Behandlungsmethoden bei Akne

Die gute Nachricht ist: Akne lässt sich sehr gut behandeln und die Erfolge sind sichtbar.


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Je früher eine Therapie begonnen wird, desto größer ist die Chance, dass keine Narben zurückbleiben. Allerdings müssen Sie und Ihr Kind etwas Geduld mitbringen, denn eine Behandlung dauert meist um die drei Monate und die Wirkung zeigt sich erst nach ein paar Wochen. Je nach Schwere der Krankheit gibt es verschiedene Arten von Therapien: rein äußerliche, innerliche (Einnahme von Medikamenten) und kombinierte Therapien.

Therapiemöglichkeiten bei Akne


Es gibt verschiedene Cremes, Lösungen und Gele, mit denen eine leichte bis mittelschwere Akne äußerlich behandelt werden kann. Bei schweren Akneformen ist es sinnvoll, Medikamente einzunehmen. Meist wird dabei die Einnahme von Tabletten verschrieben.

Aknetherapie - innerlich und äußerlich
  • 1 / 10
    Benzoylperoxid (äußerlich)

    Benzoylperoxid, das die Bakterien bekämpft und die Hornschicht der Haut löst.

  • 2 / 10
    Antibiotika (äußerlich)

    Antibiotika, die entzündungshemmend wirken und die Bakterien in den Talgdrüsen tötet.

  • 3 / 10
    Retinoide (äußerlich)

    Retinoide (Vitamin A –Säure) verhindern die übermäßige Verhornung der Haut und vermindern die Bildung von Mitessern. Hier ist jedoch Vorsicht geboten, es drohen Nebenwirkungen. Ihr Hautarzt wird Sie aufklären.

  • 4 / 10
    Azelainsäure (äußerlich)

    Azelainsäure reduziert ebenfalls die Verhornung der Talgdrüsen und wirkt antibakteriell.

  • 5 / 10
    Alpha-Hydroxysäuren (äußerlich)

    Alpha-Hydroxysäuren gehören zu den natürlichen Fruchtsäuren. Sie peelen die Haut und öffnen die Poren.

  • 6 / 10
    Salicylsäure (äußerlich)

    Salicylsäure schält ebenfalls die Haut.

  • 7 / 10
    Lichttherapie (äußerlich)

    Lichttherapien mit Blau- und Rotlicht begünstigen den Rückgang der Pickel.

  • 8 / 10
    Hormonpräparate (innerlich)

    Hormonpräparate verbessern das Hautbild durch Senkung des Androgenspiegels. Bei Frauen kann das auch die Antibaby-Pille sein.

  • 9 / 10
    Antibiotika (innerlich)

    Antibiotika bekämpfen die Bakterien und Entzündungen von innen.

  • 10 / 10
    Retinoide (innerlich)

    Retinoide können auch innerlich angewendet werden. Allerdings nicht ohne Nebenwirkungen. Aufgesprungene Lippen, Nasenbluten oder Leber-Schäden gehören dazu. Bei Schwangeren wird auf Retinoide verzichtet, da schwere Schäden beim Kind hervorgerufen werden können. Beim Einsatz dieses Medikaments sollte entsprechend eine sichere Verhütung gewährleistet sein.




Behandlung von Akne-Narben
Das Ziel einer Akne-Therapie ist es natürlich, erst gar keine Narben entstehen zu lassen. Dennoch gibt es verschiedene Behandlungsmethoden, die die unschönen Folgen einer Akne-Erkrankung mildern oder sogar verschwinden lassen. Hier helfen gezielte Fruchtsäurepeelings, das Abschleifen des Narbengewebes und Laser- oder Kältebehandlungen. Silikon- und Steroidpflaster verfeinern das Hautbild, Injektionen von Kollagen oder Kortikoiden polstern das Hautrelief auf. Ob und welche Behandlung für Ihr Kind in Frage kommt, besprechen Sie am besten mit Ihrem Hautarzt.