Forum Kinderwunschmedizin



  1. #1
    Member Avatar von Mia88
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    Erstgespräch in Kinderwunschklinik

    Hallo an alle…ich bin neu hier und wollte mich einfach gerne mal austauschen. Mein Freund und ich sind seit zehn Jahren ein paar und haben seit ca. 3 Jahren einen Kinderwunsch. Da wir schon einiges durch haben, haben wir uns jetzt für eine Kinderwunschklinik entschieden. In einem Monat ist der Termin. Wir wissen dass das Spermiogramm nicht das Beste ist von meinem Freund. Leider. Ich würde gerne von euch wissen, ob ihr mir sagen könnt, wie so ein Erstgespräch abläuft. So die groben Eckdaten weiss man ja. Es wird einem ja gesagt was man mitbringen soll usw. Aber was im Endeffekt gemacht wird würde ich gerne wissen. Könnt ihr mir euch Erfahrungen mitteilen?


  2. #2
    Member Avatar von tatrantin
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    Unser Erstgespräch hat eine knappe Stunde gedauert. Da wir bereits vorher ein Spermiogramm haben machen lassen, wurde dieses Ergebnis besprochen. Die EL-Durchgängigkeit hatte ich bereits ca. 4 Monate vorher testen lassen...hatte eine Bauchspiegelung und da wurde das gleich mitgemacht. Es wurden sämtliche Methoden, die auf uns zukommen könnten sehr detailliert erklärt und alle Fragen von uns ausgiebig beantwortet. Wir konnten uns dann in Ruhe überlegen, ob wir den Klinik-Schritt wirklich wagen möchten. Das hätten wir auch nicht gleich in dem Termin machen müssen. Aber wir haben uns vorher schon über das I-Net etliche Infos geholt und da unser Kinderwunsch sehr groß war, war klar, dass wir den Weg der künstlichen Befruchtung wählen würden. Naja...so fing es vor 2 Jahren an. 3 IUIs und 1 ICSI später war ich schwanger. Das habe ich aber leider wieder in der 9 SSW verloren...Und nun (fast ein weiteres Jahr und eine weitere ICSI später) bin ich in der 13. Woche und es schaut gut aus. Ich wünsche Euch viel Erfolg und lasst Euch nicht gleich entmutigen, wenn es nicht immer so läuft, wie es sein sollte.


  3. #3
    Member Avatar von Fibre
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    Bei uns war es so, dass wir vor dem Erstgespräch ein paar Formulare ausfüllen und diese dann zum Termin mitbringen mussten. Dann hat man sich mit dem Arzt darüber unterhalten. Danach wurde bei mir Blut abgenommen und ich musste einen Zyklus zur regelmäßigen Blutabnahme, damit Sie meine Hormonwerte und deren Veränderung im Zyklus einmal dokumentieren und auswerten konnten. Wir hatte vor dem Erstgespräch bereits 3 Spermiogramme machen lassen, von daher viel das Weg aber ansonsten hätte mein Mann dort eins machen lassen. Nach dem ersten Zyklus haben wir dann besprochen wie es weitergeht. Ich drücke Euch die Daumen und bei Fragen.. einfach fragen


  4. #4
    Member Avatar von Ria78
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    Ich kann dich gut verstehen. Ich hatte 10 ÜZ und nichts passierte. Es kam beim FA raus, dass ich eine leichte Schilddrüsen Unterfunktion hatte. Darauf wurde ich eingestellt. Und beim SG von meinem Mann kam raus, dass alles top bei ihm ist. Ich wurde das komische Gefühl aber nicht los, dass etwas nicht stimmt. Habet meinen FA gewechselt da er der Meinung war solle einfach bis ich 30 bin es weiter versuchen. Habe den FA gewechselt. Dieser nahm mich ernst. Sprich Bauchspiegelung. Da kam raus, dass ich beide Eileiter zu habe + Endometriose. Ich habe dann in der Kiwu angerufen. Dort hätte ich im September einen Termin gehabt und die haben dann spontan 2 Tage später Zeit gehabt. Hatte schon die meisten Sachen zum Gespräch. Klar kam raus dass bei der Diagnose nur IVF möglich ist. Ich habe dann von der KK innerhalb eines Tages die Zusage bekommen. Meine Bauchspiegelung war am 7.6 ich habe bereits am Mittwoch mit dem langen Protokoll angefangen. Um den 11.7 sollte die Entnahme sein und 2 Tage später das Einsetzen. Ich will dir damit nur sagen, höre auf dich und kämpfe. Ohne die Bauchspiegelung hätte ich es nicht ewig versucht. Alles Gute


