Forum Familienplanung



  1. #1
    Junior Member Avatar von Mona Pascua
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    Eizellspende und Leihmutterschaft in Deutschland

    2 Millionen Paare in Deutschland sind ungewollt Kinderlos! Über 10.000 gebärmutterlose Frauen und 78.000 gleichgeschlechtliche Paare können keine Kinder bekommen! Leihmutterschat und Eizellspende könnten Abhilfe schaffen und sind in einigen europäischen Ländern auch bereits erlaubt und medizinisch, rechtlich und psychologisch kontrolliert!
    Unterschreibt hier für #Leihmutterschaft und #Eizellspende

    https://www.openpetition.de/petition...nswirklichkeit


  2. #2
    Junior Member Avatar von Furoschiki
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    bitte unterschreiben

    Ja, mein Kind haben wir mit meinem Mann mit Hilfe der Leihmutter bekommen. Ich habe eine schwere Operation überstanden (Autounfall). Nach ein paar Jahren verstand ich, dass ich Kinder will. Ich habe Erfahrung, Kenntnisse, alle meine Bekannten haben schon die Familie. Aber alle Ärzte waren einstimmig – nach diesen Operationen und Traumas kann ich kein Kind austragen, das ist sehr gefährlich. Und die Kinder brauchen selbstverständlich eine gesunde Mutter und keinen Invalide. Aber ich bin sehr zielstrebig. Wenn ich ein Ziel habe muss ich dieses Ziel unbedingt erreichen. Also wir begannen die Varianten suchen. Ich hatte zwei – Leihmutterschaft und Adoption. Ja, wir hatten auch solche Variante wie Adoption. Aber wir wollten unser eigenes Kind „gebären“. Und ich muss ehrlich sein, ich wollte sehen, ob es alles klappt…
    Ich habe eine Menge von Kliniken im Internet gesucht und geschaut. Zuerst dachten wir in den USA zu fahren, aber dann lasen wir die Meinungen, sammelten Information und entschieden, dass es in der Ukraine viel billiger ist.
    In der Klinik haben wir die Leihmutter gewählt, es gibt dort eine große Datenbank. Sie war 35 Jahre alt, hat zwei gesunde Kinder, keine Angewohnheiten und medizinische Kontraindikation. Dann IVF und eine schwere Wartezustand…Während der Schwangerschaftsperiode, laut Vertrag, sollten wir der Leihmutter teilweise Geld bezahlen. Alle unsere Treffen hatten wir nur in der Klinik. Irgendeine Kontakte mit der Leihmutter hatten wir nicht (jetzt auch). Wir sind zufrieden und dankbar, weil diese Frau uns ein schönes Mädchen geschenkt hat. Wir verbergen nicht, dass unser Kind mit Hilfe von IVF geboren ist. Und unserem Kind werden wir auch sagen. Mir ist die Meinung den anderen Leuten nicht wichtig. Danke den Menschen, die uns unterstützt haben. Das ist unsere persönliche Sache.
    Also zweifeln Sie daran nicht. Wünsche Ihnen Erfolg, Geduld und richtige Entscheidungen, die Ihnen glücklich machen werden.
    Gruß,
    Furoschiki


  3. #3
    Junior Member Avatar von Felicity2017
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    bereits unterschrieben

    Ich denke, es ist eine Möglichkeit! Jedoch nur unter bestimmten Rahmenbedingungen. Also keinerlei gewerbliche Ausmaße, streng kontrolliert und weder zu Lasten der Leihmutter noch der künftigen Eltern.
    Eine Samenspende ist ja auch möglich – auch hier wird ein Mann Vater, der mit dem Kind später keine Berührungspunkte haben wird. (In den meisten Fällen vermute ich mal, es sei denn, der Spender möchte dann später Kontakt). Sicherlich ist die Austragung einer Schwangerschaft ein anderes Kaliber, denn die Leihmutter trägt eine große Verantwortung und das Wort Leihmutter sagt es ja schon – sie ist nur der Brutkasten und sollte sich dessen noch mehr über die Konsequenzen bewusst sein, als der Spender. Ich denke aber, dass es wirklich Frauen gibt, die das aus Nächstenliebe wirklich durchziehen möchten und im Frieden damit leben können, das Baby nach der Entbindung abzugeben. Es besteht ja oftmals beim Einsatz von Eizellen und Sperma des kinderlosen Paares keine Verwandtschaft zum Kind.
    Ich kann Paare, die keine andere Möglichkeit haben, selbst ein Kind zu bekommen, auf jeden Fall verstehen, wenn sie diesen (dann aber seriösen und offiziellen) Weg gehen! Und ich finde es toll, dass es Frauen gibt, die diesen Wunsch erfüllen können und wollen!


  4. #4
    Junior Member Avatar von GeorgePompidou
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    Ich finde Leihmutterschaft kompliziert u und teuer, aber machbar.
    Allerdings finde ich Leihmutterschaft auch nur sinnig, wenn gesundheitlich nur bei einem etwas nicht stimmt, also dass einer leiblich Vater oder Mutter ist.
    Wenn keiner leiblich verwandt ist, bin ich eher für eine Adoption.
    Also finde ich es ok. Merkwürdig wird es nur, wenn Frauen in Ländern wo es erlaubt ist, solche Möglichkeiten nutzen, weil sie kein Kind austragen wollen statt nicht zu können.
    Am Ende müssen solche Entscheidungen immer die Eltern für sich treffen. Wenn sie dahinter stehen und es schaffen offen damit umzugehen unterstütze ich so was genauso wie Eizellen und Sperma Spenden – auch wenn es für mich persönlich keine Option ist. Was für mich gar nicht ginge wär ein „Designer Baby“ wo man nach Geschlecht, Haarfarbe usw. aussucht. Da setze ich meine moralische Grenze. Das ist mir zu viel Brave New World.


