Funktionelle Lebensmittel maßvoll genießen


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Funktionelle Lebensmittel maßvoll genießen

Doch auch solche Produkte sollten nicht nach dem Motto „Viel hilft viel“ konsumiert werden. Wer beispielsweise zu viele Cholesterinsenker isst, läuft Gefahr, einen Vitaminmangel zu erleiden. Die Phytosterine behindern nämlich nicht nur die Aufnahme von Cholesterin in den Körper, sondern zugleich auch die von fettlöslichen Vitaminen. Schwangere, stillende Mütter und Kinder unter fünf Jahren sollten die Finger davon lassen, empfiehlt die Verbraucher-Zentrale Nordrhein-Westfalen. Nicht schädlich, aber unnötig sind spezielle Kinderlebensmittel wie Weingummis mit Vitaminen oder süße Flakes mit der Extraportion Eisen. Bei diesen Lebensmitteln handelt es sich um zucker-  oder fettreiche Produkte. Es sind Süßigkeiten und Naschereien, die auch durch die Extraportion an Nährstoffen nicht wertvoller und gesünder werden. Funktionelle Lebensmittel können Kinderernährung ergänzen Bei einem abwechslungsreich zusammengesetzten Speiseplan sind funktionelle Lebensmittel in der Kinderernährung nicht erforderlich. Selbst Kinder, die kein Gemüse mögen oder krank sind, leiden nicht so schnell unter Nährstoffmangel – ein gesunder Körper hat ausreichend Vorräte. Wann funktionelle Lebensmittel ergänzend in der Kinderernährung wirken können:
  • Wenn jemand keine Milchprodukte mag oder verträgt, kann er seine Versorgung mit Kalzium durch Säfte verbessern, die mit diesem Mineralstoff angereichert sind.
  • Wem das Enzym Laktase zur Verdauung von Milchzucker fehlt, profitiert von laktosefreier Milch.
  • Jodiertes Speisesalz hilft, den bei uns weit verbreiteten Jodmangel zu lindern.
  • Probiotische Bakterien in Joghurt oder Baby-Brei können Allergien vorbeugen, sowie Durchfall und Erkältungsinfektionen lindern.