  5. #5
    Member Avatar von unvergässlich
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    Hallo, bei einer guten KiWuKlinik bekommt ihr vorher Fragebogen, den ihr ausfüllen müsst und der die Grundlage für das Erstgespräch ist. Zudem hatte ich von meiner FÄ eine Kopie alle Blutwerte bekommen und wir hatten ein SG von meinem Mann dabei. Wir hatten ein nettes Gespräch, die Methode stand aufgrund unserer Vorgeschichte schnell fest. Uns beiden wurde Blut abgenommen und mein Mann musste ein erneutes SG anfertigen lassen. Nachdem Blutbild und SG ausgewertet waren, wurde der Behandlungsplan aufgestellt, den wir bei den Krankenkassen eingereicht haben. Nach 3 Wochen hatten wir die Antworten beisammen und konnten in dem darauffolgenden Zyklus starten. (Vom Erstgespräch bis zum Start der ICSI vergingen etwa 3 Monate). Zu den Kosten: Dies wird bei den Krankenkassen sehr unterschiedlich gehandhabt. Informiere dich und wechsle ggf. die Krankenkasse. Meine Klinik bietet Info-Abende an. Ich fand es ganz gut, im Vorfeld über die Diagnostik und Therapiemöglichkeiten einen Überblick erhalten zu haben.


  6. #6
    Member Avatar von tatrantin
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    Auch wir hatten vor kurzen unseren ersten Termin bei der KiWu. Wir mussten davor erst einmal einen langen Fragebogen ausfüllen, wegen Krankheiten, Familienstand etc. Danach wurde besprochen, was für Untersuchungen vor einer künstlichen Befruchtung gemacht werden müssen und man hat sich ein wenig beschnuppert. In den nachfolgenden Tagen wurden bei mir folgende Untersuchungen gemacht: Blutentnahme (auch wegen HIV und Hepatitis), bei der Blutuntersuchung wurden gleich meine Schilddrüsenwerte kontrolliert, weil ich einen kalten Knoten habe. Ich wurde gewogen und weil ich Übergewicht habe, musste ein spezieller Bluttest gemacht werden und ein Glucosetest wegen evtl. erhöhten Blutzucker. Beides zusammen hat mich ca. 75 Euro gekostet. Zu guter Letzt, wurde bei mir noch eine Echovistuntersuchung gemacht, damit wird überprüft, ob die Eileiter durchgängig sind. Am 21. ZT muss ich wieder hin, wegen einem Hormoncheck (Überprüfung ob ich einen ES hatte). Meinem Mann wurde Blut abgenommen, auch wegen HIV, Hepatitis und Hormonen und ein neues SG musste er machen lassen. Das war’s bei ihm. In zwei Wochen haben wir ein Ergebnisgespräch und dann wird uns mitgeteilt, welches Verfahren und welche Kosten auf uns zukommen.


