Forum Weiterführende Schule



  1. #1
    Junior Member Avatar von MarieNa89
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    Mein Kind wird gemobbt! Brauche Hilfe!

    Hallo liebe Community,
    Mein Sohn wird seid er auf der neuen Schule ist gemobbt!
    Er hat ein bisschen Übergewicht und ist sehr still ...
    Jeden Tag kommt er weinend nach Hause ...
    Ich habe schon mit der Lehrerin geredet. Leider hat sie die Diskussionen nur vor der gesamten Klasse geführt und ihn so vor dieser schlecht gemacht. Und jeder hat mitbekommen, dass ich wegen meinem Sohn in der Schule war. Jetzt wird er als Muttersöhnchen bezeichnet, ob es ihm nicht peinlich ist, dass seine Mutter in die Schule kommt.

    Ich weiß einfach nicht, wie ich die Sache jetzt weiter angehen soll. Ein Schulwechsel kommt gar nicht infrage. Das ist finanziell nicht möglich.

    Ich hoffe auf gute Antworten und bedanke mich im Voraus.

    LG Marie


  2. #2
    Junior Member Avatar von Nannerl11
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    Sowas ist immer schrecklich. Mein Sohn wurde in der 3. u 4. Klasse auch gemobbt, weil er ein Jahr jünger und daher kleiner war. Nichts hat geholfen, er kam auch oft weinend nachhause. Letztendlich war es sein Charakter, der ihn da rausgeholt hat. Dein Sohn muss selbstbewusster werden, irgendetwas haben, womit er zeigt, dass er etwas drauf hat. Kann er einen Sport anfangen? Kann man die Mobber zu Freunden machen (einzeln einladen und ihnen zeigen, was er Tolles hat oder so)?


  3. #3
    Junior Member Avatar von Fishbone
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    Gute Idee!

    In Hobbys kann man viele neue Leute kennenlernen ...
    Auf jeden Fall keine schlechte Idee!

    Aber ich denke das mit dem Treffen und Zeigen was man hat kann dein Kind arrogant erscheinen lassen oder die neu gewonnenen "Freunde" nur wegen den Spielsachen deines Kindes kommen.

    Ich hatte ähnliche Probleme mit meinen Kleinen. Als Mutter von zwei Kindern empfehle ich diesen Leitfaden hier: beamten-infoportal.de/blog/teil-2-leitfaden-mobbing-eltern/. Oft weiß man nicht, wie man sein Kind raus ziehen soll, wo sich Mutter besser raushält oder nicht.

    Ich hoffe ich konnte helfen!

    LG Fishbone
    Geändert von Redaktion familie.de (09.12.2014 um 09:03 Uhr)


  4. #4
    Junior Member Avatar von HaasSie
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    Der Ruf in der Schule ist offensichtlich nicht mehr zu retten. Ich würde der Lehrerin zunächst nochmal ordentlich ans Bein pinkeln und mich bei der Schulleitung entsprechend beschweren. Wie kann man denn so plump vorgehen? Das Thema Mobbing muss viel, viel sensibler angegangen werden. Da würde ich Fortbildungsbedarf anmelden. Man kann sich nicht einfach vor die Klasse stellen und sagen "Mobbing gegen den Karl-Theordor ist doof, das macht Ihr gefälligst nie wieder".

    Ansonsten die Frage: Gibt es die Möglichkeit, dass er innerhalb der Schule die Klasse wechselt? Oder ist für Euch notfalls auch eine Rückstellung eine Klasse tiefer denkbar?
    Ansonsten müsst Ihr versuchen, dass er woanders Selbstbewusstsein tankt. Ist er handwerklich begabt? Ist er musikalisch veranlagt? Wenn er logisch denken und gut kombinieren kann, würde sich beispielsweise der Schachklub anbieten, um Kinder und Jugendliche mit ähnlichen Interessenkennenzulernen. Ob sich daraus Freundschaften entwickeln, wird die Zeit zeigen.

    Das nach Hause einladen und zeigen, was er hat, würde ich zunächst tunlichst unterlassen. Wenn das als Protzerei aufgefasst wird, wird die Mobberei nur noch schlimmer.


  5. #5
    Junior Member Avatar von fawie80
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    Traurig aber Wahr...

    Ich finde es inzwischen so schlimm, egal wo man liest, hört man immer nur das Thema Mobbing! Wieso müssen die Leute von heute so grausam sein?
    Ich erinnere mich gerne an meine Schulzeit, da gab es sowas auch aber dennoch nicht so vermehrt wie es heute der Fall ist. Leider sind viele Kinder einfach nur Mitläufer und gehören dann eher der großen Gruppe an.
    Gibt es bei deinem Sohn denn jemanden an den er sich halten kann während der Schulzeit? Oder ist er dort stets und ständig alleine? Wenn er wenigstens einen Freund hat dann soll er versuchen sein Selbstwertgefühl so aufzubauen das ihn dass was die anderen sagen gar nicht interessiert! Was sagen die Klassenkameraden denn zu deinem Sohn oder spielen sie ihm gar Streiche?
    Und zu dem Thema Lehrerin, da wäre für mich auch nicht das letzte Wort gesprochen und diesmal würde ich ihr ausdrücklich sagen das dieses Gespräch hier im Raume bleibt und wenn was ist bezüglich ihres Kindes sie es doch anders regeln soll, denn durch hr Verhalten ist es nur schlimmer anstatt besser geworden


