Finanzierungsmöglichkeiten einer Reittherapie


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Finanzierungsmöglichkeiten einer Reittherapie

In der Schweiz wird die Hippotherapie von der Krankenkasse bezahlt. In Deutschland sieht es leider anders aus. Das Bundesministerium für Gesundheit sieht den therapeutischen Nutzen des Reitens als nicht erwiesen an. Die Therapie muss von den Eltern bezahlt werden. Das gilt auch für Österreich. Das Heilpädagogische Reiten für Kinder mit Verhaltensauffälligkeiten wird in keinem der drei Länder von einer Krankenkasse finanziert. Wenn man sich für sein Kind eine Hippotherapie oder Heilpädagogisches Reiten wünscht und es sich nicht leisten kann, gibt es noch eine Chance: Einige Stiftungen ermöglichen Kindern diese besonderen Reitstunden. Informationen dazu erhalten Sie beim Deutschen Kuratorium für Therapeutisches Reiten. Neben der Hippotherapie und dem Heilpädagogischen Reiten wird auch der Behindertensport zum Therapeutischen Reiten gezählt. „Bei uns reiten zum Beispiel Blinde, Menschen, denen ein Bein amputiert wurde, aber auch Querschnittsgelähmte,“ erzählt Jenny Renner. „Wer sich normalerweise nur im Rollstuhl bewegen kann, lebt auf, wenn er auf einem Pferd sitzt. Vielleicht liegt es daran, dass man hier gar nicht als behindert wahrgenommen wird. Beim Reiten gibt es keine Vorurteile und kein falsches Mitleid.“, meint Jenny Renner. „Alle sind gleich.“