  7. #7
    Junior Member Avatar von alegraboselli
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    Hallo liebe Mia,
    habe dein Posting gelesen und wollte nun gerne unsere Geschichte hier schildern.
    Vor einem ¾ Jahr haben wir es mit der heimischen Repromedizin aufgegeben, hatten mehrere erfolglose Insemination gemacht. Hab mir durch die KiWu-Behandlung auch noch eine Thrombose mit Langzeitschaden geholt (Pille!). Jeder erfolgloser Versuch war ein schreibchenweises Abschiednehmen, aber der endgültige Abschied möchten wir gar nicht machen, sondern unser Glück noch im Ausland probieren. Im Land, wo den Ärzten die Hände gesetzlich nicht gebunden sind, um uns zu helfen. Zufällig haben wir im Internet die Biotexcom-Seite gefunden und gleich ist unsere Entscheidung gefallen. Schluss mit dem stillen Leiden und erfolglosen Versuchen. Mit dem immer wieder zurückbleiben müssen, anderen, die Eltern werden zuzuschauen, nicht mitgehen zu dürfen, ausgeschlossen zu sein.
    Vor kurzem hat uns ein bekanntes Paar, das wir bei einem Seminar getroffen haben, mitgeteilt, dass sie durch ICSI Nachwuchs bekommen. Mitten auf dem Sa-Markt bin ich in Tränen ausgebrochen. Die beiden hatten viel Verständnis dafür, und wollten es uns deshalb auch selbst sagen, sie hatten ähnliches mehrfach erlebt. Das schlimme dabei war, dieses Paar als Weggefährten ohne Kinder zu verlieren. Die Frau war immer so gut drauf, wenn ich sie zwischendurch mal getroffen habe. Sie war so was wie ein Vorbild für mich; ihre Ausgeglichenheit hat mir Hoffnung gemacht, irgendwann auch dahin zu kommen. Und jetzt musste ich feststellen, dass meine Interpretationen ein Trugschluss waren. Ich kannte sie praktisch gar nicht "nicht schwanger". Sie hatten lange gezögert, es uns zu sagen. Aber ich bin ihnen sehr dankbar dafür wie sie es gemacht haben und ihr Verständnis. Nach meinem langen Suchen nach "Modellen" - Paare oder Frauen - die das gleiche Schicksal haben und die irgendwann darüber weggekommen sind und ihre Erfüllung in anderen Aufgaben gefunden haben, muss ich einstehen, dass ich solche noch nicht gefunden habe. Gibt es in diesem Forum welche oder kennt ihr welche????????? Darin sehe ich auch einen Anstoß weiter zu machen und noch nicht aufgeben.
    Was es mir leichter machen würde, wenn ich im Zusammenhang mit dem Kinderwunsch Dankbarkeit empfinden könnte. Nach schmerzhaften Trennungen oder wenn ein lieber Mensch gestorben ist, kam immer der Punkt, wo ich für das zusammen erlebte dankbar sein konnte - die Trauer hat sich zumindest ein Stück weit in Freude verwandelt. Und das geht hier nicht. Versteht ihr das? Mein Mann versteht es nicht. Er sagt, ich solle dankbar sein für das was ich in der kinderlosen Zeit erlebt habe. Aber das funktioniert bei mir nicht. Bin ich daneben?? Ich verstehe es als verlorene Zeit, die wir dafür nutzen könnten, uns in einer vernünftigen Kiwu behandeln zu lassen.
    Danke für’s Lesen und ganz lieben Gruß,
    Alegra


