Wir geben Ihnen Tipps rund um den Urlaub mit Kindern - von der Suche nach dem richtigen Urlaubsort über die Anreise bis hin zum Essen in der Fremde

Die Suche nach dem Urlaubsort
Manche Reise-Ziele, die Eltern paradiesisch erscheinen, sind für eine Reise mit Kindern ungeeignet.
Kinder reagieren zum Beispiel viel empfindlicher auf stark abweichendes Klima als Erwachsene. „Vor allem wenn Sie ein sehr warmes Ziel im Blick haben, sollten Sie sich über spezielle Gesundheitsrisiken in Ihrem Reiseland erkundigen. Klären Sie außerdem, wie es dort um die medizinische Versorgung bestellt ist“, rät Dr. Tomas Jelinek, wissenschaftlicher Leiter des Centrums für Reisemedizin in Düsseldorf.
Wie ist die Wasserqualität im Urlaubsland?
A propos Gesundheit - auch die Wasserqualität vor Ort kann für oder gegen ein Reiseziel sprechen. Laut einer EU-Studie ist das Schwimmen in den meisten europäischen Urlaubsländern bedenkenlos zu empfehlen, sie erfüllen zu 96 Prozent die EU-Richtlinien.
Ist die Lage der Unterkunft für Kinder geeignet?
Ob Sie sich für ein Hotel mit Kinderanimation, ein landestypisches Appartement oder den geselligen Campingplatz entscheiden, ist eine Frage des Geschmacks. Doch welches Domizil Sie auch wählen: Stellen Sie sicher, dass in seiner Nähe keine viel befahrenen Straßen vorbeiführen.
Mit Kindern im Auto unterwegs
Die meisten Familien nutzen das Auto, um an den Urlaubsort zu kommen. Während die Familien im Flieger nur wenig Gepäck mitnehmen können, können sie im Auto ihren halben Hausstand transportieren. Noch bestechender ist die Aussicht, am Urlaubsort mobil zu sein. Doch wie nur wird die Fahrt in den Süden zu einem Ferienauftakt ohne Stress?
Zwischen-Übernachtung einplanen
Der größte Launekiller: stundenlang mit den Kindern im Staus und Sommerhitze stehen. Staus lassen sich meist leicht vermeiden, meint Andrea Piechotta, Reiseexpertin beim ADAC: „Starten Sie nicht freitags oder samstags, so wie alle anderen auch. Am wenigsten sind die Straßen am Dienstag mit Urlaubsverkehr belastet.“
Bei Reisen mit Kindern sollte es weniger um Geschwindigkeit als vielmehr um eine Fahrt gehen, bei der alle in Urlaubsstimmung kommen. Machen sie alle zwei Stunden eine Pause, bei der immer auch Bewegung auf dem Programm steht. Vielleicht liegen lohnenswerte Sehenswürdigkeiten oder ein See mit Tretbootverleih auf Ihrer Strecke? „Gerade wer mit Kindern reist, tut bei einer längeren Anreise gut daran, eine Zwischen-Übernachtung einzuplanen“, rät die ADAC-Expertin.
Reise-Übelkeit bei Kindern
Um Reise-Übelkeit zu vermeiden, sollten Kinder während der Fahrt nicht lesen, malen oder schwer essen. Falls es doch mal einen Unglücklichen erwischt, können spezielle Kaugummis oder ein Akupressur-Armband aus der Apotheke helfen, kleine Mägen zu beruhigen. Ein Sonnenschutz an Heck- und Seitenfenstern ist für die Kinder ebenso wichtig wie Wasser oder Kräutertees.

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