Forum Kinderwunschmedizin


Thema: Kind dank LM?



  1. #21
    Junior Member Avatar von sonnen.schein
    Registriert seit
    25.08.2016
    Beiträge
    2

    Leihmutterschaft im Ausland

    Hallo MakiHino,

    wir werden auch aus medizinischen Gründen die Leihmutterschaft in Anspruch nehmen. Es wäre toll, wenn wir unsere Infos austauschen könnten.

    Ich würde mich sehr über eine Antwort von dir freuen.

    Viele Grüße
    Sonnen.Schein


  2. #22
    Junior Member Avatar von sonnen.schein
    Registriert seit
    25.08.2016
    Beiträge
    2

    Leihmutterschaft im Ausland

    Hallo Unvergesslich,

    kannst du mir mehr über die einzelenen Schritte sagen, die für die Vaterschaftsanerkennung, das alleinige Sorgerecht für den Vater und die Ausreise mit dem Baby nach Deutschland notwendig sind.

    Viele Grüße
    Sonnen.Schein


  3. #23
    Banned Avatar von Sonnchen2013
    Registriert seit
    15.06.2016
    Beiträge
    49
    Meiner Meinung nach sollen solche Frage mit der Familie oder Freunde besprochen werden. Es geht um eine große Verantwortung für Leben eines Kindes. Erstens sollen das Ehepaar bereit sein, die Eltern zu werden. Man soll verstehen, dass sein Leben ganz anders werden wird. Aber die Kinder bringen immer Glück. Ich glaube, dass jede Familie zur Verständigung kommt, dass die Kinder ihre Erben sind. Man will etwas nach sich lassen.
    Aber kaum alle Leute haben die Möglichkeit die Kinder zu bekommen. Es kann wegen verschiedener Gründe passieren. In solchem Fall darf man andere Optionen benutzen- Die Leihmutterschaft und Adoption geben eine eigenartige Chance, die Eltern zu werden. Ich bin der Meinung, dass die Entscheidung bei den Eltern getroffen werden soll. Die Leihmutterschaft gibt die Möglichkeit das Kind seit seinen ersten Tagen zu erziehen. Für viele Menschen ist es besonders wichtig. Deshalb wenn ich die Chance hätte, würde ich diese Prozedur auswählen.


  4. #24
    Member Avatar von Mia88
    Registriert seit
    01.06.2016
    Beiträge
    71
    Es versteht sich von selbst, dass es kein richtiges Handlungsmuster für solche Frage gibt. Man soll alle Pro und Kontra erwägen. Dafür braucht man einige Hilfe. Vielleicht kann es ein Gespräch mit dem Spezialisten sein. Es ist auch deutlich, dass die Unterstützung der Familie sehr wichtig ist. Es ist eine große Verantwortung, weil es um die Zukunft eines Kindes geht. Ich glaube, dass man alle möglichen Varianten durcharbeiten soll.
    Wenn ich die Möglichkeit hätte, würde ich die Leihmutterschaft bevorzugen. Ehrlich gesagt, hat jede Option ihre Vor- und Nachteile. Aber die Leihmutterschaft gibt eigenartige Chance. Die Gesundheit des Kindes ist eine Priorität. Deshalb soll man die Prozesse der Schwangerschaft sehen. Bei Adoption ist es unmöglich. Die Dienstleistungen der Leihmutter bieten solche Gelegenheit.


  5. #25
    deaktiviert
    Guest
    Ich habe in meinem Bekanntenkreis ein Paar, das auf natürlichem Weg kein Kind bekommen kann und für eine Adoption schon etwas zu alt ist. Dennoch haben sie einen nachvollziehbar starken Kinderwunsch und denken jetzt darüber nach, sich ihren Lebenstraum doch noch mit einer Leihmutter in der Ukraine oder Indien zu erfüllen. Im Unterschied zu Deutschland läßt die Rechtslage in diesen Ländern diesen Weg zu. Ist es moralisch vertretbar, diesen Weg zu gehen? Die Leihmutter soll relativ großzügig entlohnt werden, ist es aber nicht trotzdem eine Ausnutzung von deren Notlage, wenn man diesen Weg geht. Wie soll man sich verhalten, wenn die Leihmutter während der Schwangerschaft eine derart enge Bindung zu dem Kind aufgebaut hat, dass sie das Kind nach der Geburt nicht mehr abgeben will? Ich halte eine Leihmutterschaft für moralisch nicht in Ordnung. Wenn eine Frau ihren Körper oder ihre Eizelle gegen Geld zur Verfügung stellt, tut sie das nicht aus Nächstenliebe, sondern gegen Bezahlung. Da sie das Geld aus existenzieller Not heraus braucht (was ich mir in zB. Indien gut vorstellen kann) wird hier mit einem Kind als Ware gehandelt. Und das kann nicht richtig sein. Während einer Schwangerschaft wird eine Bindung zum Kind und umgekehrt aufgebaut. Und das kann man nicht wegkaufen. Ich frage mich bei solchen Themen nur wo die Grenzen sind. Ist dann auch ok wenn Leihmütter eingesetzt werden, damit reiche Frauen sich ihre Figur in der Schwangerschaft nicht versauen? Ich kann verstehen, dass ein unerfüllter Kinderwunsch sehr schwer ist und man diverse Optionen durchdenkt. Aber irgendwo muss es doch ehtische Grenzen geben und man sich damit abfinden das es eben nicht klappt.