  8. #8
    Junior Member Avatar von Piacentina
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    Hallo ihr lieben!
    Du hast Recht, liebe Alegra, wenn Du sagst, man muss seinen eigenen Weg finden und nicht den eines anderen ablaufen. Aber solche Rollenmodelle machen einfach Mut; und um seinen Weg zu finden, braucht's auch Mut und - Ideen. Und die können solche Vorbilder geben. Ich wäre auch froh, solche Vorbilder oder Rollenmodelle zu haben.
    Im Ganzen kann ich dein Problem nur zu gut verstehen, doch ausschließen tut man sich selbst. Ich bin damals, als ich mitten in meinen Biotexcom-Versuchen war, zu keiner meiner Freundinnen, Verwandten, Bekannten die Schwanger, und dann als das Kind auf der Welt war, hingegangen ich habe mich zurückgezogen und mich selbst ausgeschlossen, ich hätte es nicht ertragen.
    Aber das alles ist heute anders, natürlich falle ich nach wie vor in ein Tief, aber ich weiche keinem Kind aus, ich nehme es auf den Arm und ganz selten schleicht sich ein Gedanke der Trauer ein.
    Dankbar sein, ich denke in Deiner Situation in der Du jetzt bist , gibt es kaum eine Chance, dankbar zu sein, erst dann wenn Du es geschafft hast in Kiew, Dich aus diesem Loch herausziehst, dann erst kannst Du Dankbar sein, es so halbwegs geschafft zu haben mit dem Ganzen umzugehen gibt noch für die Dankbarkeit keinen Grund.
    Ein Mann kann das ich glaube nicht so verstehen, ich denke, dass mit seiner Aussage kommt mir so ähnlich vor, wie eine Bekannte mit Kindern einmal zu mir sagte:"Was fehlt Euch denn schon, 3x im Jahr Urlaub, kein Chaos in der Wohnung, könnt spontan wegfahren usw."
    Ich dachte, die hat einen Vogel, ich bin dann aufgestanden und gegangen, nicht in der Lage ihr antworten zu können!
    Liebe Alegra, ich hoffe Dir ein klein wenig zu zeigen können, dass Du mit Deinem Problem nicht allein bist, nur es dauert lange, bis man so recht und schlecht damit zurecht kommt.
    Ich wünsche Dir viel Kraft für Deine ukrainischen Behandlungen und alles Liebe!
    LG,
    Piacentina


  9. #9
    Junior Member Avatar von Luzzi
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    Hallo Alegra,

    ob man in dieser Situation Dankbarkeit empfinden kann, wage ich zu bezweifeln. Bin ich dankbar für die jahrelange Kinderlosigkeit und die erfolglosen ICSI-Behandlungen in Deutschland? Wohl eher nicht, denn Dankbarkeit empfinde ich z.B. nur in den Dingen, wo mir etwas geschenkt wurde. Und wenn ich einen geliebten Menschen verliere, dann bin ich dankbar für die Zeit, die ich mit ihm verbringen durfte, weil er mir einen Teil seines Lebens geschenkt hat. Aber sind die Warterei auf eine Schwangerschaft und die Spritzerei ein Geschenk? Für mich eher nicht, so masochistisch bin ich dann doch nicht veranlagt. Allerdings möchte ich die Zeit des Kinderwunsches nicht missen, sie ist ein Teil meines Lebens. Sie gehört einfach dazu und hat auch ihre Spuren hinterlassen (positiv wie negativ). Sie hat mich dorthin gebracht, wo ich heute bin, nämlich zu meinem EZS-Sohn, für den ich der Biotexcom-Klinik wirklich dankbar bin.
    Was die Beziehung zu Euren Bekannten anbelangt, so bin ich mir nicht sicher, was Du erwartet hat. Jeder muss letztendlich seinen Weg gehen, und diese zwei haben sich nach zwischenzeitlichem Abschied vom Kinderwunsch dazu entschieden, es doch noch mal mittels ICSI zu versuchen. Daraus würde ich ihnen auch keinen Vorwurf machen, denn auf der langen Strecke des Abschiednehmens kommt immer mal wieder der Punkt, wo man überlegt, ob man tatsächlich aufhören sollte (auch wenn man vorher jahrelang damit abgeschlossen hatte). Und dann muss jedes Paar für sich diese Entscheidung treffen. Es kann passieren, dass wie in Deinem Fall, bei Erfolg die bisherigen Mitstreiter sich verraten fühlen (zumindest habe ich den Eindruck, dass es sich bei Dir so verhält). Aber ist es tatsächlich Verrat oder haben die beiden nur über ihren weiteren Lebensweg entschieden? Denn letzten Endes kann jeder ja nur sein eigenes Leben Leben und nicht das anderer Leute. Deshalb stehe ich auch Deiner Suche nach "Modellpaaren" ziemlich skeptisch gegenüber, denn das impliziert für mich, dass Du nicht Deinen Weg suchst, sondern den Weg anderer nachgehen willst. Vielleicht sehe ich das auch falsch, dann entschuldige bitte. Jeder ist für sein Leben selbst verantwortlich und das heißt für mich auch, dass jeder Mensch selbst mit den Problemen, die das Leben so bietet, umgehen lernen muss. Das heißt nicht, dass Du diesen Weg allein gehen musst, Orientierung ist gut und kann weiterhelfen, aber sie kann Deine Entscheidungen für Dein Leben nicht ersetzen, sondern nur Hilfestellung sein. Kinderlosigkeit ist keine Strafe, sondern eine Tatsache, der wir uns stellen müssen. Nicht jeder kann im Leben alles haben.
    An Deiner Stelle würde ich die Beziehung zu Euren Bekannten, die Euch bislang ein Wegbegleiter waren, nicht abbrechen. Ich sehe es als einen Teil unserer "Therapie" an, auch Freunde mit Kindern zu haben. Niemand von uns kann Familien mit Kindern auf Dauer aus dem Weg gehen, und deshalb sollten wir - so schwer es am Anfang auch fällt - versuchen, damit zurecht zu kommen. Das heißt nicht, dass es nicht immer wieder Rückschläge gibt. Aber sich abzukapseln und sich nur noch auf Gleichbetroffene zu konzentrieren, halte ich für den falschen Weg.
    Ich wünsche Dir, dass Du es schaffst, Deinen eigenen Weg zu finden.
    In diesem Sinne alles Gute!
    Gruß,
    Luzzi


