Forum Kinderwunschmedizin



  1. #1
    Junior Member Avatar von SammyM
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    secundäre Sterilität: jemand der ähnliches hat?

    Hallo liebe Gemeinde,

    nie dachte ich das ich hier schreiben muss und trotzdem war es immer meine Größte Angst. und nun ist sie wahr geworden und es zieht mir seit der Diagnose den Boden unter den Füßen weg. es tut so weh, das ganze zu realisieren. Das war immer meine größte Angst, dass ich auf normalem Wege keine Kinder bekommen kann. Ich erhoffe mir hier, eventuell auch positive Erfahrungsberichte zu diesem Thema, und ansonsten Aufmunterung, keine Ahnung....ich steh komplett neben mir.

    Wir haben schon ein Kind und versuchen uns seit 1 1/2 Jahren am zweiten.

    Bei einem Frauenarztbesuch wurde etwas gefunden, dass so in der Form nicht in mich gehört. Herausgestellt hat sich, dass mein einer Eileiter voller Eiter war, und mein ganzer Bauchraum inklusive Eileiter voller Verwachsungen durch eine zurück liegende Chlamydien Infektion (Wo bitte bekomme ich das her??? Eine eigentlich harmlose Krankheit, die aber so verheerende Folgen hat). Diagnose ist der rechte Eileiter ist nicht mehr zu gebrauchen, und der linke hat die Flüssigkeit bei der Bauchspiegelung auch gar nicht durchgelassen. Die Ärztin meinte, sie kann sich das nicht so richtig erklären, weil er nicht so arg in Mitleidenschaft gezogen aussah.

    So jetzt sitzt ich hier mit der Diagnose Unfruchtbarkeit, die mein ganzes Leben verändert. Ein Termin bei einer Kinderwunschklinik ist in 2 Monaten.

    Gibt es hier jemand, der ähnliches erlebt hat und es vielleicht doch auf normalem Wege geklappt hat?
    Kann es sein, dass dies von dem linken Eileiter nur eine Momentaufnahme war, gibt es das?

    Ich hab so große Angst, ich weiß das ich schon ein Kind habe, aber das macht den erneuten Kinderwunsch irgendwie nicht kleiner.

    Bitte um Hilfe!!


  2. #2
    Junior Member Avatar von binki
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    Hallo Sammy,

    natürlich ist es erstmals hart, wenn man den "einfachen/normalen" weg kennt und sich diesen verständlicherweise für das Geschwisterchen auch wünscht. Kommt es dann anders, ist das erstmal hart. Es tut mir sehr leid, dass du diese Erfahrung ebenfalls machen musst.

    Uns ging es so beim 3. Meine KiWu Ärztin sagte aber damals folgendes: sie haben einen Riesen Vorteil... sie wissen die Ursache, kennen den Grund. Wissen aber auch, dass sie ohne diesen grundsätzlich schwanger werden können, dass sie und ihr Mann "kompatibel" sind und der Weg grundsätzlich funktioniert. Bei vielen Paaren, bei denen eine primäre Sterilität vorliegt, weiß man das nicht. Selbst wenn da augenscheinlich auch "verklebte" Eileiter der Grund sind zunächst, weiß man nicht, wenn man die umgeht, ob dann nicht doch noch was anderes nicht "harmoniert".

    Verdaut jetzt erstmal die Diagnose und seht dann nach vorn. Eure Chancen durch eine ivf schwanger zu werden, stehen gut (mehr über Repromedizin-Methoden findest du hier: https://www.youtube.com/channel/UC3w...c2XaxTYJhtR0rA). Wenn du dann privat versichert bist, zahlt die KK. Wenn gesetzlich, sucht euch eine die mgl. Viel übernimmt. Und dann aufstehen, Krone richten und am Ziel festhalten.

    Alles Liebe,
    Binki


  3. #3
    Junior Member Avatar von SammyM
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    Hi Binki!
    Danke für deine Antwort! Ich sitz schon wieder hier und heul, es trifft mich einfach so sehr und ich habe einfach nicht damit gerechnet. Ich dachte der Frauenarzt sagt, "entspannen sie, sie sind gesund, das klappt" und dann so eine Diagnose.

