Forum Kinderwunschmedizin


Thema: Kind dank LM?



  1. #1
    Junior Member Avatar von zimperliese
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    Kind dank LM?

    Würden Sie mithilfe einer Leihmutter ein Kind bekommen wollen?


  2. #2
    Junior Member Avatar von Trudie
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    Vielleicht sage ich jetzt nur so, weil ich mit so einem Problem nicht konfrontiert bin, aber von einer Idee das Kind durch Leihmutter zu bekommen wird mir irgendwie peinlich. Selbst wenn genetisches Material der unfruchtbaren Frau und ihrem Mann gehört und die Leihmutter nur eine Rolle „des Brutapparats“ so zu sagen annimmt, lebt und entwickelt sich das Baby neun Monate lang in ihrem Bauch und unter ihrem Herz… Biologische Mutter kann das Kind erst nur nach ein paar Tagen nach der Geburt sehen, was bestimmt der Mutter-Kind Beziehung schaden wird. Hier kann sogar das Angebundenheitsgefühl fehlen, da das Baby von der anderen Frau geboren wurde.
    Eine sehr heikle Frage, würde ich sagen. Wahrscheinlich treffen die Menschen eine solche Entscheidung aus Aussichtslosigkeit. Kann nur mitleiden…


  3. #3
    Junior Member Avatar von zimperliese
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    Bei der Leihmutterschaft sehe ich gar nichts Peinliches. Die Frauen, die ihre Einwilligung erteilen, das Kind für andere Menschen auszutragen, fassen diese Entscheidung ja freiwillig.
    Betreffs des Mutterinstinkts – bei der Frau ist er entweder vorhanden oder bloß nicht, und es ist hier ganz egal, ob die Frau selbst das Baby gebärt oder nicht. Nämlich sind unfruchtbare Paare schon seit langem mit Liebe zum Kind erfüllt und warten nur auf den Moment, um sie zu bezeigen.


  4. #4
    Junior Member Avatar von glueckspilz
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    Da ich an MRKH-Syndrom leide, ist es ja klar, dass ich nicht in der Lage bin, schwanger zu werden und das Kind zu gebären. Aber da wir uns so sehr das Baby wünschten und uns von diesem Wunsch in gar keinem Fall verabschieden wollten, haben wir uns für die Leihmutterschaft entschieden. Und ich würde sagen, es war die beste Entscheidung meines Lebens. Jetzt bin ich eine echt glückliche Frau, da ich die Mutter allerschönsten Mädchens bin.


  5. #5
    Junior Member Avatar von berberis
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    Glückliche Mutter dank LM

    Leihmutterschaft ist eine recht schwierige Entscheidung. Um dieses Verfahren in Anspruch zu nehmen, muß man schon ganz verzweifelt sein und gar keinen anderen Ausweg haben. Es war ja genau unser Fall. Bevor wir uns für LM in der Ukraine allerdings entschieden haben, wagten wir sehr lange und mühsam alle Für und Wider ab. Schwere Zeit… Aber es gibt kein Leid ohne Freude. Zum Glück wurden wir jedoch zum Kind verholfen. Durch eine Sendung erfuhren wir nämlich über ukrainisches Zentrum, wo die Leihmutterschaft merkwürdigerweise sehr angefragt von Europäern ist. Und wir haben gedacht, warum nicht?
    Zwar unverhofft, aber von der medizinischen Versorgung bei BioTex wurden wir angenehm erstaunt. Was bei uns auch Vertrauen erweckte – ernsthaftes Herangehen an die Sache. Bevor wir mit dem LM-Programm angefangen haben, hatten wir ein Gespräch mit einer Psychologin, die uns über Familienanamnese detailliert ausfragte, über mögliche Risiken erzählte. In BioTex ist also das Vertrauen-Verhältnis zwischen Ärzten und Patienten von sehr großer Bedeutung.
    Es mag wohl sein, dass wir in nächster Zeit schon wieder nach Kiew fliegen, um einen Brüderchen oder Schwesterchen unserem Sohn zu holen


  6. #6
    Junior Member Avatar von kygo
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    nicht mein Weg

    Das ist ein schweres Thema. Wie auch vor Kurzem in der ARD-Sendung von den Kritikern gesagt wurde: wäre die Leihmutterschaft in D erlaubt-wie stellt man sicher, dass die Frauen damit nicht ihren Lebensunterhalt sichern, bzw. das ganz sehr komerziell wird? (in manchen Kiwu-Foren wimmelt es von der ukrainischen Biotexcom-Klinik-Schleichwerbung: finde ich ein guter Beweis, um diese These zu bekräftigen).
    Soll jetzt nicht heißen, dass ich Leihmütter ablehne, aber die Begleitumstände sind sehr kompliziert hierbei.
    Kann mir nur schwer vorstellen, dass sich eine Fraue aus reiner Hilfsbereitschaft als Leihmutter zur Verfügung stellt! In den USA werden wohl 12.000 Dollar dafür bezahlt (Zahl aus gestriger Sendung). Die Frau in der Sendung meinte, der Beweggrund ihrer Leihmutter wäre allein, helfen zu wollen? Für mich fraglich, ob das auch so wäre, wenn es kein o. weniger Geld dafür gäbe....
    Ansonsten bin ich ja eigentlich allem gegenüber aufgeschlossen. Also wenn alle drei damit einverstanden sind ok. Aber da gibt es eben vorher schon einiges zu bedenken. Mein Weg wäre das eher nicht.
    Kygo


  7. #7
    Junior Member Avatar von Harzhexe
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    Hallo

    Eine Leihmutter würde bei mir auch nicht infrage kommen. Ich bin durch künstliche Befruchtung Schwanger geworden. Wenn das nicht funktioniert hätte, würde ich mich wohl eher für eine Eizellenspende entscheiden. Da erlebt man die Schwangerschaft wenigstens selber.


