Das Wichtigste rund um Obstsäfte

Klar oder trüb, aus dem Tetrapack oder frisch gepresst: Die meisten Kinder lieben leckere Obstsäfte. Wobei es in der Qualität ganz erhebliche Unterschiede gibt. 


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Saft Kinder


Mein Favorit ist eine Komposition aus Ananas-, Grapefruit- und Orangensaft. Exotisch und einfach lecker. Schließlich ist Fruchtsaft ja flüssiges Obst und damit nicht nur köstlich, sondern auch absolut gesund. Oder?

Obstsäfte sind gesund, aber ohne Ballaststoffe

Allerdings reichen Obstsäfte nicht ganz an die Kraft der frischen Früchte heran. Beim Pressen gehen zwar die Vitamine, der größte Teil der Mineralstoffe und viele Farb-, Duft- und Aromastoffe in den Saft über. Auf der Strecke bleiben allerdings die für die Verdauung und die Sättigung so wichtigen Ballaststoffe. Eine der empfohlenen fünf Obst- und Gemüse-Mahlzeiten pro Tag darf aber trotzdem aus einem Glas Saft bestehen - erklärt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung. Bei kleinen Obst- und Gemüsemuffeln kann es auch ruhig ein Gläschen mehr sein. Als Durstlöscher sind unverdünnte Säfte aber nur bedingt geeignet, denn in reinem Fruchtsaft stecken große Mengen an Fruchtzucker und -säure. Beides kann die empfindlichen Milchzähne angreifen. Außerdem ist so mancher Saft, wie z.B. Traubensaft, eine Kalorienbombe. Wenn Kinder mit Saft ihren Durst löschen wollen, dann am besten mit stark verdünnter Fruchtsaftschorle. Unterschiedliche Qualitäten bei Obstsäften Und die Qualität? Hier gibt es große Unterschiede - egal, ob mit Mineralwasser gemischt oder pur, ob in Tetrapack, Flaschen oder Tüten. Doch woran erkennt man einen guten, naturreinen Saft? Den entscheidenden Hinweis liefert die Verpackung: Die beste Wahl ist naturtrüber Direktsaft. Der wird nach dem Pressen nur noch kurz geschleudert, um die gröbsten Trübstoffe zu entfernen, und zur längeren Haltbarkeit wenige Sekunden bei 80 bis 85 Grad pasteurisiert. Dabei bleiben viele gesunde, sekundäre Pflanzenstoffe erhalten, allen voran die Polyphenole.




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