    Ich höre aus meinem Umfeld, sei froh dass du schon ein Kind hast, und denke ja ich bin unendlich glücklich und stolz auf und über mein Kind. Aber es ist trotzdem so eine niederschmetternde Diagnose.

    Ich muss mich auch von einer Vorstellung verabschieden, von einem Altersabstand, von dem "normalen" Weg und das fällt mir schwer (danke übrigens für den Biotexcom-Link).

    Wie bist du mit der Nachricht umgegangen?
    LG,
    Sammy


  4. #4
    Junior Member Avatar von Ukulele
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    Liebe Sammy,

    ich habe haargenau die gleiche Diagnose( Ende2008 erhalten), bin aber nach Erhalten dieser unverhofft schwanger mit unserer Tochter geworden (2009). Immer noch unerklärlich und es grenzt für sämtliche Ärzte an ein Wunder!

    Alles Üben für ein Geschwisterchen brachte nix! 5 Jahre Auf und Ab, Temperatur messen, Herzeln nach Plan, Kummer, Clomifin etc etc.

    2015 dann die erste ivf, die Prognosen wie bei dir! Super Chancen, "nur" die Verbindung ist blockiert!

    Habe in 2016 einen gesunden Jungen mithilfe der ERSTEN KB im Ausland (Kiew, Biotexcom) auf die Welt gebracht! Der wird morgen 1 Jahr!

    Letzten Monat dann erneut ivf, alle guten Dinge sind 3.

    Leider ohne Erfolg. Diesmal hat es nicht geklappt. Vielleicht klappt es dann im nächsten Versuch, mal sehen.

    Ich hoffe ich konnte dich etwas aufmuntern, nur MUT! Ich hab auch erst gedacht " ivf??? Für MICH ist das nix!"
    Bei meiner besten Freundin war die Diagnose etwas "weitreichender". Sie lautete vorzeitige Wechseljahre im Endstadium, Chance bei unter 5%. Das Ding hat sich eine Woche wie gelähmt gefühlt, dann war zum Glück schon der Termin in der KiWu Klinik. Als man dort sagte "sie können es versuchen", ging es ihr besser. Trauern kann sie immer noch, wenn es nicht klappt. 11 Monate haben die gekämpft und es hat geklappt.

    Den perfekten Altersabstand gibt es eh nicht. Die 1. Meiner Freundin beiden sind sehr dicht (keine 2 Jahre) das 3. kam mit 7 Jahren Abstand zum Ältesten. Und jetzt ist es eben genau so.

    Ganz liebe Grüße und viel Erfolg!
    Ukulele


  5. #5
    Junior Member Avatar von Kumamon
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    Hiii
    puh, also als der Doc mir nach wiederholter Tubenspülung in 2015 erneut offenbarte es ginge ausschließlich per ivf hatte ich zunächst eine unheimliche Ablehnung dagegen. Aber der Kinderwunsch war eben größer. Ich musste auch etwas auf den Termin warten und die anfängliche Ablehnung war fast verflogen.

    Op in dem Sinne, dass unter Vollnarkose die Follikel punktiert (mittels Nadel herausgezogen) werden. Und halt das selbst Spritzen verschiedener Hormone kommt auf dich zu!

    Alles aber halb so wild, wenn es sich am Ende gelohnt hat!
    Ich kann zur Diagnose selbst nichts sagen, da unsere Kinderlosigkeit andere Gründe hat. Ich kann dir jedoch nur empfehlen mal einen Osteopathen aufzusuchen. Wenn dein Frauenarzt dir eine Art Empfehlung dafür schreibt, dann übernimmt ggf. auch die Krankenkasse etwas von den Kosten. Osteopathen können Verklebungen sehr gut lösen, auf diese Chance würde ich durchaus setzen. Das heißt nicht, dass du den IVF-Weg nicht gehen sollst, ich würde es parallel versuchen und die Hoffnung auf den "natürlichen Weg" nicht ganz aufgeben. Soll es mit der IVF nicht klappen, kann man noch immer zu den ernsteren Methoden greifen, guck nur hier: https://www.youtube.com/channel/UC3w...c2XaxTYJhtR0rA
    Ich wünsche dir viel Erfolg!
    LG,
    Kumamon


