Erbsache: Sehstörungen bei Kindern


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Erbsache: Sehstörungen bei Kindern

Gleichwohl kann es in den ersten Lebensjahren zu Fehlfunktionen des Sehorgans kommen. Die häufigsten sind Schielen, Kurz- und Weitsichtigkeit sowie Hornhautverkrümmung („Stabsichtigkeit“). Keine dieser Beeinträchtigungen fällt einem Kind auf Anhieb auf - es ist ja scharfes Sehen nicht gewohnt! Eltern sollten daher besonders auf Veränderungen an den Augen oder häufige Ungeschicklichkeiten ihrer Kinder achten - und dann einen Kinderarzt, Kinderaugenarzt oder Augenarzt mit dem Kind aufsuchen. In den ersten Lebensjahren sind die Chancen am besten, eine Fehlsichtigkeit zu korrigieren. Bei den Vorsorgeuntersuchungen „U7“ und „U8“ im Alter von zwei und vier Jahren überprüft der Kinderarzt zwar automatisch die Augen - doch viele Augenschäden könnten schon früher entdeckt und somit besser behandelt werden, schreibt der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte in München. „Vor allem stark kurz- oder weitsichtige Eltern oder solche von Frühgeborenen sollten ihre Kinder bereits im Alter von sechs bis zwölf Monaten untersuchen lassen“, sagt Sprecherin Gunhild Kilian-Kornell.