Hallo,
ich bin ein 46 Jahre alter Kerl und habe eine Freundin, die mir auch bei meiner Scheidung zur Seite stand. Wir wohnen nicht zusammen.
Nun ist sie vor etwas mehr als einem Jahr Oma geworden. Seit dem hat sie nur noch ihren Enkel im Kopf, sie gibt ihr eigenes Leben fast auf, redet nur von dem Kleinen, es geht um nichts anderes mehr. Ich liebe die Frau so sehr und mache mir Sorgen, sie hat keine freie Minute und gibt Alles. Mich wird sie bald nicht mehr kennen, sie hat nie Zeit, nur Verpflichtungen und ihr Enkel. Der Kleine hier, der Kleine da...
In ein paar Jahren, geht der Kleine seinen Weg, dann hat sie niemanden mehr, jeder lebt sein Leben. Ihr Sohn mit ihrer Schwiegertochter, der Enkel hat dann andere Interessen und ich... ich will für sie da sein, wenn sie mich dann noch kennt. Sie hat nie Ruhe, nie Zeit für andere schöne Dinge, ist oft krank. Das ist alles nicht gut. Ich möchte nicht, dass sie ihr Leben aufgibt. Für den Enkel müssen auch die Eltern da sein. Aber ich habe das Gefühl, dass das bald ihr Kind sein wird. Und irgendwann hat sie niemanden mehr...
Natürlich wünsche ich mir auch mal ein bisschen Zeit mit ihr. Und ja, natürlich bin ich auch etwas eifersüchtig. Aber ich würde gerne wissen, wie ihr das seht... Was ist normal und was ist zu viel? Sehe ich das falsch? Wie würdet ihr euch verhalten?