  6. #26
    Junior Member Avatar von Holmberg
    Registriert seit
    01.08.2017
    Beiträge
    7
    Ich finde dieLeihmutterschaft ist ganz normale Erscheinung für die moderne Welt. HeutigeStatistik ist grausam. Immer mehr Ehepaare, die den Kinderwunsch haben, sindfruchtlos. Die Leihmutterschaft kann mit diesem Problem helfen. Viele gesunde Kinderwurden dank diesem Verfahren geboren und dafür gibt es viele Beweise imInternet.


  7. #27
    Junior Member Avatar von Gabriella
    Registriert seit
    07.08.2017
    Beiträge
    3
    Ich bin kein Gegner der Leihmutterschaft, aber kann auch nicht sagen, dass ich unterstütze die Menschen, die dieses Verfahren benutzen. Es gibt zu viele umstrittene Fragen in diesem Bereich. Ich habe einmal gelesen, dass diese neuen Methoden der künstlichen Befruchtung sich negativ auf die Gesundheit des Kindes auswirken und bzw. können die genetischen Abweichungen ausrufen. Ich bin kein Arzt, aber wenn man in natürlichen Prozessen eingreift, wird es keine guten Ergebnisse haben.


  8. #28
    Junior Member Avatar von Lupusito
    Registriert seit
    26.08.2017
    Beiträge
    1

    Ado?Pflegeschaft?LM?..........

    Hallo...

    ich habe mich jetzt ein bisschen durchs Forum (besonders durch dieses) gelesen und bin immer noch unschlüssig, ob ich hier überhaupt her gehöre.. Aber es soll auch für mich eine Art der Verarbeitung sein und wenn ich hier völlig fehl am Platz bin, lasst es mich einfach wissen.

    Ja wo fange ich an... Ich habe meinen Kinderwunsch nicht gänzlich an den Nagel gehangen. Wobei, den Wunsch nach eigenen Kindern leider ja. Und dieser Fakt macht mich so unendlich traurig, dass ich das Gefühl habe, hier doch irgendwie richtig zu sein.

    Ich bin 26 und werde nie schwanger sein. Werde nie sehen, welche meiner Gene ich weitergeben darf. Werde nie wissen ob mein Kind mir ähnlich sieht.

    Ich bekam kurz nach Silvesrer 2013/2014 die Diagnose Gebärmutterhalskrebs. Noch Anfang Dezember sah es nach einer "einfachen" Entzündung aus. Ich bekam eine Konisation und durfte mit dem guten Gefühl, glimpflich weggekommen zu sein, nach Hause gehen.
    Leider fand man in dem entfernten Gewebe Tumorzellen. Nach weiterer Untersuchung konnten sie tief hinten im Gebärmutterhals einen schon recht großen Tumor feststellen. Das Ding ist rasend schnell gewachsen und nur meiner Frauenärztin ist zu verdanken, dass er überhaupt gefunden wurde. Am 08.01. hatte ich meine OP, bei welcher mir die Gebärmutter entfernt wurde. Da der Tumor schon zu groß war und auch schon gestreut hatte, war eine (Teil-)Rettung des Organs leider nicht möglich. Natürlich habe ich ab diesem Moment schon gewusst, dass ich nie Kinder bekommen werde. Aber in dem Moment selbst stand im Vordergrund, dass ich wieder gesund werde. Was zum Glück (und dem Himmel sei Dank) auch passiert ist.

    Nun ist das Ganze 1 Jahr her und ich weiß, ich bin noch sehr jung. Ich kann, vermutlich ohne größere Probleme, ein Kind adoptieren oder eine Pflegschaft übernehmen.
    Aber das schonungslose Wissen, nie selbst ein Kind bekommen zu können, ist oft sehr niederschmetternd. Ich arbeite in einer großen Firma, wo Schwangersein scherzhaft "das Virus" genannt wird. Ständig geht jemand anders in Mutterschaft. Dazu kommt, dass meine ältere Schwester selbst gerade schwanger ist. Ich gönn Ihr das Kind von ganzem Herzen (zumal sie auch erst im letzten Dezember eine Fehlgeburt hatte), aber es erinnert auch mal wieder allzu sehr daran dass es mir nie vergönnt sein wird.

    Ich weiß, dass er egoistisch ist, dieser Abschied. Schließlich gibt es genügend kleine Würmer auf der Welt, die nach einem Zuhause suchen.

    Ich hoffe, die Zeit heilt diese eine Wunde. Danke fürs Lesen und eventuelle Denkanstöße und Ratschläge!
    LG,
    Lupusito


  9. #29
    deaktiviert
    Guest
    Liebe Anindita,
    Es tut mir sehr leid, was Du erlebt hast. Ich hatte auch schon zwei Fehlgeburten mit meinem ersten Mann, und dann, mit meinem neuen Mann, habe ich drei gesunde Kinder bekommen.
    Ich kann mich aber noch erinnern, wie schmerzhaft es für mich war, abgesehen davon, dass ich Dir rate, einen Therapeuten aufzusuchen, um in Ruhe darüber zu sprechen (vor allem, wegen des Suizidversuchs), um über die LM-Möglichkeit (...) nachzudenken.