  6. #6
    Junior Member Avatar von MakiHino
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    Hallo Sammy,

    jetzt mal langsam. Ich weiß, wie du dich fühlst. Man denkt, man hat verloren, das wird nichts mehr.
    Bei mir war das auch so beim ersten Mal, das trotz hochdosiert Medis. Die Eizellen nimmer weiter gewachsen sind, das war bei unseren ersten ICSI (Mein Mann ist nur bedingt zeugungsfähig). Ich hab damals auch gedacht, alles vorbei, wird nix mehr, bis wir die Biotexcom-Klinik zufällig gefunden haben und erst hier schwanger geworden sind.
    Sammy, es ist eine sehr schwierige Zeit, mit vielen Hochs und Tiefs, mir gings auch immer phasenweise sehr bescheiden. Aber wir haben uns immer gesagt: Wir geben noch nicht auf-es werden die drei ICSI's durchprobiert. Wir warteten und übten in Deutschland 12 Jahre, bis wir geben uns auch die Chance in der Ukraine gegeben haben. Ja was soll ich dir sagen, das hat sich gelohnt, das hat funktioniert! Unser größtes Glück ist jetzt schon 4 Jahre alt!!!
    Mein Mann ist z.B. zeugungsunfähig und ich bin unfruchtbar. Auch bei uns hat eine ICSI außer Schmerzen und einer Fehlgeburt nichts gebracht. In Deutschland stellte sich dann noch heraus, dass Kinder, die wir durch diese Methode bekommen, generell nur eine geringe Überlebenschance haben. Also habe ich mir die Frage gestellt, wie weit ist es vertretbar sich selbst, seine Kinder und seine Ehe zu gefährden. Für mich war es nicht vertretbar! Auch für meinen Mann nicht. Aber wir haben riskiert.

    Aber niemand hier kann Dir sagen: lass es oder mach weiter! NIEMAND!! Du kannst Geschichten hören wie von manchen Frauen, die bei dir immer wieder dazu führen werden, dass du denken wirst: habe ich wirklich richtig gehandelt, indem ich aufgehört habe, aber Du wirst auch Geschichten von Frauen lesen, die sehr gut damit fahren, weiter gemacht zu haben.

    Ich beschäftige mich fast gar nicht mehr mit dem Thema. In letzter Zeit habe ich hier nur noch still mitgelesen. Ich komme mit einem Kind und meiner Kinderlosigkeit gut klar (wir wollten immer 3). Es gibt so viele Vorteile. Man kann das Leben auch mit einem Kind genießen und eine tolle kleine Familie haben. Ist auch so prima. Aber bis du das entdeckst, wird es dauern und es kommen auch immer mal wieder Momente, in denen du das hinterfragst und es dir weh tut. Gib dir Zeit!
    Sammy, nicht aufgeben - gib dir Chancen noch !!!!!!!!
    LG,
    Maki


  7. #7
    Junior Member Avatar von Hironaka
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    Liebe Frau Unfruchtbar!
    Nein, ein Schwangerschafts-US mit der Freundin würde ich für mich ablehnen, das ist auch extrem unsensibel von ihr. Was ist wenn etwas auffällig ist? Wie willst du trösten/ Kraft und Mut geben? Ich habe mich zunehmend stärker abgegrenzt, obwohl ich noch in der "Etwas-tun-Phase" bin. Vor langer, langer Zeit habe ich ein besonderes Stofftier gekauft (eigentlich zum Verschenken, aber der Mutter war es nicht hübsch genug). Der Bär ist schief im Gesicht (nur wenig, ist falsch genäht, französische Marke, anderer Stil als K. Kruse/Sigikid). Er ist also genauso wenig perfekt wie ich... Sollte ich an denselben Punkt angekommen sein wie du, werde ich ihn stellvertretend begraben-oder als Erinnerung endlich einen würdigeren Platz als den Katzenkorb gönnen. Mal sehen...
    Bitte verabschiede dich nicht vorschnell, du bist noch nicht so alt! Ich habe eine Freundin, die meine Mutter (65Jahre) sein könnte, mit ihr tausche ich mich gerne aus. Ich war die erste mit der sie über dieses Thema nach so vielen Jahren reden konnte (Jahrzehnte genaugenommen). Da war das Thema noch mehr tabuisiert. Der Stich (Schmerz?) kommt immer wieder mal und überfällt dich. In jeder Lebensphase aus einer anderen Perspektive. Wir wollen uns schließlich nicht einfach Kinder anschaffen- hier geht es um das Gründen einer Familie, Familie als urvertrauteste Lebensform.
    Hier sind ebenfalls frau PCO und Herr stark eingeschränkt.

