Blutbild in der Schwangerschaft

Ihrem Blut kommt in der Schwangerschaft eine spezielle Bedeutung zu: Ein Blutbild gibt Auskunft über die Gesundheit von Mutter und Kind. Was untersucht wird...


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Sie sind schwanger - herzlichen Glückwunsch! Um sicher zu sein, dass es Ihnen und dem Baby in den kommenden Monaten gut geht, wird Sie Ihr Frauenarzt Schwangerschaft regelmäßig untersuchen. Wichtige Hinweise erhält er u.a. über das Blutbild, das in den ersten Wochen und später noch einmal zwischen der 29. und 32. Schwangerschaftswoche erstellt wird.

Anhand des Blutbildes kann der Arzt erkennen, dass Sie und Ihr Baby wohlauf sind. Zugleich gibt es Hinweise auf eventuelle Gesundheitsrisiken. Die Ergebnisse der Blutuntersuchung während der Schwangerschaft werden mit den entsprechenden Kürzeln auf den ersten Seiten des Mutterpasses festgehalten. Folgendes wird bei der Blutuntersuchung während der Schwangerschaft untersucht:
  •  Routinemäßig werden zunächst die Blutgruppe und der Rhesusfaktor bestimmt - soweit nicht schon bekannt.
  • Außerdem wird ein Antikörper-Suchtest durchgeführt, um festzustellen, ob eine Rhesus-Unverträglichkeit zwischen Ihnen und Ihrem Kind vorliegt. Diese Möglichkeit besteht dann, wenn Ihr Rhesusfaktor negativ (Rh-) ist. Für diesen Fall kann eine sogenannte Anti-D-Prophylaxe Komplikationen vorbeugen.
  • Mit dem Antikörper-Suchtest lässt sich auch feststellen, ob sich in Ihrem Blut Antikörper befinden, die das Baby schädigen könnten, beziehungsweise ob gegen eine bestimmte Infektionskrankheit wie Röteln oder Hepatitis (Leberentzündung) ausreichend Antigene vorhanden sind, um Ihr Ungeborenes zu schützen.
  • Auch die sogenannte Lues-Suchreaktion (LSR) auf den Erreger der Geschlechtskrankheit Syphilis gehört zur Vorsorge während der Schwangerschaft, weil diese aufs Kind übertragbare Erkrankung oft unbemerkt bleibt. Wird sie rechtzeitig erkannt, kann man das Kind schon im Mutterleib vor einer Ansteckung schützen. So dürfen Sie sich auf neun unbeschwerte Monate freuen.




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