Kinderkrankheiten

Gastroenteritis (Magen-Darm-Grippe)


Symptome

• Durchfall, manchmal mit blutigem Schleim
• Magen- und Darmbeschwerden
• oft auch Erbrechen
• erhöhte Temperatur bis hohes Fieber

Ansteckungsgefahr

hoch

Erklärung

Eine Gastroenteritis wird durch Bakterien oder Viren hervorgerufen und ist eine Durchfallerkrankung. Es kommt zu einer vermehrten Flüssigkeitsansammlung im Darm, wodurch der Körper massiv austrocknet und vergiftet.

Behandlung

Deshalb muss der Wasser und Elektrolythaushalt so schnell wie möglich wieder hergestellt werden. Wie hoch der Wasserverlust ist, lässt sich am verlorenen Körpergewicht überprüfen. Liegt dieser Verlust bei unter 5 Prozent, kann der Flüssigkeitsverlust schnell ausgeglichen werden. Bei schlimmeren Fällen sollte das Kind bis zur Stabilisierung im Krankenhaus bleiben.

Erbricht Ihr Kind über einen Zeitraum von einigen Stunden hinweg sehr oft und hat es dazu noch Durchfall, sollten Sie auf jeden Fall einen Arzt aufsuchen, der gegebenenfalls eine Gastroenteritis bei Ihrem Kind diagnostiziert und die nächsten Schritte einleitet.

Was Sie sonst für Ihr Kind tun können

Wichtig ist in erster Linie der Ausgleich des Flüssigkeitsverlusts. Dafür wird eine hyposomare Elektrolytlösung (Apotheke) verwendet, die je nach Körpergewicht in unterschiedlichen Mengen verabreicht wird. Nach jedem Durchfall muss außerdem noch eine extra Menge Elektrolytlösung miteingerechnet werden.

Ein Baby sollte zusätzlich zur vorgeschriebenen Menge an Elektrolytlösung 100 ml Milch oder gesüßten Tee pro Kilo Körpergewicht zu sich nehmen.

Das Kind sollte gut verträgliche Nahrung erhalten, die die gereizte Darmschleimhaut nicht zu sehr belastet. Babys sollten weiterhin gestillt werden.


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