    PCO hatte ich schon immer, doch mein Mann hatte eine starke Nebenhodenentzündung- somit ist unsere Chance auf fast 0 gesunken!

    Nun was soll ich sagen: Wir haben eine gesunde Tochter von 2 Jahren (das war unser EZS-Versuch in der Biotexcom-Klinik).
    Dann nach einiger Zeit hatte ich eine FG- trotz dem schlechten Spermiogramm meines Mannes!
    Ich bin zwar seitdem nicht mehr schwanger geworden, doch vielleicht darf man die Hoffnung nie ganz aufgeben!

    Wir sind trotzdem glückliche Eltern von unserem einzigen Kind, das wir über alles lieben.

    Nur durch meine Tochter bin ich endgültig aus diesem Strudel von Temperaturmessen, Spermiogramm, Depression, Tränen, Wut und ewigem Neid auf die anderen Schwangeren herausgekommen!
    Alles Liebe von Hironaka


  8. #8
    Junior Member Avatar von Kustusch
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    Liebe Sammy,

    ich kann Dich sooooo gut verstehen. Als wir vor 5 Jahren auf dem Balkon unserer neuen Eigentumswohnung saßen, lief gerade eine schwangere Frau auf dem Quartierweg vorbei. Ich sage damals zu meinem Mann: Hey das ist super, wir haben echt den Spielplatz vor unserem Balkon und die Frauen sehen auch sehr sympatisch aus.
    Naja, diese Frau hat bereits ihr 2. Kind bekommen und wir sind immer noch gleich weit, immer noch sparen für unsere EZS im Biotexcom-Zentrum.
    Im Sommer tut es manchmal sehr weh, wenn ich auf dem Balkon sitze und die Kinder vor uns auf dem Spielplatz spielen. Wenn wir alles gewusst hätten, hätten wir wohl diese Wohnung nicht gekauft. Aber damals hatten wir noch mega viel Hoffnung.
    Auch wenn viele bei uns über die Situation Bescheid wissen, schauen etliche nicht so auf meine Gefühle. Z.B. meine Schwiegermutter. Die hat mich schon mega viele Male zum Weinen gebracht, weil sie einfach kein Feingefühl hat. Wir haben uns nun einfach von solchen Personen distanziert und durch verschiedene Kiwu-Foren, in denen ich noch mitschreibe, viele neue Freunde gefunden. Das tut mir richtig gut!

    Liebe Grüße,

    Kustusch


  9. #9
    Junior Member Avatar von Luzzi
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    Liebe Sammy,
    ich verstehe, was du meinst.... Bei mir ist das Schwangerwerden nicht das Problem, im Gegenteil. Ich werde sofort schwanger, aber immer Fehlgeburt en (keine Selektion, nicht lebensfähige Embryonen nisten sich ein, die es durch meinen Mann zu Hauf gibt). Wir hatten letzten Sommer wirklich abgeschlossen. Waren gelöst, konnten einfach wieder leben, planen,.... nur mit Sex nach Lust und Laune das ist halt nicht so einfach, weil das Risiko einer Schwangerschaft bei mir riesig ist. Ich habe meinen Zyklus beobachtet und als er wieder stabil war, da haben wir uns getraut. So wie die Jahre vorher auch schon: 1 Woche vor und 1 Woche nach ES verhüten. Tja, und genau da passierte es, bei GV an Tag 4 oder 5!!! Genau in dem Zyklus war mein ES etwas früher und die Spermien haben viel zu lange überlebt. Wieder Fehlgeburt, was auch sonst.... Aber danach war nichts mehr mit entspannt. Es kam dadurch alles wieder hoch. Wir hatten wirklich abgeschlossen und wir wären glücklich geworden (wollen eine Leihmutter beim Biotexcom-Zentrum beauftragen, also nicht alles abgeschlossen). Aber der Körper macht halt nicht so, wie man will..... wir denken über Sterilisation nach...
    Ich habe mal mit einer kinderlosen Frau im Rentenalter gesprochen. Sie sagte, es war erst vorbei, als sie in den Wechseljahren war.... und dann konnten sie anfangen, ihr Leben zu genießen....