    Wenn dein Partner das Problem ist, würde ich jetzt mal versuchen, ganz klar zu überlegen, was DU in DEINEM Leben willst.
    Man lebt nur einmal.
    Aus Rücksicht auf deinen Mann auf Kinder zu verzichten kann nur funktionieren, wenn der Verzicht erträglich ist!
    Es kann nicht der Wunsch Deines Mannes sein, dass Du bis zum Suizid verzweifelst.
    Es gibt also drei Möglichkeiten...bzw. vier:

    1. Ihr bleibt zusammen, und Du kommst damit klar.....scheint mir aber schwierig....
    2. Ihr trennt Euch...scheint mir auch schwierig und irgendwie egoistisch und ausserdem heisst das ja noch nicht, dass Dein Kinderwunsch sich erfüllt
    3. Du nimmst die Sache in die Hand und versuchst woanders schwanger zu werden....erscheint mir aber auch recht zwiespältig....da Du das natürlich ganz allein entscheiden müsstest und auch Risiken damit verbunden sind
    4. Du redest in Ruhe mit deinem Mann und ihr entscheidet euch für eine künstliche Befruchtung mit Fremdsperma aus einem getesteten Labor. Dies kann man auch so aussuchen, dass der Spender Ähnlichkeiten mit dem "Vater" hat und so weiter.

    Letztere Option wäre für deinen Mann natürlich zunächst mit starken Kränkungsgefühlen behaftet, oder ähnlichem, aber langfristig würde ich denken, dass es für Dich, für Euch, und die Kinder aus dieser Beziehung viel, viel besser wäre. Dein Mann vergisst irgendwann, dass es nicht seine Gene sind....das ist doch auch nicht so wichtig. Besser, als eine unglückliche Frau an seiner Seite....

    Ungleich schwieriger ist es, wenn die Frau keine Kinder bekommen kann. leihmutterschaft ist ja in Deutschland kein Thema....
    Sperma gibt es an jeder Straßenecke gratis....Nein, das war jetzt natürlich Quark....aber es ist wirklich so:
    Labor funktioniert.

    Habt Ihr darüber mal gesprochen?
    Finde heraus, was für DICH wichtig ist und sage es Deinem Mann ehrlich!!!! Du kannst nicht nur auf ihn Rücksicht nehmen.
    Man lebt nur einmal.

    Heute weiß ich: ich liebe meinen Mann sehr, aber wer weiß....vielleicht trennt er sich irgendwann?
    Die Kinder werden sich nie freiwillig von Dir trennen und der (starke) Kinderwunsch einer Frau hat meines Erachtens Priorität VOR der Beziehung zu einem Mann.

    Ich wünsche Dir viel Kraft...
    LG,
    Memale
    Geändert von Redaktion familie.de (08.01.2018 um 16:18 Uhr)


  10. #30
    deaktiviert
    Guest
    Liebe Anindita,
    ich weiß leider nicht, wie ich den Beitrag editieren kann. Ich habe vielleicht etwas voreilig Ratschläge gegeben, ohne Deine genaue Geschichte zu kennen.
    Ich hoffe, Du fühlst Dich nicht auf den Schlips getreten.
    Ich wollte Dir nur Hoffnung machen, dass es alles noch klappen könnte,
    Wie ich aus deinem Namen erahne, bist Du ja noch blutjung, Jahrgang 78.
    Ich habe bis ich dreißig war versucht, mit meinem ersten Partner ein Kind zu bekommen und das war eine sehr schlimme Zeit. Auch diese Unsicherheit, ob es denn jemals etwas werden würde.
    Wir haben damals aber noch nicht viel Diagnostik gemacht, da wir uns noch recht jung fanden und mein damaliger Partner gar nicht sooooo dringend wollte.
    Dann die zwei Fehlgeburten.....und unzählige negative Tests. Ich war mich sicher, dass es an mir liegt.
    Getrennt haben wir uns dann aus anderen Gründen.

    Mit 32 habe ich dann meinen jetzigen Mann getroffen und war - da ich ja null verhütete, weil ich dachte, es läge an mir - nach zwei Wochen schwanger.

    Bitte verstehe mich nicht falsch. Ich möchte Dich nicht zum Fremdgehen oder Verlassen Deines Mannes auffordern, ok?

    Ich wollte Dir nur Mut machen, mit deinem Mann zusammen über die Samenspende nachzudenken, die wohl für euren Fall medizinisch in Frage käme und ja mit recht wenigen Nebenwirkungen verbunden ist. Viele lesbische Paare machen das ja auch...in meinem Freundeskreis kenne ich welche.

    Ich wünsche dir alles alles Gute!!
    Molly
    Geändert von Redaktion familie.de (08.01.2018 um 16:19 Uhr)



Du befindest dich hier: