Forum Nachhilfe



  1. #1
    Junior Member Avatar von LilaFrida
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    nachhilfe ja oder nein?

    Hallo zusammen,
    meine Tochter Anna ist jetzt in der 6ten Klasse im Gymnasium und schreibt seit ca. einem Jahr nur noch mit Mühe und Not 4er in Mathematik. Manchmal sind es auch 5er. Ich und mein Mann versuchen ihr natürlich zu helfen, haben aber auch oft nicht so viel Zeit. Ich bin mir unsicher ob ich sie in Nachhilfe schicken soll, da ja das Gymnasium ohnehin schon sehr anspruchsvoll ist und sie sowieso schon sehr viel Zeit mit Hausaufgaben und lernen verbringt. Ich finde Freizeit muss auch sein! Was habt ihr für Erfahrungen damit bzw. könnt ihr mir Nachhilfelehrer in München empfehlen??


  2. #2
    Junior Member Avatar von Mimi30
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    Jein

    Hey LilaFrida,

    mein Sohn ist noch zu klein, aber ich gebe selbst ab und an Nachhilfe. Leider nicht in Mathe, da kann ich dir nicht weiterhelfen (ich wär sogar in München gewesen!). Da ich ja eben selbst Nachhilfe gebe, heiße ich das natürlich auch gut. Aber nur wenn es an einem oder zwei Fächer hakt. So wie jetzt bei deiner Tochter. Wenn generell der Notenschnitt schlecht ist, wäre wohl eher ein Schulwechsel zu empfehlen. Also schick sie ruhig mal zur Nachhilfe, ihr könnt ja auch verschiedene Nachhilfelehrer ausprobieren. Oft sind aber auch einfach ältere Schüler nicht schlecht, da die genau wissen, wie die Lehrer so ticken ;-).

    Viel Efolg!


  3. #3
    Junior Member Avatar von pirula
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    einiges spricht für nachhilfe unterricht

    sicherlich macht es nicht immer sinn, nachhilfe zu nehmen, aber wie du deinen fall beschreibts, würde ich dir auf jeden fall dazu raten deiner tochter einen nachhilfelehrer zur seite zu stellen. das kann ja auch erst einmal nur probeweise sein, denn die chemie muss passen und auch der erklärstil. besonders bei mathe kann da schon ein wenig nachhilfe helfen. ich spreche da aus erfahrung, denn auch meine tochter hat mathe nachhilfe gehabt und nachdem es dann "klick" gemacht hat und sie die logik verstanden hat, war die frustration geringer und als schöner nebeneffekt sind auch die noten besser geworden.von mir also ein klares: ja zu nachhilfe!


  4. #4
    Junior Member Avatar von LilaFrida
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    Vielen Dank für eure Ratschläge! Ich denke ich werde es einfach ausprobieren. Habe auch schon in der Schule nachgefragt und einen Nachhilfelehrer empfohlen bekommen. Mal sehen wie das klappt! Wie oft würdet ihr die Nachhilfe nutzen? Es gibt die Möglichkeit das mehr als ein mal die Woche umzusetzen. Haltet ihr das für sinnvoll? Einerseits finde ich das gut, da meine Tochter dann vielleicht besser im Thema bleibt und natürlich schneller mit dem Stoff vertraut ist. In der Schule geht´s ja schließlich auch recht schnell weiter mit dem Unterrichtsstoff. Andererseits will ich sie nicht überfordern.


  5. #5
    Junior Member Avatar von woelkchen
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    Hast du denn mal mit ihr darüber gesprochen. Schlechte Noten können auch daran liegen, dass sie vielleicht Probleme mit Klassenkameraden hat oder gestresst ist... Ich würde dir auf jeden Fall empfehlen zweimal wöchentlich die nachhilfe anzusetzen und dann für eine bis anderthalb Stunden.


  6. #6
    Junior Member Avatar von DieIris
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    Mit mir hat damals immer (bis zur 7. oder so) meine Mama gelernt. Das war natürlich nervig, hat mich aber auf den richtigen Weg gebracht. Generell ist Lernen mMn etwas, was man selbst machen muss. Allerdings ist ein Lernpartner natürlich ein "Aktivator" oder Motivator. Am Ende muss es dann aber doch von ihr selbst kommen. Ich glaube, dass man für Nachhilfe viel Geld aus dem Fenster werfen kann. Ich würde eher versuchen, die Kleine etwas mehr schulisch im Auge zu behalten, sodass du mitbekommst, wann Klausuren anstehen.
    Was meint sie denn selbst zu den Noten?Meinst du sie hat ernsthaft Probleme mit dem Lernen oder entwickelt eher eine gewisse Faulheit?