  10. #10
    Member Avatar von memale
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    Liebe Alegra,
    bin jetzt nicht das erste Mal auf dieser Seite und ich musste dir einfachschreiben. Ich selber hatte letztes Jahr eine Insemination und es hat nicht geklappt. Wir wollten dann gleich eine künstliche Befruchtung machen lassen, aber nochmal eine negative Nachricht und ich wäre in ein tiefes Loch gefallen. Also ich kann dich sehr gut verstehen.
    Leider hat es jetzt noch immer nicht geklappt, aber ich will zurzeit einfach keine Medikamente nehmen. Ich dachte am Anfang, ich drehe durch, was ist wenn ich nie ein Kind bekomme. Zu allem
    Übel haben zwei Freundinnen bereits das zweite Kind bekommen, der Bruder meines Mannes und seine Freundin unerwünscht eigentlich ein Kind und ich habe gesehen, wie alles sich freuten.
    Ich konnte auch kein Kind in die Arme nehmen. Aber mit der Zeit, dachte ich mir, warum eigentlich! Warum sollte ich mir mein Leben mit erfolglosen Kiwu-Versuchen in Deutschland vertun, es gibt auch andere Länder, wo Kiwu-Zentren nicht so absurd begrenzt sind wie bei uns. Daher unsere Entscheidung, unser Glück in der Ukraine zu probieren, wofür wir uns die Biotexcom-Klinik ausgesucht haben.
    Gib dich nicht auf! Dein Mann verarbeitet das bestimmt anders als Du, aber es ist genauso schlimm für ihn. Mein Mann sagte auch einfach, damit müssen wir eben fertig werden, dass wir hier in der Heimat keine Chance haben, unsere Kiwu-Träume zu verwirklichen. Ich war natürlich
    wütend, aber irgendwie hatte er recht. Man muss für die schönen Dinge des Lebens kämpfen, auch wenn es einem schwer fällt.
    Es kommt mit der Zeit, einmal ist es leichter einmal schwerer.
    Ich muss auch manchmal weinen, aber dann mach ich das halt und dann gehts mir wieder besser. Jeder findet seinen eigenen Weg.
    Ich wünsche Dir und deinem Mann alles Gute und ihr werdet das bestimmt schaffen!
    Schöne Grüße,
    Memale



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