Forum Schwanger werden



  1. #21
    Junior Member Avatar von Adalinda
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    Hallo zusammen. Früher hat man gesagt, dass eine Frau nach einer Els mindestens 3 Zyklen lang warten soll, bis sie wieder schwanger wird. Damit die Gebärmutterschleimhaut ein paar Mal auf natürliche Weise auf- und wieder abgebaut wurde und damit euer ganzer Körper wieder auf Normalbetrieb geschaltet hat.In vielen Fällen geht eine Eileiterschwangerschaft verloren, noch bevor die betroffene Frau sie bemerkt. Ist dies nicht der Fall, kann es im Anschluss an die klassischen Schwangerschaftsanzeichen ab etwa der sechsten bis neunten Woche zu Bauchschmerzen oder Schmierblutungen kommen. Der Unterleib reagiert in manchen Fällen bereits auf leichte Berührung mit Abwehrspannung und die Körpertemperatur kann leicht erhöht sein.
    Grundsätzlich können Frauen nach erfolgreicher Behandlung einer Eileiterschwangerschaft in Zukunft wieder schwanger werden. Allerdings ist das Risiko für eine erneute Eileiterschwangerschaft erhöht. Kriterien wie die Art der zurückliegenden Behandlung und die daraus resultierende Durchgängigkeit der Eileiter spielen hier zum Beispiel eine Rolle. ... das Risiko einer erneuten Eileiterschwangerschaft nach einer operativen Entfernung mit 15 Prozent, nach zwei solcher Schwangerschaften liege das Risiko sogar bei 40 Prozent. Bei medikamentös behandelten Frauen belaufe sich das Risiko auf rund sieben Prozent.


  2. #22
    Junior Member Avatar von atalla
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    Wenn Frauen sich im höheren Alter noch ein Kind wünschen, kann die Reproduktionsmedizin helfen, eine Eizellspende erfüllt oft den Kinderwunsch älterer Frauen.
    Mit einer Eizellspende schwanger zu werden, ist in Deutschland verboten. 
Jedes Jahr fahren deshalb verzweifelte Paare für eine Behandlung ins europäische Ausland.
    Paare mit unerfülltem Kinderwunsch müssen manchmal einen langen Weg bis zur eigenen Familie beschreiten – über Inseminationen, Hormonbehandlungen für eine Künstliche Befruchtung, IVF, etc. Manche Paare brauchen jedoch einen Plan B-
    Eine Eizellspende.
    Mittels gespendeter Eizellen können diese Paare zum langersehnten Kind gelangen. Mit dem Samen des Partners wird die gespendete Eizelle befruchtet. In Folge wird seiner Partnerin, welche entsprechend hormonell vorbereitet wurde, der Embryo in die Gebärmutter transferiert. Wenn alles klappt, dann bringt sie das Baby neun Monate später auf die Welt.
    Die Frau, die das Kind gebärt, ist die Mutter des Kindes – die biologische und die soziale, jedoch nicht die genetische. Wie die Studie ergab, treten keine Probleme während und nach der Schwangerschaft bei den jüngeren Frauen im gleichen Maße wie bei den älteren auf.


  3. #23
    Junior Member Avatar von lionherz
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    Hallo,
    Ich hatte eine ELS im Sommer. Erst am Tag davor hatte ich überhaupt festgestellt, dass ich schwanger bin. Keine 24 Stunden später war alles schon wieder vorbei. Aufgrund der Vollnarkose durfte ich im ersten Zyklus sicher nicht schwanger werden. Das hat mir der Narkosearzt gesagt. Die operierende Ärztin meinte 2 Monate, und mein Frauenarzt spricht von 3 Monaten. Mir ging es körperlich schnell wieder gut und ich hatte Mühe damit, warten zu müssen und nicht sofort wieder zu versuchen zu dürfen, schwanger zu werden. Emotional hat es mich erst etwa 4 Wochen später eingeholt, als meine Schwägerin ihre Schwangerschaft verkündete. Sie ist 2-3 Wochen weiter als ich gewesen wäre. Da kam erst die Trauer über den Verlust so richtig hoch. Es ist doch nicht so einfach zu verarbeiten wie es vielleicht scheint. Deshalb glaube ich, dass die Ärzte eine eher größere Zeitspanne angeben, weil es halt von Frau zu Frau unterschiedlich Länge dauert. Also eher psychische als körperliche Gründe. Heute bin ich soweit, dass ich es im 3. Zyklus wieder versuchen möchte. Wenn es sein soll, dann klappt es und sonst braucht der Körper halt noch etwas mehr Zeit.
    LG und viel Glück!


  4. #24
    Junior Member Avatar von kpooa
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    Tut mir wirklich leid für Dich- hab das auch schon durch. Ich hatte letztes Jahr im November OP wegen Eileiterschwangerschaft. Damals haben sie mir geraten 3 - 6 Monate zu warten, dass alles abheilen kann. Haben tatsächlich im Februar wieder angefangen zu üben- und es hat sofort geklappt... leider hatte ich einen Abgang. Manchmal denke ich, vielleicht war die Zeit zu kurz, die wir gewartet haben... Hatte damals bei der Eileiterss. Keine psychischen Probleme, dafür hat es mich diesmal sehr umgehauen. Jetzt haben wir wieder 6Monate angeordnet bekommen, also beläuft es sich auch fast auf ein Jahr...Ich denke es kommt auf deinen Körper an, wie er das alles weg steckt und auch deine Seele. Mir geht’s mittlerweile ein bissel besser- bin abgelenkt durch Hausbau aber manchmal kommt doch der Wunsch hoch gleich weiter zu versuchen aber dann stellt sich das gewissen ein und ich werde wohl ab nächsten Zyklus hormonell verhüten. Allerdings nur 3 Monate, damit meine Gebärmutter zur Ruhe kommt. Insgesamt komme ich dann auf über 4 Monate und dann muss es ja auch erst mal wieder klappen. Sagt dein Frauenarzt dasselbe wie die Ärzte im Krankenhaus? Vielleicht war deine innerliche Wunde so groß? Mein Eileiter konnte auch erhalten bleiben, wurde aber nicht genäht, sondern musste selber heilen, deswegen die Wartezeit. Vielleicht schreibst du dir noch mal alle Fragen auf und besprichst sie mit deinem Arzt. Ich habe ich jetzt auch gemacht, morgen habe ich nochmal Kontrolltermin, ob HCG wieder auf null runter gegangen ist- hatte jetzt einen natürlichen Abgang. Nehme da meine Fragen mit. Ich hoffe, konnte dir ein bissel weiterhelfen...



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