  7. #7
    Junior Member Avatar von Loona90
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    Mh ich würde auch versuchen erst einmal die Ursache für die Leistung zu finden, da kann ein Gespräch mit dem Klassenlehrer helfen, die eigentlich immer ein gutes Bild vom Schüler haben, gerade auch durch den Kontakt mit dem Kollegium.

    Wenn ich das jetzt richtig verstanden habe, hat sie die Probleme nur in Mathematik und nicht in anderen Fächern? Dann den Mathelehrer auch mit einbeziehen in das Gespräch. Hat sie denn mal länger gefehlt, dass Defizite aufgetreten sind? Da könnte man was machen mit Nachhilfe und Vorgaben vom Lehrer, wo gravierende Mängel sind.


  8. #8
    Senior Member Avatar von PuppetWorthy
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    Ich kann mich da nur woelkchens und Loonas Meinung anschließen, zu schauen warum es zu den Noten kommt... vielleicht ist das ja Gymnasium zu anspruchsvoll.
    Nachhilfeunterricht wird auf jeden Fall was bringen. Ich kenne auch einige die über die Nachhilfe vom studienkreis zu besseren Noten gekommen sind.
    Geändert von PuppetWorthy (24.09.2014 um 14:59 Uhr) Grund: Schreibfehler


  9. #9
    Junior Member Avatar von Woemorre
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    Mein ältestes Kind (11 Jahre) geht seit diesem Jahr aufs Gymnasium und hat deutliche Schwierigkeiten in den Fächern Mathematik und Deutsch. Wir haben uns nach eingehender Recherche für die Anspruchnahme von Nachhilfe entschieden, nachdem wir einen Test zu diversen Nachhilfe Vermittlungen gelesen haben (nachhilfe-vermittlung.vergleich.org).

    Seit dem hat er zwei mal die Woche jeweils zwei Stunden Nachhilfe bei einer netten Dame und es Zeichnen sich erste Ergebnisse ab. Die erste Deutscharbeit seit der Nachhilfe war gleich mal eine gute 3 und auch die Lehrerin meinte das sie die Hilfe auszahlt. Der Unterricht ist auch wirklich so gestaltet, das unser Sohn aktiv beteiligt wird uns es macht ihm schon Spaß, auch wenn er manchmal lieber mit seinen Freunden Fußball spielen gehen möchte, aber da bleiben wir etwas strenger. Ich denke also das Nachhilfe auf jeden Fall hilfreich ist.
    Geändert von Redaktion familie.de (25.11.2014 um 14:59 Uhr)


  10. #10
    Junior Member Avatar von Fishbone
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    Nachhilfe war unsere Rettung

    Ich habe auch einen Sohn, der mittlerweile in die 9te Klasse eines Gymnasiums geht.
    In der 6ten 7ten Klasse, in der Zeit in der die Pubertät und die "Null-Bock-Phase" ihr größte Wirkung zeigt, hatte mein Sohn auch schwere Probleme in Mathe. Er war im Unterricht unkonzentriert, hatte andere Sachen im Kopf, träumte beim Lernen, schrieb nur 4er und 5er und war Versetzungsgefährdet. Wegen meinem Beruf bin ich auch nicht oft daheim. Ich konnte ihm also kaum beim Lernen helfen bzw. ihn dazu auffordern es zu tun, wenn ich an der Arbeit war. Mit dem Gedanken, ihn auf die Realschule zu schicken, spielte ich auch. Doch in unserem Dorf gibt es einen Nachhilfelehrer und dort habe ich ihn dann auch hingeschickt. Wie gesagt, mittlerweile ist er in der 9ten Klasse. Er ist in Mathe nicht der Klassenbeste aber schreibt 2er und 3er. Wenn man in der Schule etwas versäumt (gerade bei G8), ist es sehr schwer das daheim nachzuarbeiten (vor allem wenn man dort auch seine Gedanken woanders hat). Wenn man in der Grundlage nicht aufgepasst hat, dann versteht man die Details die im späteren Unterricht durchgesprochen werden auch nicht, da alles aufeinander aufbaut. Wenn ein Nachhilfelehrer, der Ahnung von der Materie hat, sich alleine mit diesem Schüler beschäftigt und alle Fragen solange beantwortet, bis der Schüler sie verstanden hat, dann ist das schon mal Goldwert. Die 6te 7te klasse = Pupertät. Andere Sachen scheinen interessanter. Die Aufmerksamkeit die das Kind in der Grundschule hatte, ist nicht gegeben. Nachhilfe war und ist für mein Kind eine gute Methode gewesen. Mein Sohn hatte vorallem mehr Freizeit, weil er sich nicht solange mit dem Hintergundwissen beschäftigen musste. Wenn das trotzdem nichts an der Situation ändert, ein Schulwechsel ist auch nicht dramatisch!

    LG Aylin



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