst einmal Unterstufe schauen wie sie sich entwickelt. Wenn sie schon sehr reif ist kann sie zur Mittelstufe wechseln oder dann in der Oberstufe.

    Erziehungsarbeit leisten die Eltern, das kann kein Internat!


  9. #9
    Member Avatar von simonekae
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    Internat käme für mich auch nicht in Frage. Sowas kann vielleicht nach der 10. Klasse oder so zur Diskussion stehen, wenn sie etwas älter sind. Aber vorher wäre ich da total dagegen.
    Hab ja nicht Kinder um sie in ein Internat abzuschieben.


  10. #10
    Member Avatar von Linalei
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    Hallo,

    Schulwechsel sind grundsätzlich nie eine einfache Entscheidung.
    Selbst die Empfehlungen basieren zum großen Teil nur auf den Noten.
    Wie hier schon gesagt wurde, sollte man nicht nur nach den Abschlussnoten gehen, sondern sich auch überlegen, wo sich das Kind wirklich wohlfühlt.
    Letztlich bieten viele Schulen Entwicklungsmöglichkeiten und auch nach der Realschule besteht immer noch die Möglichkeit, ein Abitur zu absolvieren. Es führen also viele Wege zum Ziel.


    Liebe Grüße
    Lina
    Geändert von Linalei (15.08.2014 um 01:53 Uhr)



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