
Gesunde, schmackhafte Kinderernährung - ein großes Geheimnis? Nein: Eigentlich ist es ganz einfach, kleine Genießer zu begeistern. Wir verraten Ihnen hier die 10 goldenen Regeln der Kinderernährung
Kinder brauchen viel Flüssigkeit. Kleinkinder sollten täglich etwa 1 Liter trinken, 1 ½ Liter Schulkinder bis zu.
Am besten bieten Sie zwischendurch und zu jeder Mahlzeit ein Getränk an. Aber nicht irgendeines: Die besten Durstlöscher sind:
Saft: Ab und zu ein Glas Obstsaft pur kann ein Geschmackserlebnis sein, als Dauergetränk taugt es aber nicht, denn es enthält zu viel Fruchtzucker. Sie können Saft aber mindestens im Verhältnis 1:1 mit Wasser zu Schorle verdünnen.
Soft-Drinks und Fruchtsaftgetränke dagegen sind Zucker- und Kalorienbomben, Cola enthält außerdem schädliches Koffein.
So oft wie möglich selber kochen. Keine Frage: Wenn die Zeit wieder einmal drängt, sind Fertiggerichte ein Segen. Zum Dauermittel gegen Eile sollten sie aber nicht werden, denn die meisten Fertiggerichte enthalten viel zu viele Zusatzstoffe, zu viele Kalorien und zu wenig hochwertige Zutaten.
Dieser Mangel wird gerne durch Aromastoffe und Geschmacksverstärker ausgeglichen. Die allerdings prägen den Geschmack der Kinder früh auf Industrieprodukte.
Wie naturbelassene Lebensmittel schmecken, kann Ihr Kind so gar nicht entdecken. Deshalb ist es besser, regelmäßig aus frischen Zutaten selbst zu kochen. Nur dadurch schaffen Sie auch unverwechselbare Familien-Leibgerichte, von denen Ihre Kinder noch in Jahrzehnten schwärmen werden.
Etwas Gesünderes als frisches Obst und Gemüse gibt es nicht. Das liegt nicht nur an den vielen Vitaminen und Mineralstoffen, sondern auch an den sekundären Pflanzenstoffen. Das sind Farb-, Duft- und Aromastoffe in den Pflanzen, die der Körper unbedingt benötigt.
5 Mal am Tag sollte deshalb eine Handvoll Obst und Gemüse auf den Teller. Faustregel: Obst roh, etwa die Hälfte des Gemüses gekocht anbieten.
Kinder haben kleinere Energie-Speicher und brauchen deshalb 5 ausgewogene Mahlzeiten am Tag. Nur so steht ihnen genügend Kraft zum Spielen, Toben, Lernen und Wachsen zur Verfügung.
Das Frühstück ist besonders wichtig, weil es das Fasten der Nacht beendet und die Speicher füllt. Besser als zuckrige Flakes ist ein Müsli aus Vollkornflocken mit Milch und Obst.
Nachmittag: Gerade der Nachmittag wird leicht zur Süßigkeiten-Falle. Wenn die Abstände zwischen den Mahlzeiten zu groß sind, dann snacken sich die Kinder mit ungesunden Sachen durch den Tag. Rechtzeitig ein Glas Milch und eine Portion klein geschnittenes Obst beugen vor.
Fisch ist unsere wichtigste Quelle für Jod. Zwar hat sich laut KiGGS-Studie die Versorgungslage mit diesem Spurenelement verbessert, optimal ist sie aber noch nicht.
Außerdem liefert Fisch besonders viele gesunde Fettsäuren und gehört deshalb einmal in der Woche auf den Tisch. Für Kinder ist das praktisch grätenfreie Fischfilet optimal. Und weil das auch unter der (fetten) Fischstäbchen-Panade steckt, ist Fisch in dieser beliebten Form verzehrt immer noch viel besser als gar kein Fisch.

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