Sport hält das Immunsystem fit

Eine gesunde Ernährung bewirkt zwar schon viel, aber ohne etwas Schweiß geht es leider nicht. Denn Bewegung hält das Immunsystem fit: Klar, das wussten wir schon. Hier kommen deshalb noch ein paar andere Tipps. Und einer wird Ihnen besonders viel Freude bereiten!


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Bewegung tut gut - schlafen auch


Regelmäßiger Ausdauersport wie Joggen, Walken, Schwimmen oder Radfahren ist optimal, um das Immunsystem dauerhaft zu stärken. Entwarnung für Sport-Muffel: auch lange Spaziergänge reichen aus. Das Herz-Kreislauf-System in Schwung halten, das ist das Ziel. Übertreiben Sie es aber nicht mit dem Sport. Wer seinem Körper dauerhaft Höchstleistungen abverlangt, belastet dadurch das Immunsystem.


Mutter und Tochter unter bunten Regenschirmen


© Thinkstock
Was uns zum nächsten Immun-Booster bringt: Entspannung. Neben ausreichend Bewegung sind auch bewusste Ruhepausen für unsere Abwehrkräfte wichtig. Wer dauerhaft unter Stress leidet, schwächt sein Immunsystem. Der Körper schüttet bei Anspannung das Stresshormon Kortisol aus – und das kann sich nachteilig auf die Abwehrkräfte auswirken. Klar, es ist nicht immer leicht, Stress zu vermeiden. Umso bewusster sollten Sie sich eine Auszeit gönnen: sei es in der warmen Badewanne, der Sauna oder einfach auf der Couch.

Außerdem ist Stress oft die Ursache für Einschlafprobleme und Schlafmangel. Und den gilt es auf jeden Fall zu vermeiden. Denn unser Immunsystem arbeitet nachts effektiver. Schlafen wir also ständig zu wenig, kann sich das auf die Gesundheit auswirken. Wie viele Stunden Schlaf der Körper braucht, das ist ganz individuell. In der Regel geht man bei Erwachsenen von sieben bis neun Stunden pro Nacht aus. Kinder sollten je nach Alter zwischen zehn und zwölf Stunden schlafen. Dabei ist allerdings vor allem die Schlafqualität entscheidend. Besonders die Tiefschlafphasen sind wichtig. Für Kinder noch mehr als für Erwachsene. Kinder brauchen Schlaf, um das Erlebte vom Tag zu verarbeiten und damit sich der Körper regenerieren und wachsen kann. Leider kommt es immer häufiger vor, dass Kinder regelmäßig Einschlafprobleme haben? Was dagegen hilft, lesen Sie hier.
Weitere Tricks, um das Immunstem zu stärken
Immer noch unterschätzt wird der Darm. Unappetitlichen Assoziationen ist es geschuldet, dass wir ihm nicht die Aufmerksamkeit zukommen lassen, die er eigentlich verdient. Im Darm sammeln sich etwa 70 Prozent der Immunzellen und ist damit das größte Immunorgan des Körpers. Eine intakte Darmflora ist daher ganz entscheidend für unsere Gesundheit. Wir sollten also der falschen Scham lebe wohl sagen und auch dem Darm mehr Beachtung schenken. Wer ihn pflegen will und ihm etwas Gutes tun will, der sollte auf eine Ballaststoffreiche Ernährung achten.

Aber nicht nur das Pflegeprogramm tut unserem Körper gut. Manchmal dürfen Sie auch hart zu ihm sein. Härten Sie ihn ab und machen ihn erkältungsfest. Das geht zum Beispiel mit Sauna oder kalten Güssen. Der Wechseln von warm und kalt stresst den Körper zwar vorrübergehend, auf lange Sicht gesehen ist das aber ein gutes Training für das Immunsystem.

Den schönsten Trick für ein starkes Immunsystem haben wir uns aber bis zum Schluss aufgehoben. So simpel wie schön: Küssen. Küssen ist ein echtes Wunderpaket für unsere Abwehrkräfte. Zwar werden dabei Viren und Bakterien ausgetauscht, doch gerade das ist ein absolut sanftes Training für unser Immunsystem. Dazu kommt, dass Küssen den Kreislauf anregt und ein hervorragender Stresskiller ist. Schreiben Sie sich daher nicht nur in der kalten Jahreszeit mehr Kuscheln unbedingt auf die To-do-Liste!

Natürlich sind nicht alle dieser Tipps auch für Kinder geeignet. Den Körper mit Sauna oder Kneipen abzuhärten, davon ist abzuraten. Lesen Sie auf der nächsten Seite, wie Sie das Immunsystem bei Kindern sanft stärken. Eines ist dabei nämlich besonders wichtig: das Training.