    Die letzte geplante Schwangerschaft ist nun ein Jahr her. Seitdem beobachte ich zwar aus Verhütungsgründen meinen Zyklus, aber inzwischen nicht mehr mit Temperatur. Wir passen inzwischen einfach immer auf, mit "Lust und Laune" ist da nichts. Aber ich kann sagen, dass es entspannter wird. Ich vergesse, wie weit genau im Zyklus ich bin. Manchmal vergesse ich sogar, dass ich überhaupt irgendwann meine Tage kriegen muss. Dabei bin ich eigentlich ein extremer Kopfmensch. Was ich dir damit sagen will: Mit der Zeit wird es besser. Richtig entspannt wahrscheinlich wirklich erst ab den Wechseljahren. Aber auch nicht mehr so schlimm wie in der Kinderwunschzeit

    Falls ihr nicht wirklich weitermachen wollt wie bisher, dann würde ich euch raten, das ganze Überprüfen mit Temperatur etc. zu lassen. Beobachte so deinen Körper und außerdem hat ja Frau eh mehr Lust vor dem Eisprung nutzt halt die Zeit, aber ohne dass du vorher schwarz auf weiß hast, dass du fruchtbar bist. Damit verschenkt ihr keine Chance, aber lebt auch nicht so das Leben, wie du es befürchtest. Vielleicht klappt es irgendwann, vielleicht kommt aber auch wieder mehr Ruhe rein bei euch und es kommt irgendwann gar nicht mehr drauf an, ob es nun klappen könnte oder nicht. Von jetzt auf gleich ganz aufhören werdet ihr nicht schaffen, das wird in deinem Post deutlich Also sucht euch einen Mittelweg! Es wird von Monat zu Monat besser werden, bestimmt!

    Liebe Grüße,
    Luzzi


  10. #10
    Junior Member Avatar von hoppipoppi
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    Liebe Sammy,

    ich kann dein Dilemma gut verstehen, die Hoffnung stirbt immer zuletzt. Vielleicht solltet ihr es aber tatsächlich seinlassen „darauf hinzuarbeiten“, wenn ihr euch eigentlich einig seit das es reicht. Stress ist auch ein Empfängniskiller, ein Problem für beide!
    Wenn ihr euch den noch einig seid.

    Was spricht dagegen, dass ihr nicht das macht, was ihr eigentlich wollt. Kannst du einfach Spaß mit deinem Mann haben ohne an Thermometer und Schwangerschaftstests zu denken? Wenigstens eine gewisse Zeitspanne lang?
    Kann mir schon vorstellen, dass es noch schlimmer ist, wenn sich schon mal was eingenistet hat. Könntest du dir vorstellen, mal als Ersatz Ovus zu machen anstelle von Tempi-Messen? Oder versuchen, den Eisprung zu "erraten", wenn du einen halbwegs regelmäßigen Zyklus hast? Das wäre ev. ein Kompromiss.

    Wie Momo so schön sagt, man kann auch zu einer Zeit schwanger werden, in der man es nicht vermutet. Auch bei meiner Schwester hat es mal an einem 5. Zyklustag geklappt wie bei Momo. Bei ihr war es so, dass der Mann danach beruflich kurz ins Ausland musste (er hat dann eh Bedenken geäußert, die Kleine sah und sieht ihm aber sooo ähnlich, dass kein Zweifel besteht!). Bei meinem Bruder war es auch so, dass das erste Kind nicht unbedingt geplant war, seine Frau und er haben zur ES-Zeit "aufgepasst", sonst nicht, tja....Will nur sagen, dass man vielleicht auch die andere Zeit nützen soll, auch danach übrigens, just for fun, außerdem unterstützt es ja die Einnistung, wie inzwischen erwiesen ist.

    Wo wir wieder beim Thema 2-3x pro Woche wären. Und wenn es nicht klappen soll, was spricht gegen die Momos Variante, nämlich die Leihmutterschaft? Wäre das nicht der günstige Ausweg mit der Biotexcom-Klinik?
    LG,
    HoppiPoppi



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