Energiespender für die Schwangerschaft


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Wie den Kalzium-Bedarf in der Schwangerschaft decken?

Jeden Tag ein großes Glas Milch, ein bis zwei Scheiben Käse und ein Becher Joghurt - das genügt, um den täglichen Kalziumbedarf während der Schwangerschaft zu decken. Für Schwangere sind fettarme Produkte am besten, deren Genuss über den Tag verteilt werden sollte. Besonders wichtig ist die Milchmahlzeit am Abend: Sie stellt sicher, dass der Körper in der Nacht genug Kalzium zur Verfügung hat, um die Speicher wieder aufzufüllen. Außerdem sind Milchprodukte eine gute Quelle für weitere wichtige Vitamine, wie beispielsweise A, B2, B12, und für Mineralstoffe, vor allem Zink. Welche Milchprodukte sind während der Schwangerschaft geeignet? Doch Vorsicht: Nicht alle Milchprodukte sind für Schwangere geeignet! Auf keinen Fall dürfen sie Rohmilch trinken, denn die könnte zu viele Listerien enthalten. Das sind Bakterien, die für gesunde Erwachsene ungefährlich sind, bei Babys aber Organschäden verursachen, sogar Fehlgeburten auslösen können. Wenn ein Milchprodukt Rohmilch enthält, muss das auf der Verpackung stehen. Weil Listerien bei hohen Temperaturen abgetötet werden, sind pasteurisierte Milchprodukte dagegen während der Schwangerschaft ungefährlich. Ratsam ist allerdings, sie nach dem Öffnen zügig zu verbrauchen, weil sich Bakterien in die Packung mogeln können. Zudem sollten Schwangere auf eingelegten Käse oder Frischkäse aus offenen Gefäßen (zum Beispiel von der Käsetheke) verzichten und Käserinden abschneiden. Industriell hergestellter und verpackter Frischkäse ist dagegen unbedenklich.  Einige pasteurisierte Milchprodukte bieten Schwangeren und Müttern besonders guten Schutz: Probiotischer Joghurt etwa enthält wichtige Milchsäure-Bakterien, die die Immunabwehr stärken können. Das scheint sich auch gut auf die Gesundheit des Kindes auszuwirken: Es gibt Untersuchungen, die zeigen, dass diese Milchsäure-Bakterien das Neurodermitis-Risiko beim Kind senken können.