  5. #5
    Junior Member Avatar von AyaoGawa
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    … aber Gott uns Menschen anscheinend die Fähigkeit/das Wissen gegeben, „künstlich“ Kinder zu erzeugen. Ist es nicht dadurch auch wieder „natürlich“? Ja, es ist eine philosophische Frage, auf die es wohl keine abschließende Antwort geben wird.
    Tatsächlich ist der momentane Trend doch eher Richtung Öffentlichkeit und weg von dem Privaten – ob „Talentshows“ oder Facebook … Jeder muss für sich das persönliche Maß dazu finden. Ich empfehle dazu das Buch „Vom Zauber des Privaten“, weil ich auch denke, dass das Private zu wenig Schutz genießt und wir dadurch ein Stück unserer Selbst verlieren, wenn wir weiter so grenzenlos uns zur Schau stellen.
    Wir alle machen die Meinung, weil wir sie äußern und weil wir sie konsumieren. Wir sind uns meist nicht dieser Macht bewusst und nutzen sie dadurch nicht, was eigentlich schade ist.
    Als ich 2015 die letzte Behandlung machen ließ, war ich von den Baumaßnahmen der Praxis schockiert. Sie hatten sehr viel Geld investiert und ich fragte mich, ob ich wirklich so viel Luxus überall und in einem Wartezimmer brauche? Meine Antwort war ganz klar: Nein! Die KiWu verdienen insgesamt sehr gut (Habe damals nicht gedacht, so einen großen Überfluss an Patienten in Kiew zu finden), mehr als die meisten Frauenärzte. Und nicht nur in der Ukraine. In Deutschland geht’s denen genauso. Ist das gerecht und kann man da vielleicht verstehen, dass die Krankenkassen das nicht immer weiter finanzieren wollen? In diesem Moment kam ich mir noch einmal verkauft vor – diesmal von den Reproduktionsmedizinern, die uns Patienten in 2013 zum „gemeinsamen Kampf“ gegen die Einschränkungen aufgrund der Gesundheitsreform ermutigt hatten. Haben die Ärzte auch auf etwas verzichtet? Es sieht eher nach einem Kompromiss zwischen Krankenkassen und Patienten aus.
    Wahrscheinlich bin ich etwas vom Thema abgekommen – sorry! Unterschreiben sie bitte!!


  6. #6
    Junior Member Avatar von Tramidothi
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    „Es gibt leider manchmal Dinge im Leben die kann man nicht ändern, die sind von der Natur her vorgesehen.“
    Doch diese „Dinge“ können doch aufgrund einer oder mehrerer Behandlung behoben werden? Wieso sich gleich damit abfinden, wenn die Chance auf eine Schwangerschaft besteht? Wenn eine Frau z.B. wegen verklebter Eileiter nicht schwanger wird, ist doch lediglich der Zugang versperrt. Sonst ist sie doch gesund? Es werden Organe verpflanzt, Bypässe gelegt, sollen diese Leute lieber sterben? Schließlich wäre das auch von der Natur so vorgesehen.
    „Wir Menschen sind nicht Gott…aber wir führen uns so auf. Wir nehmen der Natur immer mehr den Lauf, entscheiden immer mehr über Leben und Tod, versuchen Dinge zu beeinflussen, weil wir immer mehr erreichen wollen, immer weiter ,immer höher…und nie werden wir zufrieden sein.“
    Diese Aussage gilt vllt für Menschen, die an Gott glauben. Allerdings verstehe ich dann eins nicht: wenn es diesen Gott gibt, dann hat er doch genauso den Mediziner erschaffen?


  7. #7
    Junior Member Avatar von Kenna
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    Nun, ich denke, es wird keiner mehr diesen Thread lesen, aber zu zwei Dingen möchte ich doch gern meine Meinung sagen.
    1. Kein Reproduktionsmediziner kann einen Menschen schaffen. Er kann nur die Voraussetzungen optimieren. Und leider, leider klappt es auch bei manchen unter super-Voraussetzungen nicht.
    2. Ja, ich denke auch, dass Repromediziner mehr verdienen als ein normaler Gyn. Soviel ich weiß, ist er auch höher qualifiziert. Erstens muss er normaler Gyn sein, zweitens Repromediziner und drittens Endokrinologe. Außerdem verdient er auch deshalb mehr, weil viele Patienten halt Selbstzahler sind, man also privat (oder fast) abrechnet. Auch die gesetzlichen Patienten sind zu 50 % Selbstzahler, das ist für den Repromediziner natürlich vorteilhaft. Daran ist dann aber die Politik schuld, würden die Versuche 100%-ig übernommen, würden die Ärzte nicht so viel verdienen (es sei denn, es würden dann weniger Versuche stattfinden).
    Meistens sind die Praxen recht groß, d.h., vier oder mehr Ärzte haben sich zusammengeschlossen. Da ist es dann auch leichter, den Patienten mal einen Kaffee zu spendieren.



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