Fieber lindern bei Babys: So können Sie das Fieber senken

Wir geben Ihnen Tipps, wie Sie das Fieber bei Ihrem Baby senken können. Aber denken Sie daran: ist das Baby jünger als drei Monate, liegt die Temperatur bei über 38, 5 Grad oder macht Ihr Baby einen sehr unruhigen oder apathischen Eindruck, gehen Sie schnellstmöglich zum Arzt!


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So senken Sie das Fieber beim Baby



Fieber senken beim Baby


© Thinkstock
Mit einem feuchten Waschlappen: Befeuchten Sie einen Waschlappen mit körperwarmem Wasser und reiben Sie damit die Unterarme des Babys ab. Achten Sie dabei darauf, dass seine Haut nur feucht, nicht nass wird. Lassen Sie die Ärmchen dann trocknen. Die Verdunstung der Feuchtigkeit auf der Haut hat einen kühlenden Effekt. Bei Bedarf können Sie das Ganze 30 Minuten später noch einmal machen.

Pulswickel: Befeuchten Sie zwei längliche, dünne Baumwollstreifen zur Hälfte mit Wasser (2 bis 5 Grad kälter als die gemessene Körpertemperatur). Beginnen Sie nun mit der feuchten Seite die Unterarme Ihres Babys zu umwickeln. Achten Sie dabei darauf, dass Sie straff aber nicht einschnürend wickeln. Nachdem Sie die Streifen aufgewickelt haben (außen müssten nun die trockenen Seiten der Stoffstreifen liegen), fixieren Sie sie zum Beispiel mit Babysöckchen, bei denen Sie den Fußteil abgeschnitten haben. Nach zehn Minuten entfernen Sie die Stoffwickel und widerholen den Vorgang noch ein- bis zweimal. Im Anschluss messen Sie nach ca. 30 Minuten die Temperatur, die nun gesunken sein dürfte. Bei Bedarf können Sie die Prozedur nach drei Stunden wiederholen.

Fiebersenkende Medikamente:
Verabreichen Sie Ihrem Baby, wenn bisher nichts anderes geholfen hat, fiebersenkende Medikamente wie Paracetamol oder Ibuprofen in der kindgerechten Dosis. Lassen Sie sich dazu in der Apotheke beraten.

Tipps: Fieber lindern leicht gemacht


Sofern lediglich eine höhere Körpertemperatur gemessen wird und keine anderen Krankheitssymptome wie Hautausschlag, Husten oder Erbrechen und Durchfall das Fieber begleiten, muss die Körpertemperatur nicht zwangsläufig gesenkt werden.

Fieber aber zehrt durch das vermehrte Schwitzen am Wasserhaushalt und den Energiereserven. Und die wollen gefüllt sein. Bieten Sie dem Baby immer wieder etwas zu trinken an, entweder aus der Brust oder zusätzlich über das Fläschchen. Am besten geeignet sind ungesüßte Tees oder stilles Wasser mit Zimmertemperatur. Während das Fieber steigt, ist dem Baby eher kühl, sobald aber die Endtemperatur erreicht ist, wird ihm sehr warm sein. Am besten bereiten Sie sich auf die Temperaturunterschiede vor, indem Sie es im Zwiebel-Look aus leichter Baumwollkleidung kleiden. Dann können Sie Ihr Kind nach Bedarf an- und ausziehen.

Achten Sie bei der Kleidung und beim Zudecken im Bettchen darauf, dass keine Stauungswärme entsteht, die die Körpertemperatur zusätzlich nach oben treibt.

Solange Ihr Baby krank ist, sollten Sie es übrigens unter ständiger Beobachtung halten. Vor allem im Schlaf steigen bei fiebrigen Babys oftmals die Atem- und Pulsfrequenz. Um problematische Veränderungen schnell zu bemerken, sollten Sie Ihr Baby auch nachts in Ihrer Nähe haben.


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