Infektionskrankheiten bei Kindern

Viren und Bakterien sind im Winter richtig in ihrem Element. Die jetzt fälligen Infektionskrankheiten bei Kindern können wir zwar nicht immer verhindern - aber dafür sorgen, dass die Krankheiten möglichst sanft verlaufen und sich nicht weiter ausbreiten


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Letztes Jahr im Winter war es wieder mal so weit. Meine Tochter Clara ging ihrer Lieblingsbeschäftigung in der kalten Jahreszeit nach: Eingemümmelt in eine kuschelige Decke las sie meiner fünfjährigen Nichte Tabea aus „Harry Potter“ vor. Zum Dank erhielt sie ein Gute-Nacht-Küsschen aus feucht-verschnupftem Gesicht. Das Resultat: Drei Tage später schaute auch meine Tochter aus glasigen Augen und schnorchelte verdächtig - Tabea hatte sie mit ihrem Schnupfen angesteckt. Der war zwar wie die meisten grippalen Infekte nach ein paar Tagen wieder ausgestanden - aber doch unnötig. Grippale Infekte ereilen fast alle jüngeren Kinder mehrmals im Jahr, weil ihr Immunsystem noch ziemlich anfällig ist. Doch neben den dafür verantwortlichen meist harmlosen Viren gibt es krankmachende Kleinstlebewesen, die sich Kinder nahezu überall einfangen können. Es sind Viren, Bakterien und Pilze, die Krankheiten übertragen, je nachdem. Und sie lauern überall: im Kindergarten, in Wald, Flur und Sandkasten, in der Schule, auf Türklinken, auch auf und in Lebensmitteln. Allen gemeinsam ist ein Ziel: die körpereigene Abwehr zu überlisten. In der Wahl ihrer Mittel sind sie dabei sehr erfinderisch. Und sind sie erst einmal über die Schleimhäute, Atemwege oder verletzte Haut eingedrungen, nisten sie sich als ungebetener Gast bei ihrem „Wirt“ ein, vermehren sich hemmungslos und können das Kind krank machen - und sind ansteckend!


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