  6. #6
    Junior Member Avatar von NelaNeun
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    Mobbing ist ein ziemlich heikles Thema, vor allem nachdem die Lehrerin deines Sohnes die Sache so unsensibel behandelt hat :/ Ich finde die Idee mit den Hobbies ja sehr gut allerdings lösen die das Problem in der Schule wahrscheinlich nicht... In der Schule meines Sohnes war mal ein Mediator/Psychologe zu Besuch, der mit den Kindern ein Gruppengespräch geführt hat und wo das Thema wirklich ausgiebig besprochen wurde. Vielleicht hat das geholfen, dass es nie einen Mobbingfall in seiner Klasse gegeben hat (in anderen Klassen kam das aber schon vor) Wenn ein Schulwechsel nicht in Frage kommt, dann vielleicht ein Wechsel in eine andere Klasse? Ich kenne ein Mädchen aus der Schule meines Sohnes, bei dem das gemacht wurde und auch geholfen hat...


  7. #7
    Senior Member Avatar von Galatea
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    Wie NelaNeun schon sagt ist Mobbing ein ziemlich heikles Thema. Zunächst ist es wichtig zu unterscheiden ob es "nur" penetrantes Ärgern und Triezen oder tatsächlich Mobbing ist, denn die Vorgehensweise ist dann grundverschieden. Besprechen mit bzw. vor der Klasse ist z.B. der typische "Fehler" Nr. 1, denn "richtiges" Mobbing (also nicht nur trietzen und piesaken) ist ein systemisches Problem und selbst wenn dein Sohn die Klasse wechseln würde, gäbe es ein neues "Opfer". Oftmals meinen es die Lehrer wirklich gut, wissen aber selbst nicht so ganz wie man mit Mobbing umgeht.

    Leider führt Intervention der Eltern oft dazu, dass es schlimmer wird, eben weil es dann schnell heißt..."kannst dich wohl nicht selbt wehren". Und ganz wichtig: egal, was dein Sohn tut...ist es "richtiges" Mobbing kommt er da allein leider nicht raus, da hilft auch kein ignorieren, sich wehren oder "Täter" als Freunde gewinnen wollen. Was ihr allerdings machen könnt, ist ein Mobbingtagebuch zu führen...also was war wann, wer war beteiligt usw. Einfach, damit man einen Nachweis über die Häufigkeit und Art der Übergriffe hat. Und natürlich Ausgleich zuhause...schöne Momente schaffen, Dinge tun, die deinem Sohn Spaß machen und ihm den Rücken stärken.

    Wie alt ist dein Sohn denn und seit wann geht das schon so? Vielleicht ist das Ganze ja noch nicht verfestigt, so dass man noch einfacher intervenieren könnte.

    Gibt es an der Schule denn Schulsozialarbeit oder einen Beratungslehrer? Die kennen sich normalerweise mit dem "No Blame Approach" aus, mit dem wir in puncto Beendung von Mobbing immer sehr gute Erfahrungen gemacht haben. Ansonsten bei der Schulpsychologischen Beratungsstelle anrufen...da gibt es eigentlich für jeden Landkreis eine Zuständige, vielleicht wissen die noch ne Lösung.

    Für die Eltern haben wir auch immer dieses kleine Elternheft ausgegeben: http://www.amazon.de/Das-Anti-Mobbin...mobbing+eltern
    Darin findet man Informationen über Mobbing, Fehler, die man möglichst vermeiden sollte und wie man sein Kind unterstützen kann.

    Wünsche euch auf alle Fälle, dass ihr das bald gelöst bekommt.


  8. #8
    Member Avatar von malinaa
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    Du hast zwar schon erwähnt, dass es finanziell eigentlich nicht möglich ist, dein Kind an eine andere Schule zu schicken, aber ich sehe da keine andere Möglichkeit.
    Der Ruf deines Kindes wird nie gut sein und ich glaube nicht, dass es sich jemals nicht mehr dafür interessieren wird, was andere Leute von ihm halten. Wenn man hört, wie andere reden oder die es einem ins Gesicht sagen, verletzt das.
    Gibt es da nicht vielleicht eine andere Schule, wo das Kind schon einen Freund hätte?


  9. #9
    Junior Member Avatar von Benoll
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    Wir hatten das Proplem mit dem Mobben selber erlebt bei einer Freundinn, es haben gespräche mit den Eltern, oder Lehrer nichts geholfen.Das kKnd meiner freundinn hat eine minimale behinderung, jedoch kann sie alle was andere Kinder auch machen können und braucht nicht extra behandelt zu werden, jedoch haben andere kinder das gut ausgenutzt, sogar die Lehrer haben die schuld nicht den anderen gegeben sondern Ihr, das ging echt über ein Jahr, und da blieb nur noch ein Schulwechsel, jetzt ist alles super.


  10. #10
    Junior Member Avatar von StefanundKinder
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    Auf das Kind stolz sein

    wir versuchen unsere Kinder zu stärken, wir sagen immer wieder, dass wir stolz auf Sie sind und dass wir sie ganz doll lieb haben. Ich hoffe, dass dies ihnen für die Zukunft hilft. LG Stefan



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