  8. #8
    Member Avatar von Alejandra
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    sorry, zu riskant

    Hallo,

    ich denke, dass es immer ein heißes Eisen ist, sicher ist es im Ausland erlaubt eine Leihmutter zu nehmen und es wäre schon Euer Kind, aber wie ist das mit der Leihmutter, was wenn Sie, aus welchem Grund auch immer, nachher abspringt, würdet Ihr auch ein Kind nehmen das nicht "perfekt" ist, bleibt ja immer ein Restrisiko, was wenn die Leihmutter das Kind behalten will etc??
    Finde, eine Leihmutter kann eine Alternative sein, wenn es wirklich an Einnistungsstörungen liegt. Habe zu Leihmüttern auch vor ca. 2 Wochen einen Beitrag gesehen. Die Gefahr, ausgenutzt zu werden scheint riesig zu sein. Ein Paar hat sich illegal eine deutsche Leihmutter genommen und ist teilweise in Vorkasse gegangen. Die Leihmutter scheint die Schwangerschaft nur vorgetäuscht zu haben und ist abgetaucht. Ein Paar hat es mit einer Leihmutter in Südafrika probiert, Klinik ist in deutschen Händen. Bei dieser hat die Einnistung 2x nicht geklappt! Ein weiteres Paar hat eine littauische Leihmutter genommen und konnte wirklich das genetisch eigene Kinde nach Hause nehmen. Manche sprechen hier über die ukrainische Biotexcom-Klinik. Ich weiß nich….Wenn man das machen will, muss man wirklich stark sein und gut organisieren, damit man nicht übervorteilt wird.

    Wenn Ihr Euch für diesen Weg entscheidet, was ich durchaus nachvollziehen kann, sollte man wirklich alles bedenken.

    Es ist Hammer schwer hier eine Aussage zu treffen. Jeder würde das für sich anders entscheiden. Ich könnte z.B. keine Leihmutter sein, könnte gar nicht so viel Abstand zu dem Kind aufbauen was da in mir ist. Sorry.

    Herzlich,
    Alejandra


  9. #9
    Member Avatar von Mia88
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    Ganz im Ernst. Dieses Kind wird nicht aus Liebe, sondern vom Doc. gezeugt. Ich bin der Meinung, ich könnte für mich sagen, es ist nicht mein Kind. Es sind ja nicht meine Gene. Es ist ein Bauchbewohner, eine Vermietung. Für diese Eltern ist es ein Wunschkind und dem geht es zu 100% gut. Da wo es dann aufwachsen würde. Das schlimme ist Schwangerschaftshormone vernebeln einem das Gehirn und man kann nicht mehr logisch denken.
    Aber wie möchtest Du das Deinen Kindern erklären? Ich weiß nicht, ob es da Probleme geben kann wenn es Dritte erfahren. Es ist ja verboten. Auch stell ich mir die Sache mit den Papieren nach der Geburt schwierig vor. Adoption geht auch nur mit JA und die stellen dann Fragen.


  10. #10
    Member Avatar von Fibre
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    Das ist in Deutschland leider verboten. Ich selber könnte mir nie vorstellen, ein Kind was in mir gewachsen ist, was ich über Monate angefangen habe zu lieben, wegzugeben, aber ich würde die, die es tun, nie verteilen, denn sie werden ihre Gründe haben.Was Adoption angeht ist es in Deutschland sehr schwer, ich habe es hinter mir und erst ist man zu jung, dann zu alt, nicht reich genug, nicht gesund genug, oder man hat schon ein Kind also schwierig.
    Ich selber habe nachdem ist mit Adoption nicht geklappt hat, nun seid 2010 ein Dauerpflegekind, was damals mit ziemlich vielen Defiziten kam und heute mit viel Liebe ein normaler Teenager ist. 2012 bekamen mein Exmann und ich mit ICSI eine Tochter, die die ersten Monate auf intensiv war aber heute auch völlig ok ist aber Fertigspritze ganze Kampf hat unsere Ehe nicht geschafft. Nun bin ich drei Jahre neu verheiratet und leider können wir selbst nun keine Kinder mehr bekommen, da mein Mann wegen einem Gehirntumor nicht mehr zeugen kann, selbst nicht mit künstlicher Befruchtung. Mich macht das sehr traurig, denn ich hätte gerne noch ein Kind nochmal das volle Programm mit nachts aufstehen, zahnen usw. aber das ist ja leider nicht möglich, vielleicht noch ein Pflegekind aber das wissen wir noch nicht, liegt ja daran, wann das Jugendamt ein Kind hat.



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